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Flugreisen: Kurioses aus dem Cockpit

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Flugreisen  

Kurioses aus dem Cockpit

30.03.2010, 12:12 Uhr | Stephan Orth und Antje Blinda/Spiegel Online, Spiegel Online

Flugreisen: Kurioses aus dem Cockpit. Wenn Piloten Witze über die Sprechanlage machen, kann nicht jeder Passagier darüber lachen. (Foto: dpa)

Wenn Piloten Witze über die Sprechanlage machen, kann nicht jeder Passagier darüber lachen. (Foto: dpa)

Kühe auf der Landebahn, flirtfreudige Flugbegleiterinnen, abstürzende Bordcomputer: Das SPIEGEL-ONLINE-Buch "Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt" präsentiert die skurrilsten Lesergeschichten von Flugreisen in aller Welt. Schnallen Sie sich an und lesen Sie einige der besten Anekdoten vorab. Klicken Sie sich hier durch die lustigsten Cockpit-Geschichten.

"Dieses Flugzeug krank! Wir nehmen anderes Flugzeug!"

Ein kleiner Flughafen in China in den achtziger Jahren: Das Flugzeug startet die Motoren, um vom Gate zur Startbahn zu rollen. Doch plötzlich schaltet der Kapitän die Triebwerke der Douglas DC-3 ab und macht die folgende Durchsage: "This plane ill! We take other plane!" ("Dieses Flugzeug krank! Wir nehmen anderes Flugzeug!") Sämtliche Passagiere müssen in eine andere DC-3 umsteigen. Wieder starten die Triebwerke, werden aber kurz darauf abgeschaltet, und der Kapitän meldet sich erneut: "This plane even more ill! We take first plane!" ("Dieses Flugzeug noch kränker! Wir nehmen erstes Flugzeug!"). Diese Luftfahrtlegende kursiert im Internet. Und wer sie liest, der wird amüsiert sein und zugleich froh, nicht an Bord dieser Maschine gewesen zu sein. Zu gut kann man sich vorstellen, was die Passagiere gefühlt haben müssen. Denn die lapidaren Feststellungen lösen Todesängste aus. Und so sehr das Fliegen heute auch zum Alltag gehört, so bleibt die Reise durch die Luft doch für viele unheimlich und faszinierend zugleich.

Unfreiwillige Komik an Bord

Geht dann bei Durchsagen etwas schief, weckt das selbst Vielflieger aus ihrer Lethargie. "Die Wahrheit ist, dass Piloten und Mikrofone nicht immer eine gute Kombination sind", schreibt Flugkapitän Patrick Smith. "Wenn wir technischen Jargon vermeiden wollen und versuchen, komplizierte Situationen in für jedermann verständlichen Sätzen zu erklären, haben wir die Tendenz, zu stark zu vereinfachen. Und eine Neigung zu angsteinflößender unfreiwilliger Komik." Unfreiwillige Komik hat jedoch schon manches Flugerlebnis zur einmaligen Anekdote gemacht, die - wenn wieder mal alles gut gegangen ist - ein Leben lang erzählt wird. Die Reiseredaktion von SPIEGEL ONLINE hat Leser aufgerufen, über ihre schlimmsten und amüsantesten Erlebnisse an Bord eines Flugzeugs zu berichten. Die Resonanz war eine Flut von Einsendungen, wie es sie in der Geschichte des Nachrichtenportals nur selten gegeben hat: Hunderte Zitate von Crew-Mitgliedern und Passagieren, die haarsträubend und lustig zugleich sind. Die besten davon sind in dem Buch "Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt" gesammelt, das jetzt erscheint.

Buchtipp: "Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt"

Die Erlebnisberichte zeigen auch, wie Piloten alltägliche und weniger alltägliche Situationen ihres Arbeitslebens mit Humor und Chuzpe meistern und wie Flugbegleiter mit Turbulenzen aller Art umgehen. So sollen die Anekdoten kein Angriff auf den Berufsstand der Flugprofis sein, die täglich Millionen Menschen sicher von A nach B bringen. Trotz skurriler Situationskomik, trotz zahlreicher verbaler Ausrutscher - die Sammlung ist auch eine Liebeserklärung an die wunderbare Welt der Fliegerei, der "ein bisschen mehr Humor" nicht schaden könnte, wie Flugexperte Reiner Kemmler sagt.

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