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Paris, Rom, Nizza, Porto, Palma: Fünf Städtereisen im Frühling

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Frühjahrsbummel auf den Boulevards Europas

08.03.2012, 09:32 Uhr | srt (05.03.2012, Hans-Werner Rodrian)

Paris, Rom, Nizza, Porto, Palma: Fünf Städtereisen im Frühling. Paris (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Paris (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Erst war es kalt, dann kam das Nieselwetter, und im Job gibt es ohnehin andauernd Stress. Höchste Zeit also für einen Kurzurlaub. Eine Städtereise bringt Farbe in den Alltag und lohnt sich bereits übers Wochenende. Denn Europas südliche Metropolen locken jetzt mit tollem Flair, jeder Menge Kultur und auch schon mit frühlingshaften Temperaturen. Schauen Sie sich die Metropolen auch in unserer Foto-Show an.

Paris, mon amour

Alle lieben Frankreichs Hauptstadt. Die einen kommen zum Schaufensterbummeln, andere blicken der Mona Lisa tief in die Augen, manche stürzen sich ins Nachtleben, und die meisten betreiben gekonnt das Savoir-vivre - die Kunst, das Leben zu genießen. Am besten lässt man sich in der Seinestadt treiben und nimmt von allem etwas mit. Morgens zum Beispiel einen Café au Lait in Montmartre im Café des 2 Moulins - ja, genau dem aus der sagenhaften Welt der Amélie. Von dort sind es nur ein paar Schritte zu den Stufen von Sacré-Coeur mit dem schönsten Blick über die Stadt und weiter zum farbenfrohen Marché Barbés: Der ist laut, sehr lustig, sehr afrikanisch und liegt unter der Hochbahn gegenüber dem Kaufhaus Tati. Nachmittags wartet dann das Kontrastprogramm: Windows-Shopping in der schicken Avenue Montaigne (Dior, Yves Saint Laurent, Chanel) und vielleicht noch ein Abstecher zur Kathedrale Notre Dame. Und zum Abendessen müssen es jetzt wenigstens Austern sein: in der "Bar à Huitres" in St. Germain de Prés. Das "Plateau Géant" für zwei kostet dort rund 80 Euro. Eine Übernachtung mit Frühstück im Viersternehotel "Carlton's" nahe Sacre Coeur ist pro Person im Doppelzimmer bei Ameropa ab 57 Euro zu haben. 

Die ewige Stadt

Rom ist ein riesiges Freilichtmuseum. Petersdom, Trevibrunnen und Kolosseum freuen sich auf Besucher. Ein perfekter Tag startet am Campo dei Fiori, dem Obst- und Gemüsemarkt der Altstadt. Danach lockt eine Fahrstuhlfahrt: hinauf aufs Nationalmonument Vittoriano (7 Euro) mit seinem Paradeblick über das Forum Romanum und einem guten Cappuccino in der Cafeteria. Unten an der Piazza Venezia startet die billigste Stadtrundfahrt Roms: Mit der Straßenbahn der Linie 116 fährt man für vier Euro einmal vorbei an den großen Attraktionen. Der nachmittägliche Treffpunkt Roms ist natürlich die Spanische Treppe: Hier lässt sich die Sonne genießen, man kann die lebenslustigen Menschen rundherum beobachten oder sich einfach sammeln für die große Shoppingtour: Zu Füßen der Treppe liegt schließlich die Via dei Condotti, die schickste Einkaufstraße Roms. Günstiger sind ihre Parallelstraßen. Und abends? Da diniert man natürlich bei Rotwein und milder Abendluft in einem kleinen Terrassenrestaurant - zum Beispiel in der herzlichen Trattoria Matricianella auf halbem Weg zwischen Piazza Navona und Piazza di Spagna (Via del Leone 4). Eine Übernachtung im Doppelzimmer im ruhig gelegenen Viersterne-Grandhotel del Gianicolo kostet bei Thomas Cook ab 55 Euro. 

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Mallorca ist mehr

Wer je einen Kurzurlaub in der Hauptstadt Palma verbracht hat, der kann das nur bestätigen. Schließlich gibt es in der "Ciutat", wie die Mallorquiner stolz ihre Hauptstadt nennen, so viel zu entdecken - von exklusiver Mode über tolle moderne Museen bis zu perfekter Jugendstilarchitektur. Die lockt sogar in der Kathedrale La Seu, die mächtig oberhalb des Hafens thront. Der vormittägliche Himmel für Genießer heißt "Mercat Olivar" und ist Palmas schönste Markthalle. In Dreierreihen belagern die Marktleute dort bei einem Glas Wein den Tresen der "Bar des Peix". Nur zwei Fußminuten vom Markt entfernt zaubert der britische Sternekoch Marc Fosh ("Simply Fosh", Calle Missió 7a) in einem zum Designerhotel umgebauten historischen Stadtpalast dreigängige Mittagsmenüs für 20 Euro. Am Nachmittag dann ist es Zeit, Hafenluft zu schnuppern und den teuersten Segeljachten Spaniens zuzuschauen - am elegantesten natürlich vom "Café Dàrsena" am Passeig Maritim mit einer dickflüssigen Schokolade in der Tasse und einer ofenfrischen Ensaimada-Hefeschnecke in der Hand. Eine Übernachtung in Palma im schicken Stadtpalast Convent de la Missio kostet ab 118 Euro im Doppelzimmer (bei Olimar, FTI, Airtours). 

Nizza - ein Name wie ein Versprechen

Auf Café au Lait im Freien, auf Sonnenstrahlen und Meeresrauschen. Und wer in der Vorsaison kommt, der erlebt die Côte d'Azur noch zum Vorzugspreis. Selbst das Dreigang-Mittagsmenü im Superluxusrestaurant Negresco ist dann mit 36 Euro eine Okkasion. Günstiger wird natürlich die lokale Pizza-Variante Pissaladière, stilecht aus der Hand gegessen am berühmten Blumenmarkt "Cours Selaya". "Chez Theresa" heißt dort der Traditions-Pizzastand. Seit 1925 ist die hauchdünne Teigspezialität eine Institution - ebenso wie die wechselnden Theresas: glutäugige Damen mit schwarzrotem Rock und Zigeunerohrringen. Auch abseits des Blumenmarkts ist die charmante Altstadt "Vieux Nice" einen Besuch wert. In den Gassen hängt der Geruch von Käsegeschäften und frischen Baguettes. Beim Bummel durch die zentrale Rue Massena locken Kräuter aus der Provence und Lavendelhonig, Seife und provenzalische Stoffe. Boutiquen offerieren die neue Frühjahrsmode in sonnengelb und zartblau. Schließlich führt der Weg unweigerlich zur historischen Confiserie Auer - und damit zu Zitronenmarmelade, kandierten Früchte und Verkaufspersonal im Spitzenschürzchen. Flug und vier Nächte mit Frühstück im modernen Zweisterne-Stadthotel All Seasons Nice Vieux Port kosten pro Person im Doppelzimmer ab 393 Euro (Anbieter: Dertour). 

Porto: Herber Charme und süßer Wein

Genuss am Fluss: Porto, das ist herber Charme und süßer Wein. Die Heimatstadt des Portweins hat sich mächtig ins Zeug gelegt. Längst kann sie locker mit dem einst so beneideten Lissabon mithalten. Rund um das Museum für moderne Kunst hat sich eine schillernde Clubszene etabliert. In der Altstadt Ribeira schiebt man sich durch enge Gassen, über kleine Plätze, vorbei an schmalen Häuserfassaden. Hier gibt es jede Menge Bars, Cafés und exzellente Restaurants. Mutige probieren die Spezialität der Stadt "Tripas ao modo do Porto": Kutteln mit weißen Bohnen. Schwindelfrei muss sein, wer den Gang über den "liegenden Eiffelturm" wagt, die 50 Meter hohe Eisengitterbrücke Ponte Luis, die tatsächlich von Gustave Eiffel und einem seiner Schüler stammt. Ein Muss ist dann natürlich die Besichtigung einer der alten Portweinkellereien wie Sandeman oder Osborne, die alle entlang des Flusses Douro ihren Sitz haben. Obst und Gemüse, aber auch schöne Souvenirs ersteht man im Mercado do Bolhao, einer hundert Jahre alten gedeckten Markthalle in einem wunderschönen Art-déco-Gebäude. Eine Übernachtung im Doppelzimmer im klassischen Stadthotel Grande Do Porto kostet ab 35 Euro (Anbieter: Expedia). 

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