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British Airways: Weniger Kalorien an Bord

31.01.2010, 09:00 Uhr

"Wir müssen uns zusätzliche Erlösquellen erschließen", sagte Willie Walsh, Chef von British Airways (BA), vergangene Woche bei der Vorlage der jüngsten Quartalsergebnisse, die tiefrot ausfielen. Für seine Verhältnisse war das sanft ausgedrückt, hatte er doch jüngst vom Kampf der Airline ums Überleben gesprochen und Mitarbeiter zum freiwilligen Lohnverzicht aufgefordert. Der laufende Jobabbau reicht Walsh nicht mehr - jetzt müssen die Passagiere ran. Auch an ihnen soll künftig gespart werden. Ähnlich wie bei Billigfliegern könnte demnächst etwa zusätzliches Gepäck in der Economy Class teurer werden, überlegt Walsh. Nachdem der Manager zuletzt schon auf kurzen Flügen das Mittag- und Abendessen gestrichen hatte, werde es nun weitere Änderungen beim Catering geben, kündigte er an. Wie die genau aussehen, beziehungsweise schmecken werden, sagte er nicht. Der BA-Chef betonte dabei, er sehe sein Unternehmen weiterhin als Premiumanbieter. Ob diese Ansage langfristig zu halten ist, dürfte derzeit höchst ungewiss sein. Die etablierten Fluggesellschaften würden zunehmend auch Ideen umsetzen, die man bislang eher von den Low-Cost-Carriern kenne, sagte Guido Haarmann, Branchenexperte bei dem Beratungsunternehmen Accenture, kürzlich auf Anfrage der FTD. Sprich: Die großen etablierten Fluglinien nähern sich in punkto Service der Billigkonkurrenz tendenziell an.




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