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Badeseen-Wasserqualität: Deutsche Gewässer glänzen mit Rekordwerten

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Badeseen-Wasserqualität  

Badeseen-Wasserqualität: Deutschlands Gewässer glänzen mit Rekordwerten

22.06.2010, 14:28 Uhr | t-online.de

Badeseen-Wasserqualität: Deutsche Gewässer glänzen mit Rekordwerten. Entspannung am Badesee. (Foto: imago)

Entspannung am Badesee. (Foto: imago)

Die Badesaison kann kommen: Beim Badeseen-Wasserqualitätstest glänzen Deutschlands Gewässer mit Rekordwerten bei Hygiene und Sauberkeit. Noch nie seit Beginn der Messungen für den jährlichen EU-Badegewässerbericht vor knapp 20 Jahren hat ein so hoher Anteil der deutschen Strände an Nord- und Ostsee sowie den Binnengewässern die Mindeststandards erfüllt. Kleiner Tipp: Wie gut kennen Sie sich mit Deutschlands Gewässern aus? Machen Sie den Test in unserem Seen-Quiz.

Badeseen-Wasserqualität ist gestiegen

99,5 Prozent der Küstenstrände und 98,4 Prozent der Flüsse und Seen in Deutschland sind ausreichend sauber, um dort zu baden. Das ergab der heute in Brüssel vorgestellte Bericht der Europäischen Kommission und der Europäischen Umweltagentur. Neun deutsche Badestellen fielen durch, weil sie nicht die Mindestbedingungen erfüllten. Ähnlich positiv fällt die gesamteuropäische Bilanz aus: In der EU ist die Wasserqualität seit 1990 enorm gestiegen, für Küstengebiete kletterte der Wert in diesem Zeitraum von 80 auf 95,6 Prozent und bei den Binnengewässern sogar von 52 auf 89,4 Prozent. "In den vergangenen 30 Jahren hat die Gesetzgebung der EU sowie der einzelnen Mitgliedstaaten die Badegewässerqualität deutlich gesteigert", erklärte EU-Umweltkommissar Janez Potocnik. "Unsere Arbeit ist aber noch nicht getan, wir müssen das Erreichte sichern und für weitere Verbesserungen sorgen."

Besonders gut ist die Badeseen-Wasserqualität in Griechenland und Zypern

Auf einem guten Weg befinden sich insbesondere Griechenland und Zypern: Dort erfüllten nahezu alle getesteten Badestellen auch die besonders anspruchsvollen EU-Leitwerte. Sicher sind allerdings fast alle Badestellen an Meeresstränden: Nur für zwei Prozent der europäischen Küstengewässer wurde ein generelles Schwimmverbot ausgesprochen, fast alle davon in Italien. Bei den Binnengewässern schnitten die Schwarzmeerregion, der Atlantik sowie der Nord- und Ostseeraum gut ab.

Mehr als 20.000 Gewässer beim Badeseen-Wasserqualitätstest bewertet

Der Bericht bewertet die Qualität von mehr als 20.000 Badegewässern in allen 27 Mitgliedstaaten der EU im Jahr 2009, darunter allein 2.279 in Deutschland. Er gibt somit Aufschluss darüber, in welchen Gebieten im aktuellen Kalenderjahr mit der besten Wasserqualität zu rechnen ist. Die Proben wurden auf physikalische, chemische und mikrobiologische Verunreinigungen untersucht, darunter Fäkalbakterien, Mineralölrückstände, Reinigungsmittelschaum und giftige Säuren.

Zwischenzeitlich hatte die EU-Kommission fälschlicherweise vermeldet, dass die Badestellen Oberdigisheimer Stausee in Baden-Württemberg, das Freibad Barbis im niedersächsischen Bad Lauterberg sowie der Wurlsee und der Wusterwitzer See in Brandeburg die vorgeschriebenen Grenzwerte nicht erfüllen. Diese Aussage ist falsch und wurde mit der anschließend versandten Meldung korrigiert. Die genannten Seen sind im Bericht zu 2009 nicht durchgefallen.

Weitere Informationen: Der vollständige Bericht kann auf der Webseite der Europäischen Umweltagentur unter http://www.eea.europa.eu/de abgerufen werden. Zudem kann man dort die Qualität einzelner Badegewässer anhand einer interaktiven Karte überprüfen, Daten für ein bestimmtes Land oder eine bestimmte Region einsehen und mit vorhergehenden Jahren vergleichen.

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