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EU-Kommission verzichtet auf Nackt-Scanner

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Flugsicherheit  

EU-Kommission verzichtet auf Nackt-Scanner

20.11.2008, 17:31 Uhr | t-online.de, AFP

Body-Scan in Amsterdam: Links die Kabine des Scanners, rechts ein Ergebnisbild (Fotos: dpa, Montage: t-online.de)Body-Scan-Testgerät in Amsterdam: Links die Kabine des Scanners, rechts ein Ergebnisbild (Fotos: dpa, Montage: t-online.de)

Nach heftigen Protesten unter anderem im Europaparlament hat die EU-Kommission ihre Pläne zur Zulassung so genannter Nackt-Scanner an Flughäfen vorerst auf Eis gelegt. Die Nützlichkeit einer solchen Maßnahme müsse noch eingehender geprüft werden, sagte ein Sprecher der Kommission in Brüssel. An dem umstrittenen Verbot der Mitnahme von Flüssigkeiten im Handgepäck von Fluggästen soll hingegen festgehalten werden. Mehrere Europaabgeordnete begrüßten den vorläufigen Verzicht auf Ganzkörper-Scannern.

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Verzicht auf "entwürdigende Maßnahme"

Es handele sich eine "weise Entscheidung", sagte der Chef der sozialistischen Fraktion im Europaparlament, Martin Schulz (SPD). Die Kommission verzichte damit auf eine "entwürdigende Maßnahme". Der deutsche Grünen-Politiker Michael Cramer erklärte, er hoffe, dass die Kommission "dem Drängen der Industrie, die die Apparate um jeden Preis verkaufen wollen, nicht nachgibt und dieser Vorschlag endgültig vom Tisch ist". Die EU-Volksvertretung hatte die Pläne im Oktober entschieden abgelehnt.

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Medizinische Bedenken

In Anfragen an die Kommission erkundigten sich mehrere Abgeordnete, wie die Brüsseler Behörde die "zudringliche Betrachtung" von Genitalien und anderen intimen Körperteilen verhindern wollten. Außerdem verlangten sie eine "wissenschaftliche und medizinische Bewertung" möglicher Gesundheitsrisiken durch die Ganzkörper-Durchleuchtungen.

Schäuble wehrte sich gegen Einsatz

Deutschland hatte sich bereits nach den massiven Protesten quer durch alle politischen Lager gegen den Einsatz der Nackt-Scanner ausgesprochen. Solange die Geräte zur Kontrolle der Passagiere "diese Bilder produzieren, werden sie nicht eingesetzt, jedenfalls in Deutschland nicht", sagte Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) Ende Oktober nach einem EU-Innenministertreffen in Luxemburg.

Virtuelles 3-D-Bild ohne Kleidung

So funktionieren die umstrittenen Geräte: Passagiere gehen in eine Kabine, wo der Scanner elektromagnetische Wellen auf der Haut reflektiert. Auf diese Weise wird ein virtuelles 3-D-Bild des "nackten" Passagiers erzeugt. So sollen am Körper versteckte, auch nichtmetallische Gegenstände effektiver gefunden werden. Allerdings sind auch sehr deutliche Abbildungen der Genitalien zu sehen. Solche Scanner sind an einigen Flughäfen bereits im Test-Einsatz, unter anderem in Amsterdam-Schiphol und an Flughäfen in Los Angeles und New York. Bislang können Passagiere dort zwischen den neuen Scannern oder dem klassischen "Abtasten" wählen.

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