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Das sind die besten Auto-Trips durch Europa

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On the road again  

Das sind die besten Auto-Trips durch Europa

19.06.2015, 15:19 Uhr | t-online

Das sind die besten Auto-Trips durch Europa. Die Toskana ist ein wundervolles Ziel für Urlauber, die gerne mit dem Auto verreisen. (Quelle: iStock)

Die Toskana ist ein wundervolles Ziel für Urlauber, die gerne mit dem Auto verreisen. (Quelle: iStock)

Frei wie ein Vogel und völlig ungebunden - das ist der Reiz eines Road-Trips. Europa lockt mit vielen attraktiven Strecken. In Zusammenarbeit mit Travelzoo präsentieren wir fünf atemberaubende Routen. Schauen Sie sich Eindrücke auch in unserer Foto-Show an.

Frankreich - über den "Col de la Bonette" in luftigen Höhen

In den französischen Alpen findet man eine der höchsten asphaltierten Passstraßen des Kontinents. Die schmale Straße über den "Col de la Bonette“ gehört zu den schönsten überhaupt. Die Landschaft raubt einem den Atem. Ausgangspunkt ist das Örtchen Jausiers. Durch Haarnadelkurven geht es das schmale Tal nach oben. Nach ein paar Kilometern wartet auf rund 2600 Metern die "Casernes de Restefonds" - die Überreste einer Militäranlage aus den frühen 1930er Jahren. Wenig später kommt der Nationalpark Mercantour, durch den die weitere Strecke verläuft. Dann ist es auch nicht mehr weit bis zu dem ersehnten Ziel: der "Col de la Bonette".

Nun können Urlauber entweder direkt durch einen Felsdurchbruch zur Südostrampe des Passes oder zwei Kilometer um den Berg herum bis auf rund 2800 Meter weitertuckern. Das Besondere an dieser Stelle: Es ist einer der höchsten Punkte, der in den Alpen auf Asphalt angesteuert werden kann. Der Gipfel ("Cime de la Bonette") kann von dort aus zu Fuß erklommen werden - und der Ausblick auf den Nationalpark in rund 2860 Metern belohnt den Aufstieg. Um wunderbare Eindrücke reicher geht es im Anschluss hinab ins Tal. Am Wegesrand illustrieren mehrere Tafeln die Besonderheiten der Landschaft. Die Tour endet in St. Étienne-de-Tinée. Travelzoo-Tipp: Von dort aus schafft man es in circa 1,5 Stunden nach Nizza.

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Portugal –  von Lissabon nach Faro

Eine Tour auf malerischen Straßen entlang des Atlantischen Ozeans liegt hier nahe. Als Ausgangspunkt bietet sich Lissabon an. Auf der Route beeindruckt vor allem die Natur: Der "Parque Natural do Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina", der sich über eine Distanz von rund 80 Kilometer entlang der Atlantikküste erstreckt. In der Region rund um die Stadt Portimão beginnen die spektakulären Steilküsten der Algarve. Beindruckende Felsformationen, einsame Stände und der Klang der Brandung verzaubern jeden Besucher. Das Gebiet ist zudem ein Hotspot für Wassersportler. Das Ziel wäre mit Faro erreicht. Es muss aber nicht das Ende einer unvergesslichen Road-Reise sein. Warum nicht weiter Richtung Andalusien oder direkt zur Meerenge von Gibraltar - zum Tor nach Afrika?

Italien - bezaubernde Toskana

Italien ist seit jeher eines der beliebtesten Ziele deutscher Reisender. Besonders hoch im Kurs steht dabei die Toskana. Die Region lässt sich wunderbar mit dem Auto erkunden. Startpunkt ist Pisa. Doch die Stadt hat nicht nur den berühmten schiefen Turm an der "Piazza dei Miracoli" zu bieten - sie verzaubert mit mediterranem Kleinstadt-Flair. Weiter geht es durch die hügelig verträumten Landschaften der Toskana. Vorbei an den historischen Städten Lucca und Pistoia ostwärts. Beide Orte überzeugen mit romantischem Ambiente. Am Fluss Arno sollten unbedingt einige Tage für die Besichtigung des geschichtsträchtigen Florenz eingeplant werden. Als Wiege der Renaissance bekannt, trumpft Florenz mit einzigartigen Bauwerken und belebten Plätzen auf. Ein besonderer Blickfang ist die Kathedrale "Santa Maria del Fiore", deren Kuppel einen Durchmesser von rund 45 Metern hat.

Der Weg führt weiter durch Chianti, aus der auch der gleichnamige Rotwein stammt. Hier lohnt sich ein Halt in Orten wie Greve oder Radda, wo  Weinverköstigungen zu einem gelungenen Aufenthalt gehören. Aber Vorsicht, in Italien gelten strenge Regeln bezüglich Alkohols am Steuer. Wieder unterwegs erstrahlt Siena am Horizont. Die "Perle des Mittelalters" erwartet ihre Besucher leicht erhöht auf einem Hügel gelegen. Und es gibt viel zu sehen. Zum Beispiel die "Piazza del Campo". Der Platz befindet sich zu Füßen des beeindruckenden Doms. Zweimal im Jahr findet dort mit dem "Palio di Siena" eines der härtesten Pferderennen der Welt statt. Die letzte Station der Reise ist das "Manhattan des Mittelalters". San Gimignano besteht aus zahlreichen Steintürmen, woher auch der kuriose Name stammt. Sie waren einst Statussymbole - doch von den ehemals 72 Türmen stehen heute nur noch 14. Sonst zeugen einladende Plätze, freskengeschmückte Kirchen und idyllische Gassen von der einstigen Macht der ehemals blühenden Handelsstadt.

Schottland - auf den Spuren von Willam Wallace und Nessie

Auch das geheimnisvolle Schottland kann sich sehen lassen. Mit dem altehrwürdigen Edinburgh als Startpunkt. Berühmte Sehenswürdigkeiten sind das "Edinburgh Castle", der "Royal Botanic Garden" oder auch der "Palace of Holyroodhouse". Hier residiert die Queen hochoffiziell bei ihren Schottland-Aufenthalten. Von dort führt die Route zunächst nach Stirling. Die Stadt ist das Tor zu den Highlands. Deswegen war sie in der Vergangenheit auch Schauplatz erbitterter Schlachten zwischen Engländern und Schotten, bei denen es um die Unabhängigkeit ging. Auf dem Hügel Abbey Craig befindet sich heute ein Denkmal für William Wallace. Dem schottischen Nationalhelden, der in dem Kino-Epos "Braveheart" weltbekannt wurde. Der 67 Meter hohe Turm ermöglicht einen wundervollen Blick über die Low- und angrenzenden Highlands.

Der "West Highland Way" führt von den Lowlands in die Highlands. Das Auto bleibt an dieser Stelle stehen, denn es handelt sich um einen 150 Kilometer langen Fernwanderweg. Auf vier Rädern geht es aber erst noch zum Start der Tour nach Milngavie in der Nähe von Glasgow. Von dort weiter wandernd nordwärts bis nach Fort William. Eckpfeiler der Strecke sind Loch Lomond, Conic Hill und Ben Nevis - der mit 1344 Metern höchste Berg Großbritanniens. Mit Bus oder Bahn geht es im Anschluss auch wieder zurück nach Milngavie - zum Auto. Danach steht der weltbekannte See Loch Ness auf dem Programm. Hier können die Gäste sich von der vermeintlichen Existenz des See-Monsters "Nessie" überzeugen, bevor der finale Routenabschnitt ansteht. Das Ziel liegt ganz tief in den Highlands: Braemar. Reisende erfahren hier, wie Schottland leibt und lebt. Ein Travelzoo-Tipp: Am ersten Samstag im September finden hier alljährlich die Highland-Games statt. Gute Unterhaltung und ur-schottisch!

Norwegen – Besuchermagnet Atlantikstraße

Norwegen ist ein wahres Roadtrip-Eldorado: Auf zigtausenden von Kilometern kann das skandinavische Land frei und ungebunden erkundet werden. Wie wäre es etwa mit einer Tour von Bergen nach Trondheim? Auf dieser Strecke erleben Sie die skandinavischen Reize hautnah. Highlights der Tour sind die kurvenreiche Panoramastraße "Trollstigen", ein UNESCO-Welterbe mit dem beeindruckenden "Geirangerfjord" und das bezaubernde Küsten-Städtchen Ålesund, das vom Jugendstil geprägt ist. Eine weitere Passage sollte auf keinem Norwegen-Roadtrip fehlen: Die "nur" 8274 Meter lange, aber nicht wenig spektakuläre Atlantikstraße. Diese schlängelt sich als Teil der Reichstraße 64 zwischen den Ortschaften Vevang und Kårvåg. Mit Schwung rauf und runter und durch enge Kurven geht es über acht Brücken. Dabei ist die 260 Meter lange Storseisund-Brücke der absolute Besuchermagnet. Sie ist auch einer der Gründe dafür, warum die gesamte Strecke vor rund zehn Jahren von den Norwegern zum "Bauwerk des Jahrhunderts" gewählt wurde.

Um die wunderbare Atmosphäre an den zahlreichen Aussichtspunkten genießen zu können, sollte ausreichend Zeit eingeplant werden. So kann man mit etwas Glück im Januar oder Februar sogar Wale oder Seehunde erspähen. Und während im Sommer Tageslicht bis Mitternacht lockt, wird das Wetter im Herbst wieder rauer und starke Winde sorgen für hohen Wellengang. Das Wasser peitscht erbarmungslos gegen die Fahrbahn - ein wirklich spektakulärer Anblick. Danach ist Trondheim als vorläufiges Ziel ist nicht mehr weit.

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