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Billigflieger: Ryanair darf Tickets von Drittanbietern stornieren

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Billigflieger  

Ryanair darf Tickets von Drittanbietern stornieren

03.09.2008, 11:59 Uhr

Ryanair-Maschine. (Foto: Imago)Ryanair-Maschine. (Foto: Imago) Der irische Billigflieger Ryanair darf Fremdanbietern den Kauf seiner Tickets doch verbieten. Im Streit um die Ticketstornierungen schreitet die EU-Kommission vorerst nicht ein, die Situation wird beobachtet. Ryanair storniert seit Ende August täglich 450 Tickets, die Kunden bei Drittanbietern gekauft haben. Die Airline wirft den Anbietern vor, mit hohen Aufschlägen die Preisstruktur zu zerstören.


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Fremdanbieter: Teils doppelter bis dreifacher Preis

Die EU-Kommission erklärte die Praxis für rechtens, will die Situation aber weiter beobachten. Bei Informationen über mögliche Verstöße gegen Verbraucherrechte könnte die Behörde wieder aktiv werden, sagte ein Sprecher in Brüssel. Nach früheren Firmenangaben begann Ryanair mit den Stornierungen am 25. August. Das Unternehmen begründete dieses Vorgehen damit, dass die Internet-Anbieter das Ryanair-Markenzeichen missbrauchten und hohe Gebühren auf die Flugpreise aufschlügen. Außerdem sollen die Fremdbuchungen die Ryanair-Website überlastet und so reguläre Kunden vom Buchen abgehalten haben. Nach Informationen des "Handelsblatt" nannte Ryanair der Kommission einige Internet-Seiten, die Tickets teils zum doppelten bis dreifachen Preis verkauft hätten.

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Kunden dürfen nicht zum Leidtragenden werden

Die EU-Kommission hatte von Ryanair eine Stellungnahme erbeten und geprüft, ob das Vorgehen mit dem EU-Gesetz für Passagierrechte vereinbar ist. Die Richtlinie sieht unter anderem Entschädigungs-Regelungen für Passagiere vor, denen der Bord-Zugang versagt wird. Ryanair sei aufgefordert worden, alles zu unternehmen, dass Kunden ausreichend informiert werden, sagte der Kommissions-Sprecher. Passagiere, die "im guten Glauben" Tickets kaufen, dürften nicht zu den Leidtragenden werden.

Anbieter stellen Ticketverkauf ein

Nach den Angaben von Ryanair haben viele Dritthändler den Verkauf von Ryanair-Tickets bereits eingestellt. Das gilt nach einer Stichprobe offenbar auch für den Anbieter cheaptickets.de. Der Online-Shop hatte zunächst eine einstweilige Verfügung durch das Landgericht Frankfurt erwirkt, um weiterhin Ryanair-Tickets auf seinen Seiten anbieten zu können.

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