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Flughafen Frankfurt: Lufthansa umgarnt Premium-Kunden

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Lufthansa  

Lufthansa umgarnt Premium-Kunden mit Gurkenmaske

04.03.2009, 10:37 Uhr | dpa

Die neue Lufthansa First Class Lounge auf dem Frankfurter Flughafen (Foto: dpa)Die neue Lufthansa First Class Lounge auf dem Frankfurter Flughafen (Foto: dpa)

Was nehmen Leute, die schon alles haben, aus fremden Badezimmern mit? Kleine gelbe Quietsche-Entchen, lautet die Antwort in der neuen Luxus-Lounge der Lufthansa am Frankfurter Flughafen. "Die Leute sind ganz verrückt nach den Tierchen" erzählt Carola Specht, die am Empfang des an deutschen Flughäfen bislang beispiellosen Spas steht. Die Lufthansa beklagt den massenhaften Verlust der Plastiktiere nicht, sondern ist im Gegenteil froh, ihren wichtigsten Kunden eine kleine Freude machen zu können - sehen Sie selbst in unserer Foto-Serie.

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Frankfurter Flughafen: Luxus-Lounge eröffnet

Mitten in der Wirtschaftskrise hat die Fluggesellschaft an ihrem wichtigsten Drehkreuz in Frankfurt eine noble Lounge aufgemacht, die im Transitbereich nur von Passagieren der First Class und extremen Vielfliegern genutzt werden darf. Auf einer Fläche von zwei Fußballplätzen wird den Langstrecken geplagten Passagieren bis zum Weiterflug ohne Aufpreis alles geboten, was sie auch aus den Luxushotels dieser Welt kennen: Arbeitsräume, Flachbildfernseher, Entspannungssessel, feinste Speisen, mehr als 30 internationale Tageszeitungen, eine Bar mit mehr als 80 Whisky-Sorten und eine Zigarren-Lounge mit einer kräftigen Entlüftung. Insgesamt finden hier bis zu 110 Premium-Reisende einen kommoden Platz.

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Von edlen Nüssen und flauschigen Handtüchern

95 Prozent der Besucher sind Männer, berichtet die Chefin des First-Class-Sektors Frankfurt, Ingrid Möller. Entsprechend beherrschen Grau, Braun und Schwarz die Lounge. Leder, Glas und patiniertes Messing setzen die Akzente. Natürlich ist der Orangensaft frisch gepresst und das Frotteetuch besonders dick. Edle Nüsse stehen allzeit bereit wie auch die Limousinen zum Anschlussflug, die weit mehr als die Hälfte der Besucher nutzen.


Fuß-Peeling am Zwischenstopp

Das eigentliche Highlight der rund 1200 Quadratmeter großen Einrichtung ist aber hinter dem Tresen von Carola Specht zu finden. Sie ist die Herrin über sechs Bäder, von denen jedes einzelne einem Einfamilienhaus gut zu Gesicht stehen würde. Neben der Quietsche-Ente finden die reisenden Topmanager und vermögenden Privatleute ein umfangreiches Angebot von Spa-Dienstleistungen vor, das vom eineinhalbstündigen Komplettarrangement für 150 Euro bis zum Fuß- Peeling (35 Euro) reicht. "Ich bin selbst erstaunt, wie gut das angenommen wird", sagt der Lufthansa-Drehkreuzmanager Karl-Rudolf Rupprecht. Die Europäer seien noch skeptisch, während US-Bürger für derlei Angebote total offen seien. In den Staaten gibt es schließlich schon länger große kommerzielle Wellness-Anbieter an den Flughäfen.

Kampf um zahlungskräftige Kunden

Für die Lufthansa, die etwa ein Fünftel ihres Umsatzes mit First- und Businesstickets machen will, ist es wichtig, im weltweiten Wettstreit um die zahlungskräftigen Kunden zu bestehen. Die Premium- Kunden zahlen schließlich ein Mehrfaches des Economy-Preises. Für die nächsten fünf Jahre sind Investitionen von 150 Millionen Euro in das Loungesystem der Lufthansa geplant, die weltweit 65 dieser in drei Klassen (First, Senator, Business) geteilten Einrichtungen betreibt. Offenbar ist zudem das Top-Klientel konjunkturell unempfindlicher als die Firmen, die in der Krise an den Tickets knausern. Im First- Segment seien bislang anders als in der Businessklasse noch keine Auswirkungen der Krise zu spüren, sagt Rupprecht. Die sechsstellige Zahl der First-Gäste pro Jahr in Frankfurt steige stetig. "Heute heißt es mehr denn je: Aldi oder First." Derweil kämpfen die Mitarbeiter in der neuen Transitlounge noch mit Anlaufschwierigkeiten. Die optimale Einstellung der Klimaanlage wird noch ebenso gesucht wie leisere Generatoren im Wellness-Bereich, die bislang noch vernehmlich brummen

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