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Die schönsten Aussichtstürme deutscher Städte

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Fünf deutsche Städte aus der Vogelperspektive

20.04.2011, 13:04 Uhr

Die schönsten Aussichtstürme deutscher Städte. Schöne Aussichtspunkte in Deutschlands Städten - hier in Berlin. (Foto: Park Inn Berlin Alexanderplatz)

Schöne Aussichtspunkte in Deutschlands Städten - hier in Berlin. (Foto: Park Inn Berlin Alexanderplatz)

Städtetrips im Frühling - wunderbar! Den besten Eindruck einer Stadt gewinnen Besucher von einem möglichst hohen Aussichtspunkt aus. Neben einem ersten Überblick wird zugleich eine atemberaubende Aussicht geboten. Wir stellen die schönsten und mitunter höchsten Aussichtspunkte von Berlin, Frankfurt, Dresden, Köln und München auch in unserer Foto-Show vor.

Die schönsten Aussichten über Frankfurt

Frankfurt am Main hat die einzige wirkliche Skyline Deutschlands. Der Frankfurter Messeturm ist eines davon. Das 257 Meter hohe Bürogebäude war bis 1997 Europas höchster Turm und wurde dann vom Commerzbank-Tower abgelöst. Frankfurter nennen den Messeturm aufgrund des Pyramidendachs "Bleistift". Architekt Helmut Jahn wollte mit dem Design des Turms Wohlstand, Innovationsgeist und Kreativität symbolisieren. Wer den Städtetrip nach Frankfurt auch zum Shoppen nutzt, sollte vorher unbedingt in der Zeilgalerie Halt machen. Von hier aus sieht man die Skyline besonders gut. Hoch oben und gratis dazu gibt es einen herrlichen Blick über die Stadtmitte. Auch nach Ladenschluss ist beispielsweise aus dem neunten Stock eine spektakuläre Aussicht "drin" - beispielsweise in einem der dortigen Cafés sitzend oder in der orientalische Bar namens "Kanki", in der man Wasserpfeife rauchen kann. Wem das nicht hoch genug ist sollte es einmal im Main Tower versuchen. Mit 200 Metern ist dies zwar nur der vierthöchste Turm in Frankfurt, dafür ist das Bürohochhaus aber überaus gastfreundlich. Hier können Besucher mit dem Aufzug in die 56. Etage fahren und sich auf die Aussichtsterasse begeben. Hier finden Besucher auch eine Bar und ein Restaurant (Drehrestaurant: Dinner über den Dächern der Stadt).

Frankfurter feiern in 101 Metern Höhe

Wer auch bei der Erkundung des Frankfurter Nachtlebens nicht auf eine tolle Aussicht verzichten möchte, sollte den "Club 101" in Nähe des Hauptbahnhofes besuchen. Der Club befindet sich im 25. Stockwerk des Japan-Towers und lädt jeden zweiten Samstag im Monat von 21-4 Uhr zum Feiern ein. Wer die Disko besucht, sollte sich vorher besser auf deren Internetseite schlau machen ob er das richtige Wochenende erwischt, da der Club nur manchmal geöffnet ist.

Dresden: Hoch auf die Frauenkirche

Die Frauenkirche in Dresden ist nicht nur wegen ihrer wunderschönen Aussicht auf Dresden berühmt. Auch die Geschichte der evangelisch-lutherischen Kirche des Barock beeindruckt Besucher. Die 1726 bis 1743 erbaute Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört und musste wieder aufgebaut werden. Heute erstrahlt sie in neuem Glanz auf dem Dresdner Neumarkt und verschönert das Stadtbild. Auf 67 Metern Höhe befindet sich die Aussichtsplattform der Kirche, die mit dem sogenannten Kuppelaufstieg erreicht wird. Bei dem Kuppelaufstieg fahren die Besucher zunächst mit dem Aufzug in 24 Meter Höhe, um dann per Wendelrampe die restlichen Meter zum Hochlaufen zu nutzen. Dabei umrunden sie die äußere Kuppel zweimal, was festes Schuhwerk und eine gute gesundheitliche Konstitution erfordert.

Rathausturm - Dresdens höchster Turm der Innenstadt

Dem 100,3 Meter hohen Turm gelang nur mit einem kleinen Trick der höchste Turm der Innenstadt zu werden. Zu Zeiten von König Friedrich August war es niemandem erlaubt ein Gebäude zu bauen, dass seinen Schlossturm von 100 Metern überragte. Der Rathausturm schaffte es nur mit einer 5,6 Meter hohen Figur diese Anordnung zu umgehen und so das Bauwerk des Königs zu übertreffen. Heute ist der Rathausturm zwar nicht mehr Dresdens höchster Turm, aber ein Besuch lohnt sich trotzdem. Die 68 Meter hohe Aussichtsplattform hat von April bis Ende. Oktober geöffnet.

Hoch auf den Kölner Dom

Der Kölner Dom ist mit seinen 157 Metern Deutschlands zweithöchste Kirche. Ein Besuch des von 1248 bis 1880 erbauten Kulturerbes, lohnt sich nicht nur wegen der faszinierenden Aussicht auf Köln. Die weltgrößte Kirchenfassade verfügt über eine Fläche von 7000 Quadratmetern.

Das Panorama KölnTriangle

Die Aussichtsplattform des Panorama KölnTriangle bietet den Besuchern eine atemberaubende Sicht auf Köln. Aus über 100 Metern Höhe können Besucher der Aussichtsplattform mit den verglasten Wänden, auf Domstadt, Rhein, Brücken und Umland schauen. Im Gebäude finden sich Restaurants, Bistros und Bars und auch Events sind hier möglich. Mit Blick auf den Kölner Dom, das Bergische Land und die Eifel können sich Besucher ein ganz besonderes Stadtbild der Region machen.

Ganz Berlin sehen

Wer nach Berlin fährt, sollte sich unbedingt einen Besuch des Fernsehturms einplanen, denn von hier liegt einem Berlin buchstäblich zu Füßen. Aus 207 Metern Höhe können Touristen die ganze Stadt durch das Panoramadach überblicken. Ob Brandenburger Tor, den Reichstag oder das Olympiastadion - viel Sehenswertes gibt's quasi auf dem Silbertablett. Der Fernsehturm empfängt jährlich über eine Millionen Besucher, die sich von hier aus ein Bild von Berlin machen. Durch den hohen Besucherauflauf ist es ratsam sich im Vorfeld ein Ticket über das Internet zu kaufen (www.tv-turm.de).

Berlin: Schlafen mit Blick auf den Fernsehturm

Wer während seines Aufenthaltes in Berlin auch von einem Hotelzimmer aus nicht auf einen überragenden Ausblick verzichten möchte, kann eine Nacht im Hotel "Park Inn Berlin Alexanderplatz" reservieren. Hier erhalten Gäste bei frühzeitiger Buchung ein Zimmer in einem der oberen Stockwerke des am belebten Alexanderplatz gelegenen Hotels. Bei der Buchung sollte man darauf hinweisen, dass ein Zimmer mit Blick auf den Fernsehturm gewünscht wird.

Münchens Olympiaturm

Der in München gelegene Olympiaturm ragt mit 291 Metern in die Höhe. Mit einer Geschwindigkeit von sieben Metern pro Sekunde gelangen Besucher n mit dem Aufzug auf die Aussichtsplattform des höchsten Aussichtspunkt der Stadt. Von hier aus hat man einen besonders guten Blick auf die Stadt und kann bei guter Witterung sogar die Alpen erblicken. Wer nach der Aussicht auf die Stadt noch etwas essen möchte, kann in das exklusive Drehrestaurant im Turm besuchen. Das Restaurant "181-Werkstatt der Sinne" wurde mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet. Es gibt Tickets mit einer Kombination aus Turmbesuch und Drei-Gänge-Menü, die am besten im Vorfeld über das Internet (www.münchen.de) gebucht werden.

Alter Peter in München

Die St. Peter Kirche auf dem Marienplatz in München wird von den Einwohnern "Alter Peter" genannt. Das Münchener Wahrzeichen, dass am 17. Mai 1924 durch Bischof Emicho von Freising eingeweiht wurde, ist die älteste bekannte Pfarrkirche der Stadt. Mit 91 Metern Höhe ragt der Alte Peter über so manches Dach hinaus. Die Aussichtsplattform befindet sich etwas weiter unten auf 56 Metern Höhe. Das ist zwar nicht hoch, aber genug für einen unvergesslichen Blick auf die Stadt. Um die Aussichtsplattform zu erreichen, sollte man etwas Fitness mitbringen: Insgesamt laufen Gäste 306 Treppenstufen hinauf, bis sie mit der überragenden Aussicht belohnt werden. Bei gutem Wetter kann man bis zu 100 Kilometer in die Ferne blicken.

Hamburgs bekannteste Kirche

Die evangelische Hauptkirche Sankt Michel ist das Wahrzeichen der Stadt und die bekannteste Kirche Hamburg. Früher wurde sie besonders von den Seeleuten geschätzt, die den 132 Meter hohen "Michel", wie die Hamburger ihre Kirche nennen, bereits aus der Ferne sehen konnten. Doch der Michel hatte zwei Mal großes Pech. 1750 wurde die Kirche von einem Blitz getroffen. Erst fast zwei Stunden später bemerkte man das Feuer, doch da war es bereits zu spät und die Kirche fiel in sich zusammen. Die Kirche wurde wieder aufgebaut und brannte im Jahre 1906 aufgrund von Bauarbeitern wieder ab. In 106 Metern Höhe befindet sich die Turmplattform von der aus man die Stadt betrachten kann und eine Aussicht auf die Elbe hat. Die sportlichen Besucher können die Plattform über 453 Stufen erreichen. Wer schneller oben sein möchte nimmt einfach den Aufzug.

Welche Aussichtspunkte können Sie empfehlen? Teilen Sie uns Ihre Tipps mit!

Weitere Informationen:

Main Tower in Frankfurt: Der Eintritt kostet für Erwachsene 5 Euro. Weitere Informationen erhält man unter folgender Internetseite www.maintower.de.

Zeilgalerie in Frankfurt: Die Zeilgalerie ist ein Einkaufszentrum auf der Zeil. Die Shops und Cafés finden Sie auf der Internetseite der Zeilgalerie www.zeilgalerie.de, Der Zutritt ist kostenlos.

Club 101 in Frankfurt: Der Club 101, www.club101.de, befindet sich in der Nähe des Hauptbahnhofes. Vorher sollte man sich über die Party-Termine informieren, da der Club nicht jede Woche geöffnet ist. Eintritt vor 23 Uhr 6 Euro, danach 10 Euro

Frauenkirche in Dresden: Montag bis Samstag kann man zwischen 10 und 18 Uhr am Kuppelaufsteig teilnehmen. Weitere Infos zum Kuppelaufstieg finden Sie www.frauen-kirche-dresden.de.

Rathausturm in Dresden: Dresdens höchster Turm. Familien mit bis zu 4 Kindern unter 16 Jahren zahlen 7 Euro Eintritt. Weitere Infos finden Sie www.dresden.de.

Kölner Dom: Der Kölner Dom befindet sich in der Nähe des Hauptbahnhofes. Infos über die Führungen erhalten Sie im DOMFORUM www.gemeinden.erzbistum-koeln.de

Das Panorama KölnTriangle: Weitere Informationen zum Panorama KölnTriangle erhalten Sie auf der Internetseite www.koelntriangle.de

Fernsehturm in Berlin: Um Tickets für den Berliner Fernsehturm sollte man sich möglichst vor seiner Ankunft kümmern. Weitere Infos finden Sie auf der Internetseite www.tv-turm.de

Hotel Park Inn Berlin Alexanderplatz: Hier könne Zimmer mit Blick auf TV-Turm gebucht werden. Internetadresse: www.parkinn-berlin.de

Olympiaturm in München: Internetadresse des Drehrestaurants 181 www.drehrestaurant.de, Infos zum Besuch der Aussichtsplattform finden Sie auf der Internetadresse www.münchen.de

St. Peter in München: Öffnungszeiten für die Turmbesteigung: Montag bis Freitag (9.00 bis 18.30 Uhr) Samstag, Sonntag sowie an (Feiertagen 10.00 bis 18.30 Uhr) Eintrittspreise: Erwachsene (1,50 Euro), Kinder ab 6 Jahren: (0,30 Euro), Kontakt: (www.erzbistum-muenchen.de)

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