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Flugsicherheit: EU legt Liste verbotener Gegenstände vor

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Handgepäckregeln  

EU legt komplette Liste verbotener Dinge vor

13.08.2008, 13:07 Uhr | dpa, AFP, t-online.de

Handgepäck: EU veröffentlicht Liste mit verbotenen Gegenständen (Foto: dpa)Handgepäck: EU veröffentlicht Liste mit verbotenen Gegenständen (Foto: dpa)Flugreisende bekommen Klarheit: Die EU-Kommission hat erstmals eine komplette Handgepäck-Liste verbotener Gegenstände vorgelegt. Die Aufzählung reicht von Feuerwaffen aller Art über Schlittschuhe, Golfschläger und Granaten bis zu Feuerlöschern. Auch das umstrittene Verbot von Flüssigkeiten an Bord gehört dazu.

Zum Durchklicken Die vollständige Handgepäck-Verbotsliste
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Grund: ein Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof

Hintergrund des Kommissionsbeschlusses ist ein laufendes Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH). Die obersten EU- Richter müssen über die Gültigkeit der gesamten EU-Verordnung zum Handgepäck entschieden, da den Fluggästen bisher keine vollständigen und offiziellen Informationen über verbotene Gegenstände vorlagen.

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Rechtsstreit wegen eines verbotenen Tennisschlägers

Ausgelöst hatte den Rechtsstreit ein Fluggast, der im September 2005 in Wien mit Tennisschlägern im Gepäck ins Flugzeug steigen wollte. Sicherheitsleute waren der Ansicht, diese Sportgeräte seien an Bord verboten. Sie forderten den Mann zum Verlassen der Maschine auf. Der Betroffene erhob Klage. Der veröffentlichte Verordnungsanhang nennt als verbotene Gegenstände zwar Sportgeräte wie Ski- und Wanderstöcke, Säbel und Degen, Baseball- und Cricketschläger, Billardstöcke und Angelruten, Pfeile und verschiedene Kampfsportausrüstung. Tennisschläger werden in der Liste jedoch nicht erwähnt.
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Zug als Alternative

Langjährige Geheimhaltung aus Sicherheitsgründen

EU-Verkehrskommissar Antonio Tajani verteidigte den fünf Jahre alten Beschluss: Die Listen mit den verbotenen Objekten seien nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 aus Sicherheitsgründen nicht vollständig bekanntgemacht worden. Inzwischen sei aufgrund der in den vergangenen Jahren gewonnenen Erfahrungen aber mehr Transparenz möglich, ohne die Sicherheit zu gefährden. Ein Sprecher Tajanis bestritt, dass die Kommission mit dem Beschluss zur Veröffentlichung einem drohenden EuGH-Urteil vorgreifen wolle. Häufig folgt der EuGH in seinen Urteilen den Gutachten der Generalanwälte.

Weitere Informationen
Die komplette Liste finden Sie unter Bundesministerium des Inneren


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