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Wiederaufbau Helgolands nach dem Zweiten Weltkrieg

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Hintergrund  

Wiederaufbau Helgolands nach dem Zweiten Weltkrieg

13.02.2009, 17:19 Uhr | dpa

Bereits während des Zweiten Weltkriegs mussten fast alle Helgoländer ihre Insel verlassen. Die letzten gingen am 12. Mai 1945 auf Anweisung der Briten. Der größte Teil der Familien kam im Kreis Pinneberg unter. Andere lebten in den folgenden Jahren im übrigen Schleswig-Holstein, in Hamburg oder Cuxhaven. Am 18. April 1947 sprengten die britischen Militärs mehrere tausend Tonnen Munition in den Bunkeranlagen der Insel, um sie militärisch unbrauchbar zu machen. Bei diesem "Big Bang" entstand das Mittelland an der Südspitze der Insel.

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Nur der Leuchtturm überstand die Bomben

Mit der Freigabe Helgolands am 1. März 1952 begann der Wiederaufbau der völlig zerstörten Insel. Nur der Leuchtturm auf dem Oberland hatte die Bombenangriffe überstanden. Bis 1956 wuchs die Bevölkerung auf rund 700 und bis 1961 auf rund 1700 Menschen. Um den Wiederaufbau einer Gemeinde mit geplanten 2500 Einwohnern auf einer abgelegenen Insel zu ermöglichen, wurde im März 1952 das sogenannte Helgoland-Gesetz beschlossen, das besondere Freiheiten und Rechte umfasst. Nach einem Architektenwettbewerb und einer Neugliederung der Eigentumsverhältnisse standen fast 600 Grundstücke zur Bebauung zur Verfügung. Bis 1958 entstand die Unterland-, bis 1962 die Oberlandbebauung.

Gebäude stehen unter Denkmalschutz

Heute stehen große Teile der Ortschaft unter Denkmalschutz. Ein Umstand, den viele Helgoländer nicht länger akzeptieren wollen, weil sie auf sehr engen Wohnraum beschränkt sind. Verbesserungen wie Anbauten oder Aufstockungen, Dachgauben und Wärmeisolierung sind entweder gar nicht oder nur in enger Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde möglich.

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