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Mediterrane Metropolen: Die besten Städtetrips im Herbst

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Mediterrane Metropolen  

Die besten Städtetrips im Herbst

24.09.2013, 11:21 Uhr | Sabine Metzger, srt

Mediterrane Metropolen: Die besten Städtetrips im Herbst. Ein Herbsttag in Palma de Mallorca: Hier können Urlauber Hafenluft schnuppern und einfach den Augenblick genießen. (Quelle: imago/Blickwinkel)

Ein Herbsttag in Palma de Mallorca: Hier können Urlauber Hafenluft schnuppern und einfach den Augenblick genießen. (Quelle: Blickwinkel/imago)

Gönnen Sie sich eine Auszeit vom Schmuddelwetter in Deutschland! Wenn hierzulande die kalte Jahreszeit ankommt, gibt es - nicht weit entfernt - noch immer sonnige Plätze für einen Cappuccino unter der Herbstsonne. Mediterrane Metropolen laden nämlich auch in der kühlen Jahreszeit noch zu einem Plausch in wärmeren Gefilden und angenehmen Städtereisen ein. Sehen Sie unsere Tipps auch in der Foto-Show.

In der Sonne sitzen, genüsslich einen Cappuccino trinken, Flaneure beobachten oder in einem Buch schmökern - wer wünscht sich an einem kalten, regnerischen Tag nicht auf eine von der Sonne beschienene Piazza? Rund ums Mittelmeer locken Städte auch in der kühlen Jahreszeit mit sonnigen Stunden. Sieben Kurztrip-Highlights für den Kultur- und Kaffeegenuss gegen Winterfrust.

Lissabon: Bica-Plausch mit Aussicht

Lissabons Top-Terrassenplatz heißt "A Brasileira do Chiado" - und das seit 1906. Heute ersetzen in dem Café in der Rua Garret 120 zwar die Touristen die Künstler und Literaten von einst, aber noch immer ist es das schönste Kaffeehaus der Stadt. Der Bica, wie hier der kleine schwarze Kaffee heißt, machte schon den portugiesischen Dichter und Schriftsteller Fernando Pessoa zum Stammgast. Ein aktueller Tipp für einen gemütlichen Bica-Plausch: die Terrasse des Aura Lounge Cafés und Restaurants auf dem Praça do Comércio. Danach lohnt eine Auffahrt mit dem Aufzug auf die neue begehbare Aussichtsplattform des Triumphbogens. Der Blick auf den Praça do Comércio, die Altstadt Baixa, die Kathedrale und den Tejo ist herrlich.

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Barcelona: Café tallat auf der Rambla

Ein Café tallat, wie die Katalanen zu ihrem Espresso mit etwas Milch sagen, dazu ein frisches Hörnchen, vor der Terrasse flanieren Passanten, viele kaufen bunte Sträuße an den Blumenkiosken der Rambla de Sant Josep - das Traditionscafé "De L'Opera" ist der ideale Ort, um seinen Tag in Barcelona zu starten. Aber Achtung: Die Stadt macht süchtig. Die weltoffene katalanische Hafenstadt strotzt vor Kraft und Lebensfreude. Schnell verfällt man ihr - im Gassengewirr des Barrio Gótico, in den Markthallen von La Boqueria, im schönen Stadtpark Güell oder beim Besuch der berühmten Jugendstilbauwerke Gaudís.

Palma de Mallorca: Ensaimadas für Sonnenanbeter

Hafenluft schnuppern, den dümpelnden Segelyachten an ihren Liegeplätzen zuschauen und einfach den Augenblick genießen: Im "Café Dársena" am Passeig Maritim von Palma de Mallorca taucht man ofenfrische Ensaimadas, mallorquinische Hefeschnecken, in dickflüssige Schokolade, genießt die warmen Sonnenstrahlen und erholt sich vom Shopping- und Sightseeing-Marathon. Schließlich sind exklusive Designer-Shops, fantasievolle Jugendstilarchitektur und nicht zuletzt die Kathedrale La Seu, die mächtig oberhalb des Hafens thront, das Wahrzeichen der "La Ciutat", der Stadt schlechthin, wie die Mallorquiner stolz ihre Hauptstadt nennen.

Nizza: Savoir vivre an der Promenade

Am frühen Vormittag lockt der Cours Saleya mit seinem geschäftigen und farbenfrohen Treiben am täglichen Lebensmittel- und Blumenmarkt in der Altstadt von Nizza. Danach bummelt man zur Promenade des Anglais direkt am Meer. Legendär ist dort das Hotel "Negresco". Normalsterbliche träumen von einer Übernachtung in diesem Palast - den Blick in den Salon Royal mit der Glaskuppel von Gustave Eiffel sollte sich niemand entgehen lassen. Und auch nicht ein Kaffeestündchen auf der Terrasse der Brasserie La Rotonde mit Petit Fours und herrlichen Blick aufs azurblaue Mittelmeer. Innen versüßen buntbemalte Karussell-Pferde aus dem 18. Jahrhundert den Plausch. Müßiggänger verbummeln hier gerne den Nachmittag, Kunstliebhaber genießen Chagall, Matisse und moderne Kunst in den zahlreichen Museen.

Rom: Über den Dächern der Ewigen Stadt

Colosseum, Circus Maximus, Spanische Treppe und Petersdom schon abgehakt? Dann sollte man sich in die Caffeteria Chiostro del Bramante in der Via della Pace begeben: Hier kann man auf der Terrasse über dem eleganten Renaissance-Innenhof von Meister Donato Bramante Kaffee trinken, brunchen und ab 17 Uhr einen Aperitif einnehmen. Beim Stöbern im Buchladen oder beim Betrachten der hauseigenen Ausstellungen lassen sich schnell ein paar Stunden verbummeln. Wer die Ewige Stadt von oben und dabei Caffè und Cornetto genießen möchte, der nimmt in der Cafeteria auf dem Dachgarten der Kapitolinischen Museen an der Piazza del Campidoglio Platz - die Pause dort lohnt sich auch ohne Besuch der Antikensammlung.

Palermo: Siziliens süße Verlockungen

Süße Verlockungen serviert unter der warmen Herbstsonne Siziliens: Einzigartig ist die Auswahl an verführerischen Kaffeebeilagen im "Antica Caffè Spinnato" in Palermo. Dort, in der Via Principe di Belmonte 111, reihen sich verführerische Dolci mit klangvollen Namen wie Cassata al Forno, Biscotti di Mandorla, Bolle di Neve und Cappela Palatina in der langen Kuchentheke aneinander. Man möchte sitzen bleiben und jede einzelne Zauberei genießen - mit kurzen kulturellen Unterbrechungen in Form einer Stippvisite in der Kathedrale Maria Santissima Assunta, im Palazzo Reale oder im Teatro Massimo, Palermos wunderbar restauriertem Opernhaus.

Istanbul: Schwarzer Mokka am Bosporus

Für die Schöne am Bosporus sollte man sich Zeit nehmen und mit allen Sinnen eintauchen in die faszinierenden Welten zwischen Europa und Asien. Ein schöner Einstieg ist ein Mokka und ein Stück Kuchen in der Litera Bar auf dem Dach des Goethe-Instituts in der Yeniçarsi Caddesi 32 im Stadtteil Beyoglu. Danach geht es auf den Galataturm für den besten Ausblick über die Stadt, weiter zu den Versuchungen des Großen Basars und natürlich zur Hagia Sophia. Nur wenige Minuten entfernt warten die süßesten Verführungen der Stadt: Im klassischen türkischen Kaffeehaus "Hafiz Mustafa" lässt sich vom ersten Stock aus das Treiben auf der Straße beobachten. Zum Mokka schlemmt man in Honig getränkte Blätterteigvariationen und freut sich, dem Schmuddelwetter zu Hause entflohen zu sein.

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