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Abstieg in Hessens Unterwelt

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Bunker Ilbenstadt  

Abstieg in Hessens Unterwelt

04.09.2012, 16:53 Uhr | Z. Tomsic, t-online.de, dapd

. Bunker in Ilbenstadt (Quelle: dapd)

Bunker in Ilbenstadt (Quelle: dapd)

Nur ein Dutzend Treppenstufen gilt es zu bewältigen und schon ist man in Hessens Unterwelt angelangt - dem Bunker von Ilbenstadt. Neben einem Exemplar in NRW ist dies der einzige in Deutschland verbliebene Atomschutzraum aus dem Kalten Krieg, der öffentlich zugänglich ist. Im Inneren erschließt sich dem Besucher ein dreigeschossiger unterirdischer Betonbau. Die meisten Räume sind noch originalgetreu. Schauen Sie sich den Atombunker auch in unserer Foto-Show an.

Bis zu 30 Tage hätte man darin überleben können

Der in den späten 1960er-Jahren gebaute Atombunker sollte im Ernstfall als Abschnittsführungsstelle für den Zivil- und Katastrophenschutz im Rhein-Main-Gebiet dienen. Die Frankfurter Exekutive, darunter der Oberbürgermeister, hätten hier problemlos bis zu 30 Tage operativ überleben können. Neben Wasser, Luft, Stromversorgung und Klimaanlagen sind Schlafräume, Küche, Sanitärbereiche, ein medizinischer und ein Dekontaminationsbereich vorhanden. Viele Räume sind unverändert geblieben. Nach dem Kalten Krieg pries das Bundesamt für Zivilschutz den Klotz wie Sauerbier an und Niddatal kaufte ihn am Ende für rund 10.000 Euro ab.

Weitere Informationen

Der Atombunker liegt zwischen den Gemeinden Ilbenstadt und Kaichen, an der B45/Hanauer Straße. Führungen werden in deutscher Sprache angeboten und dauern in der Regel 60 bis 90 Minuten. Im Inneren liegt die Temperatur ganzjährig zwischen 8 und 13 Grad, daher sollten Besucher stets an eine Jacke und festes Schuhwerk denken. Noch mehr Infos zu dem Atombunker in Ilbenstadt finden sich auf der offiziellen Seite: www.bunker-ilbenstadt.de

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