Startseite
Sie sind hier: Home > Reisen > Reiseziele >

Fünf skurrile Faken über Island: Nachnamen, Elfen und Bier

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Namen, Elfen, Bier  

Fünf skurrile Fakten über Island

04.07.2016, 08:25 Uhr | Markus Roman

Fünf skurrile Faken über Island: Nachnamen, Elfen und Bier. Geysire sieht man auf Island häufig.  (Quelle: imago/alimdi)

Geysire sieht man auf Island häufig. (Quelle: alimdi/imago)

Island ist das Überraschungsteam der EM, trotz des Viertelfinal-Aus gegen Frankreich. Doch warum enden eigentlich die Namen aller Nationalspieler - und des Trainers - auf "-son"? Das ist nur eine skurrile Besonderheit des Lande. Wir haben fünf ungewöhnliche Fakten über Island zusammengestellt.

1. Nachnamen: Entweder "-son" oder "-dottir"

In Island gilt nicht das übliche Familennamensystem westlicher Staaten, sondern hier sind die Elternteile namensgebend. In der Regel bildet sich der isländische Nachname aus dem Vornamen des Vaters (seltener der Mutter) und dem Anhängsel "-son" (Sohn, für Jungen) oder "-dottir" (Tochter, für Mädchen). Praktisches Beispiel aus dem deutschen Nationalteam: Mats Hummels wäre als Isländer Mats Hermannson. Für zugelassene Vornamen gibt es in Island übrigens eine offizielle Liste. Neue Vorschläge muss ein Benennungskomitee genehmigen.

2. Freie Fahrt für Elfenwesen

Für eine Baugenehmigung muss in Island immer geprüft werden, ob dabei Kulturgut beschädigt wird. Dazu gehören auch etwa Felsen, die im Volksmund als "von Elfen bewohnt" angesehen werden. Das ist etwa der Fall, wenn es Märchen oder traditionell überlieferte Geschichten über diese Orte gibt. In solchen Fällen erstellen externe Berater Gutachten, ob ein Bau zulässig ist. In den deutschen Medien erlangte die 2015 verstorbene Erla Stefánsdóttir als eine solche "Elfenbeauftragte" eine gewisse Bekanntheit.

Quiz & Spiele

Wie gut kennen Sie Deutschland?

Erholung in Bad Wörishofen

Testen Sie Ihr Wissen mit unserem Dart-Spiel und vielleicht lernen Sie auch noch etwas dazu.
zum Deutschland-Dart-Spiel

3. 74 Jahre war hier Bier verboten

Ähnlich wie in den USA gab es in Island Anfang des 20. Jahrhunderts die Prohibition. Ab 1915 war Alkohol verboten. 1935 wurde der Bann zwar großteils aufgehoben, doch Bier mit mehr als 2,25 Prozent Alkohol blieb verboten. Erst am 1. März 1989 fiel diese Einschränkung. Seitdem feiert Island am 1. März jeden Jahres den "Tag des Bieres".

4. Keine Chance für Fastfood

Island gehört zu den wenigen Ländern der Welt, in denen es kein McDonalds gibt. Im Gegensatz zu Bier gibt es hier aber keinen rechtlichen, sondern einen wirtschaftlichen Hintergrund. Die Kosten für den Import vieler Produkte waren zu hoch, der Absatz zu gering. Die globale Finanzkrise verschärfte diese Lage noch. 2009 verließ das Unternehmen nach 16 Jahren die Insel wieder und schloss seine Restaurants. Einige Isländer scheinen die Kette aber doch zu vermissen: Eine Webcam beobachtet seit 2009 den letzten McDonalds-Burger der Insel.

5. Fußball ja, Boxen nein

In verschiedenen globalen Auswertungen wie dem Global Peace Index oder der Health Riskmap gilt Island regelmäßig als eines der sichersten und friedlichsten Länder. Irgendwie passt dazu, dass der Boxsport auf der Insel seit 1956 verboten ist. Seit 2002 sind Amateurkämpfe zwar wieder zugelassen, Profi-Boxen allerdings ist bis heute verboten.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Amateur am Werk 
Ungeschickter Bauarbeiter löst Kettenreaktion aus

Es kommt wie es kommen muss. Zum Glück kam der Mann noch einmal glimpflich davon. Video

Anzeige


Anzeige
shopping-portal