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Schonfrist für Schummelwerbung

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Transparente Flugpreise  

Schonfrist für Schummelwerbung

03.12.2008, 13:56 Uhr

Preise von Fluganbietern müssen alle Gebühren enthalten (Symbolbild: Imago)Preise von Fluganbietern müssen alle Gebühren enthalten (Symbolbild: Imago) Schummelwerbung für Flugtickets bekommt in der EU eine Schonfrist bis Mai 2009. Frühestens dann will die EU-Kommission nach eigenen Angaben gegen irreführende Preisangaben bei Flugangeboten auch rechtlich vorgehen. Bekannt ist das Problem schon länger: Seit September 2007 geht die Brüsseler Behörde solchen Fällen nach. Bevor sie Gesetzesverstöße vor Gericht bringt, will Verbraucherschutzkommissarin Meglena Kuneva die Lage mit Mahnungen und Hilfen für die Branche verbessern.

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Viele Verbraucherklagen

Seit dem Beginn der Untersuchungen hätten Fluggesellschaften und Reiseanbieter 60 Prozent ihrer Webseiten mit Unregelmäßigkeiten korrigiert. "Aber es gibt noch zu viele Verbraucherklagen über versteckte Zuschläge und Gebühren und zu viele Fälle, wo die Preisangaben nicht klar sind", sagte Kuneva nach Angaben ihrer Behörde. Namen von Unternehmen, die mit falschen Angaben Kunden locken, nannte die Kommissarin erneut nicht. Die neue EU-Verordnung, die irreführende Werbung und andere umstrittene Praktiken bei der Buchung von Flugtickets untersagt, trat am 1. November in Kraft. Bei einem Stichprobentest nahm t-online.de am 5. November die Websites der wichtigsten in Deutschland operierenden Billigflieger unter die Lupe. Ergebnis: Die Mehrzahl der überprüften Airlines hielt sich noch nicht an die neue Verordnung.

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Liste mit Kundenrechten erst nach Absprache mit Veranstaltern

Eine Liste der Kundenrechte mit 30 Punkten will die Kommission erst mit der Reisebranche absprechen, bevor Verbraucher sie zu sehen bekommen. "Wir zählen auf die Zusammenarbeit mit den Fluggesellschaften, um den Schutz ihrer Verbraucher zu sichern", erklärte EU-Verkehrskommissar Antonio Tajani. Er betonte, nach EU- Recht müsse der echte Preis eines Fluges für alle Fluggäste erkennbar sein. Neben dem realen Flugpreis sind laut Kommission auch andere Vorgaben - etwa zu Sprache und Sonderangeboten - einzuhalten.

2007 entsprach

Zusammen mit Verbraucherschutzverbänden in 13 EU-Staaten hatte die Kommission im September 2007 die Webseiten von 386 Fluganbietern ausgewertet. Damals habe jedes dritte Angebot nicht den Vorschriften entsprochen, erklärte die Behörde. Kuneva drohte den Mitgliedstaaten mit Vertragsverletzungsverfahren, falls ihre Behörden die EU- Vorschriften nicht durchsetzten. EU-weit werden den Angaben zufolge jährlich 700 Millionen Flugtickets verkauft.

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