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Billigflieger und Ferienflieger verwenden immer noch Lockangebote

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Billig-Airlines  

Billig-Airlines verwenden immer noch Lockangebote

26.02.2009, 09:40 Uhr | AFP, dpa-tmn

Stiftung Warentest testete zehn Billigflieger (Foto: Imago)Stiftung Warentest testete zehn Billigflieger (Foto: Imago)

Einige Billig-Flieger und Ferienflieger verwenden immer noch Lockangebote. Obwohl eine EU-Verordnung seit November strikte Preistransparenz von den Airlines fordert, werde diese oft missachtet, berichtet die Stiftung Warentest in der Zeitschrift "test" (Ausgabe 3/2009). Oft seien Versicherungen oder Zusatzangebote im Internet voreingestellt - das ist unzulässig. Der Kunde müsse sie extra wegklicken. Versäumt er das, bekomme er am Anfang einen günstigeren Preis angezeigt, als am Ende auf der Rechnung steht. Ryanair, Easyjet, Germanwings und Condor erhielten deshalb im Prüfpunkt Preistransparenz von den Testern ein "mangelhaft".

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Zum Großklicken Grafik: Billigflieger im Test
Video Stiftung Warentest prüft Billigflieger

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 Cover test 3/09, Test Billigflieger – alle Ergebnisse der Stiftung Warentest (Quelle: test.de)

Cover test 3/09, Test Billigflieger – alle Ergebnisse der Stiftung Warentest (Quelle: test.de)

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4 von 10 Airlines mangelhaft

Laut EU-Verordnung müssen die Gesellschaften seit 1. November bei der Angabe des Ticketpreises alle Steuern und Gebühren auflisten. Die EU-Verordnung für strikte Transparenz werde oft missachtet, teilte die Stiftung mit. Die Tester buchten ihre Testflüge im November. Für den Test wurden zehn Billig-Airlines, Ferienflieger und Linienfluggesellschaften untersucht. Dabei schauten die Prüfer unter anderem auf die Umbuchungsmöglichkeiten. Wer aus persönlichen Gründen seinen Flug nicht antreten kann, habe zwar häufig die Möglichkeit, umzubuchen. Die Airlines kassierten dafür allerdings oft 25 bis 30 Euro pro Strecke als Gebühr. Außerdem müsse der Kunde die Differenz zahlen, wenn der neue Flugpreis teurer ist als der alte. Daher lohne sich die Umbuchung in vielen Fällen kaum.


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Mangelhafte Information bei Stornierungen

Schwierig wird es laut Stiftung Warentest für all jene, die einen Flug stornieren möchten. Die Kunden müssten in jedem Fall Steuern und Gebühren zurückgezahlt bekommen. Einige Airlines wollten das "aber offenbar verhindern". Auf vielen Webseiten fehlten klare Informationen zum Stornieren, der Kunde müsse stattdessen eine kostenpflichtige Hotline anrufen. Manche Airlines bestünden für die Rückerstattung auf einen schriftlichen Antrag. Manchmal werde der Antrag erst bearbeitet, nachdem der Flug stattgefunden hat. Ein Teil der Rückerstattung werde außerdem durch Bearbeitungsgebühren aufgefressen.

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Unwirksame Klauseln benachteiligen Urlauber

Schließlich fanden die Tester in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksame Klauseln, mit denen die Airlines die Position der Kunden unerlaubt verschlechtern. So würden Lufthansa, Air France, British Airways und Iberia beispielsweise immer noch das sogenannte Überkreuzbuchen verhindern, obwohl mehrere Gerichte es als unwirksam einstuften. Dabei buchen Passagiere zwei Flugscheine mit Mindestaufenthaltszeit und benutzen von jedem nur eine Strecke.

Reisende können immer noch günstig fliegen

Trotz aller Kritik weist die Stiftung Warentest aber auch darauf hin: Reisende können immer noch günstig fliegen. Ryanair und Easyjet seien nach wie vor die günstigsten Anbieter der Branche. Mit einem Durchschnittspreis von 144 beziehungsweise 166 Euro für einen Hin- und Rückflug bieten diese Unternehmen demnach die mit Abstand günstigsten Preise. Etwas teurer im Durchschnitt, aber immer noch sehr günstig sind demnach Germanwings (193 Euro) und Tuifly (214 Euro). Bei Durchschnittspreisen um die 250 Euro für Hin- und Rückflug bieten demnach Air Berlin, British Airways und Lufthansa die besten Ergebnisse bei Information und Buchung. Zudem haben mehrere Airlines angekündigt die Bedingungen zu ändern.

EU schreibt Komplettpreis bei Flugangeboten vor

Angebote für Flugtickets müssen seit Ende November den Endpreis inklusive aller Steuern, Gebühren und anderer Nebenkosten enthalten. Einen entsprechenden Beschluss trafen die Verkehrsminister der 27 EU-Staaten. Dies sollte einen wirksamen Preisvergleich erlauben und irreführende Werbung vermeiden, erklärte damals die EU-Kommission nach der Entscheidung. Verboten ist auch, den Kunden abhängig von ihrem Wohnort innerhalb der EU unterschiedliche Preise für Flugtickets zu berechnen. Besonders die Billigflieger, so wurde berichtet, hätten an dieser Verordnung zu knabbern, da sie oft aufgrund undurchsichtiger Preispolitik und diversen vagen Lockangeboten in der Kritik standen.

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