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Antike Stadt soll aus Versenkung geholt werden

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Bulgarien  

Antike Stadt soll aus Versenkung geholt werden

24.12.2008, 15:47 Uhr | Z. Tomsic, t-online.de

Seuthopolis - Bulgariens antike Stadt im Stausee (Grafik: Seuthopolis)Seuthopolis - Bulgariens antike Stadt im Stausee (Grafik: Seuthopolis)Beim Bau des Koprinka-Stausees in Zentralbulgarien versenkten die Zuständigen einst das antike Seuthopolis. Nun soll die ehemalige Thraker-Hauptstadt mit Hilfe eines gewaltigen Betonrings wieder auferstehen und das Land um eine neue Touristenattraktion reicher machen. In unserer Foto-Serie sehen Sie, wie die Vision verwirklicht werden soll.

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Freilegung mit einem gigantischen Betonring

Die Überreste der Stadt wurden 1948 bei Bauarbeiten zum Georgi-Dimitrov-Staudamm (heute: Koprinka-Staudamm) entdeckt. Trotz des sensationellen Fundes wurde der Damm 1955 fertig gestellt und Seuthopolis unter Wasser gesetzt. Inzwischen bereut man die Entscheidung - schließlich könnte man mit einer antiken Stätte den Tourismus noch weiter ankurbeln. Aus diesem Grund schmiedete der renommierte bulgarische Architekt Jeko Tilev einen sensationellen Plan: Mit Hilfe eines gigantischen Betonrings soll die Stadt wieder freigelegt und zu einer Ausflugsinsel mitten im Stausee werden.

Per Glasaufzug bis zur Ausgrabungsstätte

Den Plänen nach sollen Besucher mit Booten zum Ringdamm transportiert werden. Über Terrassen und Glasaufzügen gelangt man weiter zu den Ausgrabungen, die sich 20 Meter unter dem Wasserspiegel befinden werden. Eine Attraktion für sich sollen auch die Innenmauern des Walls werden - mit hängenden Gärten, Restaurants und Geschäften. Toller Lichteffekt: Bei Nacht wird die gesamte Stätte hell erleuchtet sein.

Ausländische Investoren bekunden Interesse

Auch wenn die Vision utopisch klingen mag, die Umsetzung steht nicht ganz in den Sternen. Das bulgarische Kulturministerium gab bereits grünes Licht. Auch Investoren aus den Niederlanden, Kuwait und Griechenland bekundeten Interesse an dem sensationellen Projekt. Laut Website soll der Bau 80 bis 85 Millionen Euro betragen - ein nicht ganz so preisgünstiges Unterfangen. Dafür soll die Umsetzung relativ flott geschehen: Für die Bauzeit wurden nur anderthalb Jahre angesetzt.

Einstige Residenz-Stadt des Thraker-Königs

Erbaut wurde Seuthopolis im 4. Jahrhundert und war die Residenz-Stadt des Thraker-Königs Seuthes III. Sie lag etwa drei Kilometer südwestlich des heutigen Ortes Koprinka, an der Mündung des Goljama Varovica in den Tundza. Das Stadtgebiet war gerade mal fünf Hektar groß und von einer 890 Meter langen Stadtmauer umgeben. Mit gutem Grund: Die Mehrheit der Bevölkerung lebte außerhalb der Stadtmauern und Seuthopolis diente hauptsächlich als Verwaltungssitz.

Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Internetseite: Seuthopolis

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