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Sparmaßnahmen der Airlines  

Lufthansa: Ticket aus dem Baukasten

31.01.2010, 09:00 Uhr | Financial Times Deutschland, A.Berger/J.Lachmann

Im Gegensatz zu British Airways und Air France-KLM schaffte es die Lufthansa im abgelaufenen Quartal knapp in die Gewinnzone. Doch auch Deutschlands größte Airline überdenkt ihr Preismodell. Die Kosten sind aus Sicht des Managements einfach zu hoch. Das Problem der Lufthansa wie anderer etablierter Anbieter: Die teuren Tickets verkaufen sich immer schlechter, Unternehmen sparen angesichts der weltweiten Wirtschaftskrise an Geschäftsreisen. Statt in der edlen First Class oder Business Class nimmt die Premium-Kundschaft immer häufiger auf den hinteren billigen Sitzen Platz - im Jargon auch "Holzklasse" genannt. Branchenbeobachter zweifeln, ob die Kunden nach der Krise im gleichen Umfang Komfort beim Fliegen verlangen werden wie davor. Vielleicht haben sich die Firmen bis dahin ans Sparen gewöhnt - und wollen die Reisekosten erst gar nicht wieder hochtreiben. Das Lufthansa-Management in Frankfurt sinniert daher über ein "Baukasten-Prinzip" für Flugpreise auf einigen Strecken nach, wie es jüngst Finanzvorstand Stephan Gemkow ins Spiel brachte. Ähnlich wie bei Billigfliegern könnte der Kunde dann zum Beispiel wählen, ob er auf Essen oder Getränke an Bord verzichtet. Dies würde dann das Ticket verbilligen. Wie hoch die Vergünstigung für diejenigen sein soll, die ihre Brotdosen mitbringen oder den Flug ohne Kalorienzufuhr absolvieren, ist nicht bekannt. Es gebe keine Beschlüsse, schob Gemkow nach, als er die Ideen anschnitt. Die Prüfung neuer Preismodelle ist Teil eines Sparprogamms, mit dem die Lufthansa im Kerngeschäft Passage bis Ende 2011 etwa 1 Mrd. Euro sparen will. Angestoßen hatte das Projekt der neue Passage-Vorstand Christoph Franz, der als künftiger Lufthansa-Chef gehandelt wird. Auf einigen Strecken, die bisher die Lufthansa bedient, könnten die Passagiere demnächst mit Germanwings fliegen müssen. Der Billiganbieter - seit Januar zu 100 Prozent im Konzernbesitz - könnte künftig bestimmte Flughäfen bedienen, lautet eine andere Überlegung des Konzernmanagements. Es geht um Routen, auf denen Lufthansa mit anderen Billigfluggesellschaften konkurriert.

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