Startseite
Sie sind hier: Home > Reisen > Reiseservices > Fluginfos >

Der Riesenvogel auf dem Vormarsch

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Airbus A380  

Der Riesenvogel auf dem Vormarsch

23.05.2008, 14:17 Uhr | dpa-tmn

Der A380 hebt ab - bald in viele Metropolen der Welt (Foto: Airbus/dpa/tmn)Der A380 hebt ab - bald in viele Metropolen der Welt (Foto: Airbus/dpa/tmn) Singapur, London, demnächst Dubai, Tokio und New York: Das Streckennetz für den Airbus A380 wächst fast jeden Monat. Rund sechs Monate nach dem Premierenflug von Singapur nach Sydney ist der Riesenjet im Alltagseinsatz angekommen. "Mitte März haben wir auch eine tägliche Verbindung nach London auf A380 umgestellt", sagt Peter Tomasch, Sprecher von Singapore Airlines (SIA) in Frankfurt. Im Herbst will Emirates aus Dubai als weitere A380-Airline an den Start gehen. Qantas, Air France und Lufthansa bereiten sich trotz der aktuellen Auslieferungsverzögerungen bei Airbus ebenfalls schon intensiv auf das neue Flaggschiff vor.

#

Bewerten Sie die Airlines selbst unter Airline-Bewertungen
Foto-Serie Die Luxus-Suiten im A380 von Singapore Airlines
Airbus Neue Lieferverzögerungen beim A380
#

#

Gediegen, nicht pompös

Bei der Reise mit dem riesigen Flugzeug fällt zunächst die Ruhe in der Kabine auf. Die Triebwerke brummen leise, kein Vergleich zum Krach in manch älterem Jet. Ansonsten ist der Airbus A380 zwar ein Schritt weiter in Design und Komfort - aber kein elitäres Luxusprodukt wie zum Beispiel die Concorde. Gediegen, aber nicht pompös wirkt das Interieur im A380 von SIA. In der Economy-Class sitzen auf dem Hauptdeck zehn Gäste nebeneinander, die Business-Class ist genauso komfortabel wie in der neuen Boeing 777-300ER der Gesellschaft.

Foto-Serie Der A380 als luxuriöser Privatjet
Selbst abheben

13.000 Euro für den Flug in der Suite

Die Suiten sollen noch mehr Privatsphäre als bei der bisherigen Firstclass bieten, sagt Tomasch. Die Kabinen sind groß, haben aber auch ihren Preis: "Rund 13.000 Euro kostet ein Flug von London über Singapur nach Australien." Wesentlich günstiger haben es Passagiere in der Economy-Class. Sie müssen etwa 1200 Euro für die Strecke Deutschland - Singapur via London zahlen. "Bei der Buchung darauf achten, dass es die Flugnummern SQ 317 ab London und SQ 221 in Richtung Sydney sind", empfiehlt der SIA-Sprecher. Die aktuellen Tarife ändern sich aber je nach Buchungslage. Passagiere sollten im Reisebüro oder bei SIA direkt nach den Flügen und Preisen an den gewünschten Daten fragen.

A380: Innenraum nach Wunsch der Fluggesellschaft

Wie komfortabel man im neuen Flaggschiff zahlreicher Fluggesellschaften sitzt, bestimmt der Hersteller Airbus nur begrenzt. "Wir geben den Airlines möglichst viel Flexibilität, um ihre Ideen zu verwirklichen", sagt Tore Prang, Sprecher von Airbus in Hamburg. Der Flugzeugbauer entwickelt zwar einen möglichst leisen und sparsamen Jet - wie bequem die Gäste sitzen, entscheidet aber die Fluggesellschaft, die ihn kauft.

Emirates fliegt ab Oktober mit A380

Maximal 853 Passagiere - so ergab ein Rettungstest - dürfen im Rumpf des A380 reisen. So eng geht es derzeit aber nicht zu. SIA bietet 471 Plätze, Emirates kündigte Versionen mit 489, 517 und 604 Plätzen an. Am 1. Oktober soll die Verbindung Dubai - New York starten, dann folgt Dubai - London am 1. Dezember und Dubai - Sydney - Auckland zum 1. Februar 2009. "Es war immer unsere Absicht, das Flugzeug auf Strecken mit Kapazitätsbeschränkungen einzusetzen", heißt es in einer Erklärung von Emirates-Vorstandschef Tim Clark. Routen von Europa über Asien nach Australien verbinden große Drehkreuzflughäfen mit Millionen von Passagieren. Ähnlich ist es auf den Strecken an die US-Ost- oder Westküste. Ebenfalls noch 2008 will die australische Qantas ihre erste A380-Maschine in Dienst stellen. Hier hat die Kabine vier
Komfortstufen: First mit Suiten, eine Business ebenfalls mit Betten, sowie eine Premium Economy mit mehr Platz und eine normale Economy.

A380: Flaggschiff, kein Luxusliner

Dass der A380 zwar Flaggschiff, aber kein Luxusliner wird, zeigen die Bestellungen der Fluggesellschaften: Airbus verzeichnete bis zum Frühjahr 2008 bereits fast 200 Aufträge, darunter 58 von Emirates, 20 von Qantas und 15 plus 5 Optionen von Lufthansa. Zum Vergleich: Von der Concorde waren etwas mehr als ein Dutzend Jets im Einsatz bei Air France und British Airways. "Das Flugzeug ist in wenigen Jahren der Standard an großen Drehkreuzen und ein ganz normaler Anblick", sagt Airbus-Sprecher Prang. Gingen bei der Concorde vor allem Spitzenmanager, Showstars oder andere zahlungskräftige Kunden an Bord, so ist der Riesen-Airbus ein Flugzeug für Passagiere vom Rucksackreisenden bis zum Premiumkunden in der First.

Erster Lufthansa-A380 im Sommer 2009

Lufthansa plant nach eigenen Angaben für den Sommer 2009 die Übernahme des ersten A380 in die Flotte. Die Infrastruktur ist dann auf den neuen Riesenjet vorbereitet - an der Heimatbasis Frankfurt werden die Abfertigungsanlagen entsprechend umgebaut. Eine Premiere konnte die Airline bereits feiern - unter Lufthansa-Flugnummern starteten mehrere Airbus-Praxistests mit A380-Flügen im Frühjahr 2007 nach Washington, New York und Hongkong.

#

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Was dieser Arzt gleich macht ist einfach unglaublich

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige


Anzeige
shopping-portal