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So schön sind Europas Steueroasen

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Urlaub ohne Geldkoffer  

So schön sind Europas Steueroasen

22.02.2008, 13:13 Uhr | srt

Einst gründeten griechische Siedler im 5. Jahrhundert v. Chr. den heutigen Staat Monaco (Foto: srt)Einst gründeten griechische Siedler im 5. Jahrhundert v. Chr. den heutigen Staat Monaco (Foto: srt)Steueroasen gibt es massenweise auf der Erde. Für die attraktivsten Drei muss man aber nicht einmal ins Flugzeug steigen: Sie liegen in Europa. Besonders "unkooperativ" in Steuerfragen sind laut OECD – Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung – Andorra, Liechtenstein und Monaco. Ein Besuch der drei Kleinstaaten lohnt sich auch ohne Geldkoffer.

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Steuer-Affäre Neue Welle von Razzien rollt an

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Steuerparadies Nummer 1: Andorra

Andorras Bergwelt ist für Trekkingfreunde ein Leckerbissen. Zwischen Frankreich und Spanien erheben sich die Pyrenäen bis zu 3400 Meter hoch unter der südlichen Sonne. Schmuggler- und Schäferpfade, Pilger- und Passwege durchziehen die wilde und ursprüngliche Gipfelwelt. Sie ist nicht zu groß und nicht zu klein. Entlang an Wildbächen und tiefblauen Bergseen, über grüne Matten und schattige Wälder dauert es einen Tag, um von einem Tal zum anderen zu gelangen. Am höchsten Berg der Pyrenäen, dem 3404 Meter hohen Pico de Aneto, liegt den Wanderern ein gigantisches Gletschersystem zu Füßen. Im Vallée d'Ossau und d'Aspe leben heute wieder Bären in freier Wildbahn, in den Hochlagen ziehen Bartgeier ihre Runden. Lebhafter geht es auf den Bergen im Winter zu. Das kleine Fürstentum hat fünf Skigebiete mit zusammen gut 200 Kilometern Pisten. Es sind die größten und modernsten Pistenareale außerhalb der Alpen - und das zu günstigen Preisen. Das gilt auch für die Boutiquen und Shops in Andorra. Die Mehrwertsteuer beträgt nämlich nur vier Prozent. Einkommen-, Kapital- und Erbschaftssteuern zahlen die etwa 81000 Einwohner übrigens keine.

Steuerparadies Nummer 2: Monaco

Monaco ist schon seit langer Zeit ein begehrter Wohnsitz bei den Reichen der Welt. Schließlich kennt das glamouröse Fürstentum weder Einkommensteuer noch Erbschaftssteuer, außerdem werden im Ausland begangene Steuervergehen nicht verfolgt. Viel Platz haben die Steuerflüchtlinge allerdings nicht: Nach dem Vatikanstaat ist Monaco der zweitkleinste Staat der Erde und zugleich der mit der höchsten Einwohnerdichte. Nur gut 15 Prozent der gut 32.000 Einwohner sind allerdings Monegassen, die anderen kommen aus mehr als 125 Nationen. Wer nur zu Besuch kommt, der fühlt sich trotzdem nicht beengt. Großzügig präsentiert sich der Place du Casino mit dem berühmten Casino von Monte-Carlo, einst Besitz des Reeders und Lebemanns Onassis, und der prächtigen Oper. Den Kontrast dazu und zu den zahlreichen modernen Großbauten für die Zuzügler erlebt der Monaco-Besucher in der Altstadt. Enge, heimelige Gassen ziehen sich über den Fürstenfelsen, Restaurants und Souvenirgeschäfte säumen sie. Auf dem Fürstenfelsen steht auch der Palast der Grimaldis, politische und private Residenz der Fürstenfamilie (www.palais.mc). Teile des Palastes wie "Les Grands Appartements" sind für Besucher zu gewissen Zeiten zugänglich.

Steuerparadies Nummer 3: Liechtenstein

Liechtenstein ist ein Geheimtipp – allerdings nur touristisch. Es ist erstaunlich, was dort auf 12,5 Kilometer Breite und 24,8 Kilometer Länge alles geboten wird. Mehr als 400 Kilometer gut ausgebaute und beschilderte Wanderwege ziehen sich durch den Zwergstaat, der von der Schweiz und Österreich umschlossen wird. Begleitet werden die Wanderer von den markanten Felswänden der Rätikonkette oder dem hier noch recht munter dahin fließenden Rhein. Ein Klassiker unter den Bergtouren ist der Drei-Schwestern-Weg mit dem Fürstensteig. Auch im Winter locken die Liechtensteiner Berge. Rund um Malbun ziehen sich Lifte die Hänge hinauf und erschließen gut 20 Kilometer Pisten. Vor allem Familien mit Kindern tummeln sich dort. Kulturinteressierte finden im Kunstmuseum des Hauptorts Vaduz eine opulente Auswahl von vorwiegend barocken Bildern, Skulpturen und Kunstkammerstücken aus den Sammlungen des Fürsten von Liechtenstein. Über Vaduz wacht das Schloss aus dem 16. Jahrhundert, der Wohnsitz der Fürstenfamilie. Es zeigt sich aber genauso verschlossen für die Öffentlichkeit, wie sich das Fürstentum gegenüber ausländischen Finanzbehörden gibt. Erstes finden Vaduzbesucher schade, letzteres und die niedrigen Steuern schätzen die etwa 74000 dort registrierten, international tätigen Unternehmen und natürlich die Kunden der zahlreichen Stiftungstreuhänder.

Weitere Informationen

  • Fremdenverkehrsamt Andorra, Bergstraat 10, B-1000 Brussel, Tel. 0032/25021211, Fax 25133934, E-Mail: info@andorra.be, www.andorratoerisme.com, www.andorra.ad.
  • Monaco Tourismus und Kongress Buro, c/o Kaus Media Services, Luisenstr. 4, 30159 Hannover, Tel. 0511/5179610, Fax 5179615, E-Mail: monaco@kaus.info, www.visitmonaco.com.
  • Liechtenstein Tourismus, Städtle 37, 9490 Vaduz, Tel. 0423/2396300, Fax 2396301, E-Mail: info@tourismus.li, www.tourismus.li.

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