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Unesco: Was wird das nächste deutsche Welterbe

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Unesco-Entscheidung  

Was wird das nächste deutsche Welterbe?

25.06.2015, 15:11 Uhr | dpa

Unesco: Was wird das nächste deutsche Welterbe. Die Hamburger Speicherstadt hat beste Chancen auf den Welterbe-Titel. (Quelle: imago/Philipp Szyza)

Die Hamburger Speicherstadt hat beste Chancen auf den Welterbe-Titel. (Quelle: Philipp Szyza/imago)

39 deutsche Welterbestätten gibt es schon, doch bald begrüßen wir vielleicht Nummer 40! Hamburg, Naumburg und zwei Orte in Schleswig-Holstein machen sich Hoffnungen, bald zum Unesco-Welterbe zu gehören. Die Chancen sind dabei aber sehr unterschiedlich. Die neuen Kandidaten sowie eine Liste des bisherigen deutschen Welterbes finden Sie in unserer Foto-Show.

Das Welterbekomitee der Unesco trifft sich vom 28. Juni bis zum 8. Juli in Bonn. Dann entscheidet sich, welche der 36 nominierten Kulturstätten wirklich Welterbe werden. Dafür müssen sie einzigartig, historisch echt und unversehrt sein.

Hamburg hat beste Chancen

Unter den drei deutschen Kandidaten hat offensichtlich Hamburg mit seiner Speicherstadt und dem Kontorhausviertel die besten Chancen: Der Internationale Denkmalrat (Icomos) hat sie zur Einschreibung empfohlen.

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Die zwischen 1885 und 1927 entstandene Speicherstadt gilt als das größte zusammenhängende, einheitlich geprägte Speicherensemble der Welt. Das Kontorhausviertel ist das erste reine Büroviertel auf dem europäischen Kontinent. Es wäre Hamburgs erstes Welterbe.

Die Delegation aus Hamburg reist also mit "vorsichtigem Optimismus" nach Bonn, sagt Laura-Helen Rüge, die Sprecherin der Hamburger Kulturbehörde. "Eine erfolgreiche Bewerbung würde aber sicher auch im erheblichen Maße dazu betragen, Hamburg noch stärker international bekanntzumachen." Immer mehr Reiseveranstalter im amerikanischen und asiatischen Raum steuerten ausschließlich Welterbestätten an. Im Fall der Fälle werde Anfang September ordentlich gefeiert.

Saale-Unstrut-Region: Schlechte Vorzeichen

Für die Saale-Unstrut-Region dagegen sind die Chancen deutlich schlechter. Beworben hatte man sich als "hochmittelalterlich geprägte Kulturlandschaft", unter anderem mit dem Naumburger Dom und seinen vier Türmen. Der internationale Denkmalrat sprach jedoch das Urteil "nicht zur Einschreibung empfohlen" aus. Zweifel bestehen unter anderem an der Einzigartigkeit und Unversehrtheit.

Das Urteil des Denkmalrats ist für das Unesco-Komitee nicht bindend. Daher hat Ulrich Götz, der Vorsitzende des Fördervereins Welterbe an Saale und Unstrut, noch Hoffnung. Naumburg und die Region kämpfen weiter, eine Delegation wird auch nach Bonn kommen. Es wäre schon ein Erfolg, wenn der Antrag nicht abgewiesen wird. Selbst, wenn man ihn dann umfangreich überarbeiten müsste.

Wikingererbe in Deutschland

Auch für den dritten Anwärter in Deutschland ist die Bewertung des Denkmalrats nicht positiv. Die Bewerbung erfolgte ohnehin unter isländischer Federführung: Island, Deutschland, Dänemark und Lettland wollen bedeutende Stätten der Wikingerkultur in Nordeuropa in einer transnationalen Welterbestätte zusammenzufassen. Dazu gehört das frühere Handelszentrum der Wikinger Haithabu und die Verteidigungswälle des Danewerk, beides in Schleswig Holstein.

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