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Billigflieger verzichtet auf "Fat Tax"

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Ryanair  

Billigflieger verzichtet auf "Fat Tax"

08.05.2009, 14:25 Uhr | M. Roman

Extra-Gebühren für dicke Passagiere? (Symbolbild Archiv)Extra-Gebühren für dicke Passagiere? (Symbolbild Archiv)

Der irische Billigflieger Ryanair verzichtet auf die Einführung einer sogenannten "Fat Tax", einer Strafgebühr für übergewichtige Flug-Passagiere, wie das Unternehmen mitteilte. Eine solche Gebühr sei "vor dem Hintergrund von Web-Check-In und Bodenzeiten von 25 Minuten" nicht möglich, hieß es in einer Erklärung. Zuvor ließ der Billigflieger seine Kunden allerdings noch abstimmen, wie die Gebühr erhoben worden wäre, wenn sie denn käme.


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Ryanairs "Fat Tax" nur PR-Gag?

Ryanair verkaufte die mögliche Extragebühr für übergewichtige Passagiere ursprünglich als Kundenwunsch, ermittelt in einer Umfrage mit 100.000 Kunden. Doch schon Ende April, kurz nach der Ankündigung, erklärte Ryanair-Sprecherin Anja Seugling gegenüber t-online.de, dass es aktuell keine konkreten Pläne gebe, eine solche Gebühr umzusetzen. Man gehe allerdings davon aus, dass "innerhalb der nächsten drei Jahre europäische Airlines in diesem Punkt mit amerikanischen gleichziehen werde". Bei mehreren amerikanischen Airlines müssen besonders übergewichtige Personen einen zweiten Sitzplatz buchen. Mit der offiziellen Absage an eine Strafgebühr drängt sich der Verdacht auf, dass Ryanair mit der Ankündigung skurriler Gebühren vor allem auf mediale Aufmerksamkeit abzielte. Schließlich sorgte erst wenige Wochen zuvor Ryanair-Chef Michael O'Leary mit der Ankündigung für Furore, eine WC-Gebühr im Flieger einzuführen. Kurz danach bezeichnete er die Ankündigung als "Scherz". Und auch in Zukunft wird man sich auf ungewöhnliche Gebührenvorschläge einstellen dürfen. Schließlich kündigte Ryanair-Sprecher Stephen McNamara bereits an: "Ryanair wird auch weiterhin über vermeidbare, aber interessenwahrende Gebühren nachdenken, die nur von wenigen Passagieren bezahlt würden, aber gleichzeitig die Ticketpreise für alle Passagiere vermindern könnten."

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Abstimmung: Gebühr am liebsten nach Gewicht

Schon bei der ersten Ankündigung erntete vor allem die unsensible Art Kritik, wie Ryanair die mögliche Gebühr ankündigte. Verbraucherschützer bezweifelten außerdem die Umsetzbarkeit in der Praxis, was nun auch Ryanair einräumt. Zusammen mit der Absage an die "Fat Tax" legt der Billigflieger eine weitere Kundenumfrage offen. Nach eigenen Angaben haben 16.000 Passagiere darüber abgestimmt, in welcher Form eine solche Gebühr erhoben hätte werden sollen. Dabei sprachen sich 46 Prozent für "eine Gebühr pro Kilogramm ab 130 Kilogramm Körpergewicht bei Männern und 100 Kilogramm bei Frauen" aus. 37 Prozent favorisierten eine Extra-Gebühr für einen zweiten Sitzplatz, sollte der Körperumfang des Passagiers beide Armlehnen berühren. Nach diesem Kriterium erheben auch einige amerikanische Airlines Kosten für einen zweiten Sitzplatz. Elf Prozent der Ryanair-Kunden hätten gerne eine nach dem Body-Mass-Index angepasste Gebühr gesehen und sechs Prozent sprachen sich für eine Gebühr aus, die nach Körperumfang berechnet würde.

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