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Flugsicherheit: Gründe für einen Bordverweis

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Bordverweise  

Wer säuft, steigt aus

13.10.2008, 18:53 Uhr | srt

Alkohol, Rauchen und elektronische Geräte sind die häufigsten Gründe für den Bordverweis (Symbolfoto: Archiv)Alkohol, Rauchen und elektronische Geräte sind die häufigsten Gründe für den Bordverweis (Symbolfoto: Archiv) Immer wieder werden Fluggäste des Fliegers verwiesen, weil sie den Anweisungen des Bordpersonals nicht Folge leisten oder randalieren. Was ist an Bord erlaubt, was nicht? Antworten gibt Markus Kirschneck, Luftverkehrsexperte der Pilotenvereinigung Cockpit in Neu-Isenburg. Außerdem finden Sie einige kuriose Ausschluss-Fälle in unserer Klick-Show.

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Gründe für den Bordverweis

t-online.de: Es gibt viele Gründe aus dem Flieger zu fliegen. Was sind die häufigsten?

Kirschneck: Der Aspekt "maximale Sicherheit für die Passagiere" steht beim Fliegen stets an erster Stelle. Deswegen sind es vor allem Passagiere, die gegen die Sicherheitsbestimmungen an Bord verstoßen, die des Flugzeugs verwiesen werden. Alkohol ist eine häufige Ursache, aber auch Widerstand gegen die Anweisungen des Bordpersonals. Also zum Beispiel, wenn ein Passagier sein Handy oder sein Laptop trotz wiederholter Aufforderung nicht ausschalten möchte. Außerdem können auch gesundheitliche Probleme des Passagiers dazu führen, dass er nicht an Bord gelassen wird. Es ist ja nicht verantwortlich einen todkranken Passagier mit in die Luft zu nehmen und dann möglicherweise unplanmäßig irgendwo landen zu müssen, weil es ihm schlechter geht.

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Kapitän hat Polizeigewalt an Bord

t-online.de: Wer entscheidet darüber, ob ein Passagier des Flugzeugs verwiesen wird?

Kirschneck: Es gibt mehrere Stellen, an denen einem der Flug verweigert werden kann. Beim Check-in und am Gate befindet das Bodenpersonal darüber, ob der Fluggast an Bord gelassen wird oder nicht. Im Flugzeug ist es der Kapitän, da er die Polizeigewalt an Bord hat und für die Sicherheit und das Wohl der Passagiere verantwortlich ist.

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Wie viel Alkohol ist erlaubt?

t-online.de: Wo ist in Sachen Alkohol die Grenze des Erlaubten?

Kirschneck: Das ist sehr schwierig zu beantworten. In den Beförderungsbestimmungen steht, dass ein Passagier seinen Flug nüchtern bestreiten muss. Das ist aber häufig nicht der Fall, weil viele Airlines an Bord ja Alkohol ausschenken. Die Entscheidung bei auffälligen Personen liegt also im Ermessen des Piloten.

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Rauswurf für Sex oder Zigarette auf dem WC

t-online.de: Was ist mit Rauchen an Bord und Sex in der Bordtoilette?

Kirschneck: Wer sich eine Zigarette in der Bordtoilette ansteckt, der löst den Feuermelder aus. Das Cockpitpersonal ist darauf geschult, jedes Warnsignal ernst zu nehmen, so dass es aufgrund einer Zigarette durchaus zu einer außerplanmäßigen Landung kommen kann. Geschlechtsverkehr an Bord ist natürlich ebenfalls verboten, aber sicherheitstechnisch eher unbedenklich. Außerdem sind die Toiletten oft so klein, dass sowieso nur eine Person dort reinpasst.

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Mitflieger sollten Ruhe bewahren

t-online.de: Was kann man als Mitfliegender tun, um besänftigend auf den Randalemacher einzuwirken?

Kirschneck: Auf jeden Fall Ruhe bewahren, um die Situation zu beruhigen. Am besten verlässt man sich bei der Klärung der Situation auf das geschulte Bordpersonal.

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Folgen für Randalierer

t-online.de: Was erwartet Randalierer am Boden?

Kirschneck: Wird ein Passagier noch am Boden am Einsteigen gehindert, dann kann er unter Umständen die Erlaubnis verlieren, mit der entsprechenden Airline zu fliegen. Passiert etwas in der Luft und muss der Flieger unplanmäßig landen, kommt es wegen einer Gefährdung der Zivilluftfahrt sehr wahrscheinlich zur Anklage. Das Strafmaß geht bis hin zur Gefängnisstrafe. Natürlich kommt der Passagier im Schuldfall nicht umhin, neben der Strafe auch die Kosten für den unplanmäßigen Stopp zu tragen. Und die können erheblich sein.

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