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Urlaub Hamburg: Elbphilharmonie - schon jetzt eine Sehenswürdigkeit

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Hamburg  

Elbphilharmonie - schon jetzt ein Erlebnis

09.07.2009, 17:08 Uhr | dpa-tmn

So soll die Elbphilharmonie 2012 aussehen (Skizze: Elbphilharmonie)So soll die Elbphilharmonie 2012 aussehen (Skizze: Elbphilharmonie)

Fertig werden soll Hamburgs neues Wahrzeichen ja erst 2012. Doch das Interesse an der Elbphilharmonie ist bereits jetzt, in der Bauphase, riesengroß. Wie wird das spektakulär-gläserne Opernhaus aussehen, das die Stararchitekten Herzog und De Meuron da in luftiger Höhe von fast 40 Metern auf einen historischen Kakaospeicher stellen? Wer es genau wissen will, der kann sich jeden Sonntag einer Führung anschließen. Und die ganze Woche über steht der Infopavillon oberhalb der Magellanterrassen offen.

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Schon der Infopavillon ist eine Attraktion

Dieser schwarze Designer-Pavillon in direkter Sichtachse zur Baustelle ist selbst bereits eine Attraktion. Aus der glänzend gebürsteten Fassade ragen metallene Hörrohre heraus. Wer sein Ohr daran hält, der kann schon mal probehören, wie die Philharmonie später so klingen wird. Woher man das bereits weiß? Das und vieles andere wird im Inneren des Pavillons erklärt. Für die Akustiktests wurde extra ein originalgetreues 1:10-Modell des großen Konzertsaals gebaut, das jetzt das Prunkstück im Obergeschoss des Pavillons bildet.

Rundgänge auf Elbphilharmonie-Baustelle

Noch spannender als jedes Modell ist freilich das Original der Elbphilharmonie selbst. Gut, wenn man sonntags in Hamburg ist. Denn jeden Sonntag um elf, 13 und 15 Uhr starten öffentliche Baustellenbesichtigungen. Treffpunkt ist am Pavillon. Von dort geht es erst mal ins Büro der landeseigenen Baugesellschaft ReGe Hamburg - Gummistiefel und Schutzhelme anziehen. Und dann heißt es: Alle einsteigen in den luftigen, knallorangefarbenen Baustellenaufzug, der außen am alten Backsteinspeicher empor rattert und erst in knapp 40 Meter Höhe abrupt stoppt.

Ausblick von der Baustelle

"Hier oben wird die Plaza entstehen", schwärmt Karl Olaf Peters von der Baufirma, "was für ein Ausblick!" Und er hat Recht: Unmittelbar unter dem Betrachter strömt die Elbe dahin, Barkassen, Schlepper, Lastkähne gleiten auf dem Strom. Am jenseitigen Ufer wird bei Blohm und Voss gerade ein Megatanker ins Trockendock gehievt, dahinter erstreckt sich kilometerlang der Hamburger Hafen, Deutschlands größter. Elbaufwärts sieht man die neue Hafencity mit dem Kreuzfahrt-Terminal wachsen, flussabwärts fällt der Blick auf das Gewusel um die St.-Pauli-Landungsbrücken. Und nordseitig schließlich: Hamburgs Zentrum mit Michel, Binnenalster, links davon die Reeperbahn. "Besser kann man Hamburg nicht überblicken. Das wird die zentrale Aussichtsplattform der Stadt werden", ist sich der oberste Hamburg-Werber Dietrich von Albedyll sicher.

Gebaut wird seit 2007

Gebaut wird an der Elbphilharmonie bereits seit 2007. Aber erst seit diesem Frühjahr geht es richtig in die Höhe. Die ersten vier, fünf Stockwerke stehen im Rohbau, jetzt soll alle drei Wochen eins dazu kommen. 26 werden es insgesamt, insgesamt 111 Meter wird sich das kühne Glasdach letztlich emporschwingen. Noch dieses Jahr werden auch die ersten Glaselemente geliefert und eingehängt, versichert Karl-Olaf Peters. "Das spiegelt und glitzert dann zu jeder Tageszeit und aus jedem Blickwinkel anders." Dann wird er wohl zusätzliche Besuchstermine arrangieren müssen.

Weitere Informationen:

Führungen durch den Pavillon und die Baustelle Elbphilharmonie: jeden Sonntag um 11 Uhr, 13 und 15 Uhr. Dauer der Führung 90 Minuten. Teilnahme ab 14 Jahren, Anmeldungen unter pavillon-fuehrungen@elbphilharmonie.de oder 30 Minuten vor Führungsbeginn im 1. OG des Pavillons. Die Führungen sind kostenlos.

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