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Reisegepäck im Flugzeug: So viel Freigepäck darf mit

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Reisegepäck

Überblick: Freigepäckgrenzen im Flieger

29.05.2008, 17:32 Uhr | dpa-tmn

 

Ist der Koffer zu schwer, kann es schnell teuer werden. (Foto: Imago)Ist der Koffer zu schwer, kann es schnell teuer werden. (Foto: Imago)Kofferpacken ist für viele Urlauber purer Stress. Auch wenn es nur für zwei Wochen in die Sonne geht und sich die Garderobe auf das Nötigste beschränkt, ist der Stauraum meist schnell voll. Sind dann auch noch die letzten Siebensachen drin, geht der Verschluss kaum noch zu - und beim Check-in gibt es eine böse Überraschung: Für viele Flüge ist die Freigepäcksgrenze schnell ausgereizt. Sie beträgt in der Regel nur 20 Kilogramm pro Person. Je nach Fluggesellschaft, Reiseziel und Dauer des Aufenthalts darf in der Economy Class aber auch mehr mitgenommen werden.

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Wo darf ich wie viel mitnehmen?

Gerade bei Flügen über den Atlantik gibt es meist eine höhere Freigepäcksgrenze. "Von Deutschland in die Vereinigten Staaten, nach Mexiko oder Brasilien kann jeder Passagier bei uns zwei Gepäckstücke mit jeweils 23 Kilogramm Gewicht mitnehmen", sagt Jan Bärwalde von der Lufthansa in Frankfurt. Denn bei diesen Reisen geht es bei dem Gepäck nicht nach Gewicht, sondern nach Stückzahl. Seit dem 6. Mai setzt auch die spanische Fluggesellschaft Iberia auf das Stückkonzept. Auf Flügen nach Nord-, Mittel- und Südamerika - außer nach Chile - sowie nach Afrika dürfen laut Iberia-Sprecherin Inge Paulus in Frankfurt jetzt zweimal 23 Kilogramm mitgenommen werden. Auch bei Flügen innerhalb Europas wurde die Gepäcksgrenze hochgesetzt: Pro Person dürfen ab sofort 23 Kilogramm mitgenommen werden, vorher waren es nur 20.

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Erweiterung des "Stückkonzeptes"

Das Stückkonzept gelte ebenso bei den meisten amerikanischen Fluggesellschaften, erklärt Martin Gaebges vom Board of Airline Representatives in Germany (Barig) in Frankfurt. Sie vertritt die Interessen von mehr als 100 Fluggesellschaften in Deutschland. Auch bei den Fluggesellschaften Air France und KLM kommt es bei der Freigepäcksgrenze auf den Zielflughafen an: "Bei Flügen in die Französische oder Niederländische Karibik können in der Economy Class bis zu 25 Kilogramm mitgenommen werden", sagt Julia Lange von Air France/KLM in Frankfurt. Das Stückkonzept von zweimal 23 Kilogramm gilt neben Reisen in die USA, nach Kanada, Mexiko und Brasilien auch auf zahlreichen Strecken nach Afrika. Seit wenigen Monaten können auch Reisende nach Chile, Argentinien und Kolumbien von dieser Regelung profitieren.


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Urlaubs- oder Linienflieger?

Ausnahmen beim Fluggepäck gibt es ebenso bei Turkish Airlines. "Bei Flügen ab Deutschland zu einem beliebigen Ziel im weltweiten Streckennetz bietet Turkish Airlines in der Economy Class ein Freigepäck von maximal 30 Kilogramm an", sagt Volker Winkel, Sprecher der Fluggesellschaft in München. Grundsätzlich kommt es laut Gaebges immer darauf an, welche Passagiere von der Fluggesellschaft bevorzugt befördert werden. Will sie hauptsächlich Urlauber und weniger Geschäftsreisende ansprechen, zeige sich das auch in den Gepäckvorgaben. So müssen Passagiere, die mit Golftasche oder Tauchgepäck reisen, bei vielen Linienfliegern Gebühren zahlen.


Und was ist mit der Sportausrüstung?

Urlauber, die dagegen mit Condor fliegen, könnten Golf- und Tauchgepäck kostenlos mitgenehmen, erläutert Nina Kreke von Condor in Oberursel. Bei Tuifly darf zusätzlich auch die Skiausrüstung oder das Snowboard kostenlos mit, so Herbert Euler von der Fluggesellschaft in Langenhagen. Diese Regelung gilt auch bei Air Berlin. Das Sportgepäck ist allerdings bei allen drei Gesellschaften nur frei, wenn es weniger als 30 Kilogramm wiegt. Außerdem sollte es vor der Reise im Reisebüro oder dem Servicecenter der jeweiligen Fluggesellschaft angemeldet werden. Sonst wird die Sportausrüstung unter Umständen nicht mitgenommen.


Lange Strecke = mehr Gepäck

Auch Passagiere, die besonders lange verreisen, dürfen bei Air Berlin und Condor in der Economy Class mehr Gepäck mitnehmen. Dauert die Reise mehr als 28 Tage, erhöhe sich das Freigepäck von 20 auf 30 Kilogramm, heißt es bei beiden Unternehmen. Dafür fällt das zugelassene Handgepäck bei beiden Gesellschaften mit 6 Kilogramm verhältnismäßig klein aus. Bei Tuifly sind sogar nur 5 Kilogramm erlaubt. Einige Linienfluggesellschaften sind großzügiger: Bei Lufthansa, Turkish Airlines und United Airlines dürfen den Angaben zufolge 8 Kilogramm mitgenommen werden, bei Air France und KLM sogar 12.


Extragebühr bei Billigflieger

Verhältnismäßig viel Handgepäck ist auch beim Billigflieger Ryanair erlaubt. Die Tasche an Bord könne bis zu 10 Kilogramm wiegen, sagt Sonja Sahmer, Sprecherin des Unternehmens in Frankfurt. Allerdings darf das aufgegebene Gepäck nicht schwerer als 15 Kilogramm sein, und es muss bezahlt werden. Wurde das Gepäck bei der Online-Buchung angemeldet, kostet es 10 Euro für das erste und 20 Euro für jedes weitere Stück. Beim Anmelden am Flughafen werden 20 Euro pro Koffer verlangt. Zwar gibt es auch deutsche Fluggesellschaften, die Tickets zu sehr günstigen Preisen anbieten, "bei ihnen wird das Low-Cost-Modell aber nicht so hart betrieben", erklärt Sabine Teller vom Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften. Daher wird für das Aufgeben des Gepäcks meist auch keine Extragebühr fällig - außer der Koffer hat Übergewicht. Inzwischen gibt es aber eine Ausnahme von dieser Regel: Germanwings verlangt seit Mitte Mai fünf bis zehn Euro, wenn Passagiere Gepäck aufgeben wollen.

Schweres Gepäck als Frachtgut aufgeben

Reisende mit Übergepäck können in manchen Fällen sparen, wenn sie ihr Gepäck als Frachtgut aufgeben. Bei der Lufthansa wird dieser Service über die Tochtergesellschaft Lufthansa Cargo abgewickelt. Auf der Strecke von Frankfurt nach Fuerteventura zum Beispiel werde laut Lufthansa Cargo in Frankfurt für zwei Koffer mit 50 Kilogramm Gesamtgewicht 290 Euro verlangt. Wird das Gepäck beim normalen Flug als Übergepäck aufgegeben, muss der Passagier bis zu 500 Euro zahlen. Das Frachtgut muss allerdings rechtzeitig vor Abflug bei Lufthansa Cargo angemeldet werden.

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