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Der ADAC Badegewässer-Test 2012: Diese Badeseen lieber meiden

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ADAC-Badegewässer-Test: Diese Badeseen lieber meiden

28.06.2012, 09:32 Uhr | ADAC

Der ADAC Badegewässer-Test 2012: Diese Badeseen lieber meiden. Hier sollten Kinder lieber nicht planschen: Testverlierer Strandbad Horn in Gaienhofen am Bodensee. (Quelle: ADAC)

Hier sollten Kinder lieber nicht planschen: Testverlierer Strandbad Horn in Gaienhofen am Bodensee. (Quelle: ADAC)

Jede fünfte Mess-Stelle im Flachwasserbereich der deutschen Badeseen ist gesundheitsgefährdend - so lautet das traurige Ergebnis des diesjährigen ADAC-Tests. Wir zeigen Ihnen, in welchen Gewässern Ihre Kinder bedenkenlos baden können und welche vermeintlichen Badeparadiese Sie eher meiden sollten - auch in unserer Foto-Show.

Keime im Planschbereich

An jeder fünften von insgesamt 60 Mess-Stellen an deutschen Badeseen hat der ADAC Gesundheitsrisiken für Kinder durch zu hohe Keimkonzentrationen im Flachwasser festgestellt. Oft wurden dort die vom Umweltbundesamt empfohlenen Grenzwerte für Badeverbote deutlich überschritten. Besonderes Augenmerk wurde beim aktuellen ADAC Badegewässertest auf die Keimbelastung im Planschbereich von Kindern gelegt.

Infektionsgefahr am Bodensee

Testverlierer mit "mangelhaft" ist eine Mess-Stelle im Strandbad Horn in Gaienhofen am Bodensee (Baden-Württemberg). Dort wurde eine sehr hohe Konzentration von Intestinalen Enterokokken gemessen. Solche gesundheitsgefährdenden Keimkonzentrationen können gerade bei Kindern Infektionen auslösen. Dafür verantwortlich ist häufig Tier- und Vogelkot. Erfreulich: Die Kommune reagierte auf Hinweis des ADAC umgehend und versprach, den Uferbereich verstärkt zu reinigen.

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Dreizehnmal Testurteil "sehr gut", zwölfmal "bedenklich"

Testsieger ist der Badestrand vor dem Campingplatz Godau am Südwestufer des Großen Plöner Sees in Schleswig-Holstein. Hier kann der Nachwuchs ganz ungetrübt auch in Ufernähe planschen. Testnote: "sehr gut". Gleiches gilt für weitere zwölf Mess-Stellen in Deutschland. 19 Mal konnte die Note "gut" vergeben werden, 15 Mal "ausreichend". 12 Mess-Stellen wurden jedoch mit der zweitschlechtesten ADAC Benotung "bedenklich" eingestuft.

Bade- und Strandbereiche stärker belastet

Die jeweils bei Stichproben im seichten Wasser gefundenen Keime können in ein und demselben See von Strand zu Strand unterschiedlich stark auftreten. Zudem ist flaches und damit wärmeres Wasser naturgemäß stärker belastet. Die Strandverantwortlichen werden deshalb vom ADAC aufgefordert, die problematischen und gefährdeten Bade- und Strandbereiche regelmäßig und gründlich zu reinigen. Während der Saison sollten Messungen in kürzeren Abständen erfolgen und auf das ufernahe Flachwasser ausgeweitet werden. Wird ein Grenzwert überschritten, muss unverzüglich ein Badeverbot erfolgen. Dies ist allerdings schwierig in Bundesländern wie Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Dort wurden die Grenzwerte des Umweltbundesamts bisher nicht übernommen.

Messungen in Flachwasserzonen

Die ADAC Experten haben zwischen Juni und August 2011 jeweils drei Wasserproben pro Mess-Stelle entnommen. Allerdings nicht, wie die offiziellen EU-Messungen im sogenannten Schwimmbereich (ab einem Meter Wassertiefe), sondern ganz bewusst in den von Kindern stark frequentierten Flachwasserzonen bis 30 Zentimeter Wassertiefe. Geprüft wurde analog zur EU die Keimbelastung durch die Bakterien Escherichia coli und Intestinale Enterokokken. Alle Mess-Stellen wurden zuletzt im Mai 2012 nochmals auf Veränderungen für den Badegast kontrolliert.

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