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Urlaub Europa: Frühlingsreisen nach Madrid, Rom, London, Berlin

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Mit kleinem Budget  

Frühlingsreisen in Europas Metropolen

19.03.2014, 15:16 Uhr | Monika Reisner, srt

Urlaub Europa: Frühlingsreisen nach Madrid, Rom, London, Berlin. Frühlingserwachen in einem Springbrunnen in Rom. (Quelle: Reuters)

Frühlingserwachen in einem Springbrunnen in Rom. (Quelle: Reuters)

Europas Metropolen bieten die perfekte Kombination: kulturelle Angebote, tolle Einkaufsmöglichkeiten und kulinarische Genüsse. Gerade jetzt im Frühling bietet sich ein verlängertes Wochenende an, um zum Beispiel Städte wie Madrid, Rom, London oder Berlin zu erkunden. Viel Geld muss man dafür gar nicht ausgeben. Mit ein bisschen Planung im Voraus und unseren Tipps kann man auch mit kleinem Budget viel erleben. Schauen Sie sich die Metropolen im Frühling auch in unserer Foto-Show an.

Madrid: Abends gratis in den Prado

Im Mai Madrid erkunden: Bei Höchstwerten zwischen 20 und 25 Grad wird der Stadtbummel zum Hochgenuss. Nach dem Kulturstopp in Prado, Reina Sofia und Thyssen-Bornemisza lockt ein Bummel in frühlingsleichter Luft durch die Calle Mayor, vorbei an den alten Adelspalästen hinter der Plaza de la Villa und zum Hauptplatz Plaza Mayor. Von den Cafés aus lassen sich Straßenmusikanten und -maler beobachten.

  • Der Preis für die Eintrittskarten in die Museen ist mit dem Kauf der Madrid-Card abgegolten. Sie bietet freien Zugang zu mehr als 50 Museen und Denkmälern. Inbegriffen ist auch das Discover-Madrid-Programm mit Stadtbesichtigungen, einer Führung durch das Stadion des Fußballclubs Real Madrid und ein Besuch von "Las Ventas", der größten Stierkampfarena Spaniens. Hinzu kommen Rabatte in diversen Geschäften und Restaurants sowie ein vergünstigter Eintritt zu Flamencoaufführungen. Die Karte kostet 55 Euro für zwei Tage und 65 Euro für drei Tage. Die Madrid Card gibt es auch gemeinsam mit einem Zeitticket für den öffentlichen Nahverkehr "bus turístico".
  • Sonst ist man günstig mit dem Fahrrad unterwegs. Dank einer Initiative der Madrider Stadtverwaltung kann man jetzt im Stadtpark Parque Juan Carlos I. gleich neben dem Messegelände für eine Stunde kostenlos Fahrräder ausleihen. Sogar Tandems und Anhänger für Kleinkinder gibt es.
  • Wer sich auch die Discover-Madrid-Karte sparen will, der wartet einfach bis 18 Uhr: Dann ist der Eintritt in den Prado kostenlos, an Sonn- und Feiertagen geht es schon ab 17 Uhr. Auch das Museo Nacional Centro de Art Reina Sofia - mit Werken von Picasso und Dali - ist samstags ab 14.30 Uhr und sonntags bis 14.30 Uhr frei zugänglich. Der Zugang zum Palacio Real im Herzen der Stadt ist für EU-Staatsbürger jeden Mittwoch kostenlos.
  • Günstige Gerichte zur Stärkung gibt es etwa in den Restaurants der Kette Cervecería 100 Montaditos. Sie ist berühmt für eine Auswahl von über 100 Sandwiches, den Montaditos. Wer dort ein Sandwich für ein bis zwei Euro nimmt, bezahlt für ein Bier dazu nur einen weiteren Euro.
  • Preiswert übernachten lässt es sich sehr zentral im "Hostal Miami" in der Gran Vía 44: Ab 28 Euro kostet die Nacht pro Person im Doppelzimmer, allerdings muss man immer rechtzeitig reservieren (www.hostalmiami.com). Im historischen Zentrum von Madrid, im lebhaften Viertel La Latina, gibt es außerdem das THC Latina Hostel mit zehn charmant eingerichteten Zimmern (www.thchostels.com, ab 51 Euro pro Person im Doppelzimmer).

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Rom: Günstig schlafen im Kloster

Auch in Rom klettern die Temperaturen im Frühjahr auf angenehme 23 Grad. Es locken das Kolosseum, der Petersdom, die Spanische Treppe und viele weitere geschichtsträchtige Sehenswürdigkeiten.

  • Hin geht's ab Frankfurt mit den Billigfliegern Ryanair oder Vueling. Wer lieber mit dem Zug anreist, der steigt in München in die Citynightline (ab 146,30 Euro) und genießt den ersten Espresso morgens in der italienischen Hauptstadt. Weniger als fünf Gehminuten vom Bahnhof Roma Termini sind es zum Bed & Breakfast Oasi (www.bboasi.net, ab 40 Euro pro Person im Doppelzimmer).
  • Ganz in der Nähe liegen die Papstbasilika Santa Maria Maggiore, die Diokletiansthermen und das Kolosseum. Übrigens: Auch römische Klöster öffnen ihre Pforten für Gäste auf Herbergssuche. Eine Liste der religiösen Häuser und Pensionen gibt es auf www.pilgerzentrum.net. Der Übernachtungspreis beginnt bei 40 Euro für ein Einzel- und bei 70 Euro für ein Doppelzimmer.
  • Für Urlauber die länger als ein Wochenende in Rom bleiben, kann sich der Erwerb des Roma Pass lohnen. Für 34 Euro hat man damit in allen öffentlichen Verkehrsmitteln drei Tage lang freie Fahrt. Inkludiert sind der Eintritt in zwei Museen oder Sehenswürdigkeiten. Ganz frei ist die Besichtigung der Vatikanischen Museen an jedem letzten Sonntag im Monat (neun bis 13.30 Uhr).
  • Auch auf zwei Rädern sind Urlauber günstig mobil: Die Fahrradmiete kostet elf Euro pro Tag, ein Roller (50 ccm) ist ab 45 Euro zu buchen (www.bicibaci.com).
  • Wer sich kulinarisch dort stärkt, wo auch Einheimische essen, der kommt am günstigsten weg. Ein typisch italienisches Restaurant in der Via Daniele Manin zwischen Termini und Maria Maggiore ist das "Ristorante Santi".

London: Preiswert essen beim Inder

Was fällt einem zu London als erstes ein? Richtig: Schön, aber teuer. Doch den Tower und weitere Attraktionen kann man auch zu vertretbaren Konditionen besuchen.

  • Billigfluglinien wie Ryanair und Easyjet haben die englische Hauptstadt auf dem Flugplan. Und die Bahn bietet ein London-Spezial ab 59 Euro an. Ohne viele Extras, aber gepflegt kommt man im "Palmers Lodge-Swiss Cottage" unter. Nur wenige Minuten dauert die Fahrt von dem Hostel im viktorianischen Look mit der U-Bahn in die City (circa. 26 Euro im Schlafsaal, Zweibettzimmer ab circa. 51 Euro, www.palmerslodges.com).
  • Der London Pass verschafft dem Städtereisenden freien Eintritt in über 60 Touristenattraktionen. Ein Tag kostet 57 Euro, zwei Tage 77 Euro, drei Tage 92 Euro). Optional reicht die Travelcard aus. Sie gilt für die U-Bahnen und Busse in den Zonen 1 und 2 - dort liegen die meisten Sehenswürdigkeiten. Die Travelcard-Preise beginnen bei 11,50 Euro für eine Tageskarte.
  • Englische Tradition gibt es auch kostenlos zu sehen: Täglich um 21.53 Uhr werden bei der "Ceremony of the Keys" nach strengem Protokoll die Haupttore des Towers of London geschlossen, ein Showact, für den man wegen des Andrangs die Karten besser vorbestellt (www.hrp.org.uk).
  • Und wer die Acht-Millionen-Metropole mit dem Fahrrad erkunden will, der kann eins über "Barclays Cycle Hire" mieten (24 Stunden ab zwei Pfund, Kredit- oder Debitkarte notwendig (www.tfl.gov.uk)
  • Eine bezahlbare Mahlzeit wartet im "Breakfast Club", wo den ganzen Tag über typisch englisches Frühstück serviert wird (www.thebreakfastclubcafes.com). Tipp: Die authentischste indische Küche außerhalb Indiens wird im "NoorJahan 2" serviert, in der Nähe des Hyde Parks und der Paddington Station. Die Hauptgerichte kosten ab sieben Pfund (www.noorjahan2.com).

Berlin: Sparen in schwimmenden Hostel

In nur wenigen Stunden ist man mitten im Trubel Berlins. Quirlige Szeneviertel, imposante Museen und die Geschichte der deutschen Teilung locken jährlich Millionen Touristen an die Spree.

  • Mit den Sparpreisen der Bahn geht es schon ab 29 Euro in die Hauptstadt. Billigflieger wie Air Berlin und Germanwings konkurrieren mit den neuen Fernbuslinien, die bundesweit ab 9 Euro in die Hauptstadt fahren.
  • An Unterkünften stehen kostenbewussten Reisenden Jugendherbergen, Budget-Hotels und Hostels zur Verfügung. Mal etwas anderes ist das schwimmende Hostel-Boot "Eastern Comfort" zwischen Friedrichshain und Kreuzberg (Übernachtung ab 16 Euro in einer Mehrbett-Kabine, www.eastern-comfort.com). Die Alternative zum Hotel sind Ferienwohnungen, Apartments und Privatzimmer ab 18 Euro pro Person und Nacht (www.ferienwohnungen-berlin.de).
  • Schnell und preiswert geht es mit der Berlin WelcomeCard 48 Stunden lang ab 18,50 Euro durch die Stadt. Inbegriffen ist die freie Fahrt rund um die Uhr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder - kombiniert mit Potsdam - 25 bis 50 Prozent Ermäßigung bei mehr als 200 Rabattpartnern (www.s-bahn-berlin.de).
  • Täglich um elf Uhr starten am Brandenburger Tor gänzlich kostenlose Führungen durch Berlins Mitte. Die dreieinhalbstündige Tour führt zu den bekanntesten Orten und Plätzen; die Stadtführer erkennt man am roten T-Shirt. Die meisten Gedenkstätten, regionale und historische Museen sowie Sammlungen gewähren generell freien Eintritt (www.berlin.de/orte/museum/freier-eintritt). Kostenlose Audiotouren im MP3-Format lädt man sich am besten über www.hoerpol.de auf den Ipod. Ebenfalls kostenlos ist der Zugang zu Parks und Grünanlagen wie dem Botanischen Garten, dem Lustgarten, dem Schloss Charlottenburg und dem Tiergarten.
  • Eine Fahrradmiete ist ab vier Euro möglich (direkt am Checkpoint Charlie, www.rentabike-berlin.de).
  • Das Restaurant San Marco im Herzen vom Prenzlauer Berg ist ein Klassiker bei Einheimischen wie Touristen. XXL-Pizzen aus dem Steinbackofen kommen dort für nur 2,70 Euro auf den Tisch. Der Preise bleibt dabei immer derselbe, ganz gleich, welcher Belag drauf soll (www.sanmarcoberlin.de). Und in der Lavanderia Vecchia, der "Alten Wäscherei" in Neukölln, isst man frisch Gekochtes wie von Mama. Zwischen Wäschestücken lässt eine Vielfalt von Antipasti zu günstigen Preisen keine Wünsche offen, mittags kostet ein Teller Pasta ab 5,50 Euro (www.lavanderiavecchia.de).

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