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Hessen: Der Edersee ist leer wie selten

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Edersee leer wie selten

23.11.2011, 10:59 Uhr | dpa, aja, t-online.de

Hessen: Der Edersee ist leer wie selten. Niedrigwasser am Edersee (Quelle: dpa/Uwe Zucchi/lhe )

Niedrigwasser am Edersee (Quelle: Uwe Zucchi/lhe /dpa)

Ein mit Folie abgedecktes Motorboot liegt auf der Halbinsel Scheid bei Nieder-Werbe an einem trockenliegenden Bootssteg, Touristen stehen auf der Staumauer - doch nicht nur wegen des Nebels sehen sie kaum das Wasser. Der Pegel des nordhessischen Edersees ist durch die anhaltende Trockenheit sehr tief gefallen - so tief wie zuletzt 2003. In normalen Jahren müsste er im November um das Doppelte gefüllt sein. Sehen Sie den niedrigen Wasserstand des Edersees auch in unserer Foto-Show.

Rekordtief des Wasserpegels

Heute Morgen liegt der Pegel des im Sommer vor allem als Badesee beliebten Edersees gerade einmal bei 221,11 Metern über Normalnull. Zum Vergleich: Im Jahr 2008 lag der Wasserstand zur gleichen Jahreszeit bei rund 233 Metern. Heute fasst er rund 31,23 Millionen Kubikmeter Wasser.

Nachhaltige Wassernutzung gefordert

Unter anderem aus diesem Grund hat nun auch der Bürgermeister der anliegenden Stadt Waldeck, Jörg Feldmann, ein Schreiben an die Europäische Union verfasst. Darin fordere er die Einhaltung der EU-Wasserrahmenrichtlinie und ein Mindeststauvolumen von 110 Millionen Kubikmeter für den Edersee, berichtet die "Hessische/Niedersächsische Allgemeine". Ein voller Edersee würde letztlich dem Naturschutz dienen.

Kür zum UNESCO-Weltnaturerbe

Dabei sind fast zeitgleich Deutschlands Buchenwälder, zu denen auch der hessiche Nationalpark Kellerwald-Edersee gehört, offiziell zum Weltnaturerbe der Vereinten Nationen gekürt worden und stehen damit auf einer Stufe mit dem Yellowstone Nationalpark, den Viktoria-Wasserfällen und den Galapagos-Inseln. Nach der Fossilienfundstätte Grube Messel (1995) und dem Wattenmeer (2009) sind die Buchenwälder die dritte deutsche Weltnaturerbestätte.

Auch das "hessische Atlantis" war 2011 früh zu bewundern

So wie jedes Jahr gab der Edersee auch 2011 seine versunkenen Schätze frei: die Überreste der einst gefluteten Dörfer Asel, Berich und Bringhausen - doch dieses Jahr besonders früh. Wenig Regen im Frühjahr und ein Ablassen des See-Wassers für die Schifffahrt führten zu einem sinkenden Wasserstand und die Überreste der einst archäologischen Schätze kamen verfrüht wieder ans Licht: Brücken, Mauerreste und die Reste alter Friedhöfe zeugten vom "hessischen Atlantis"

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