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Flugreisen: Zahlreiche Urlauber sitzen noch im Ausland fest

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Nach Flugverbot noch 5000 Urlauber im Wartestand

23.04.2010, 16:19 Uhr | dpa-tmn, t-online.de, dpa

Flugreisen: Zahlreiche Urlauber sitzen noch im Ausland fest . Der Luftraum ist wieder offen (Foto: dpa)

Der Luftraum ist wieder offen (Foto: dpa)

Nach der Aufhebung des Flugverbots haben am Freitag noch rund 5000 Kunden von Reiseveranstaltern auf ihren Rückflug nach Deutschland gewartet. Diese Zahl nannte der Deutsche Reiseverband (DRV) in Berlin. Vor allem betroffen seien Urlauber in weit entfernten Ländern. Nach tagelangen Flugausfällen normalisierte sich die Lage am Himmel nur langsam. Wichtige Adressen der großen Veranstalter finden Sie am Ende des Artikels. Unsere Klick-Show klärt Sie über Ihre Rechte als Passagier auf.

Die meisten Urlauber können aufatmen: Rund 125.000 gestrandete Pauschalreisende seien von ihren Veranstaltern innerhalb von zwei Tagen zurückgebracht worden, so der Deutsche Reiseverband.. Aus Kulanz hätten viele der Unternehmen die Mehrkosten für Übernachtungen übernommen. Bei einer Reiseabsage wegen höherer Gewalt wie in diesem Fall müssten Kunden jedoch mit einer Eigenbeteiligung rechnen. Weite Teile des europäischen Luftraums waren nach einem Vulkanausbruch in Island tagelang gesperrt.

Hoher Verlust für die Tourismusbranche

Das Flugverbot nach dem Vulkanausbruch auf Island hat die Fremdenverkehrsbranche in Europa rund 1, 7 Milliarden Euro Umsatz gekostet. Dies sagte der Generalsekretär der UN-Welttourismus-Organisation (UNWTO), Taleb Rifai, am Freitag in Madrid. Niemand wisse derzeit, wer die Verantwortung für diese Einbußen übernehme, beklagte er. "In dieser Hinsicht herrscht ein absolutes Durcheinander." Die UNWTO werde daher ein Dokument für ein internationales Abkommen erarbeiten, das künftig sowohl die Urlauber als auch die Touristikunternehmen in solchen Fällen besser absichern solle. Nach Angaben der Organisation reisen täglich rund 700.000 Touristen mit dem Flugzeug nach Europa. Dies beschere der Branche jährlich Einnahmen von etwa 150 Milliarden Euro.

"Papierkrieg" dürfte nicht anfallen

Wegen der Vulkanaschenwolke gestrandete Reisende müssen nach der Rückkehr nach Hause in der Regel keinen "Papierkrieg" führen. Ansprüche an die Fluggesellschaft oder den Reiseveranstalter dürften die meisten nicht stellen können, erklärte Carmen Gahmig von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in Mainz am Donnerstag dem dpa-Themendienst. Wegen der Flugverbote über Europa hatten in den vergangenen Tagen mehr als 200.000 Pauschalurlauber und ungezählte Individualreisende aus Deutschland ihre Reisepläne ändern müssen.

Viele Reiseveranstalter zeigten sich kulant

Bei den Individualreisenden sehe die Sache ganz einfach aus: Sie konnten sich von der Fluggesellschaft den Ticketpreis erstatten oder sich auf einen späteren Flug umbuchen lassen. "Aber das war's dann auch", sagte Gahmig. Wer sich zum Beispiel von Mallorca aus mit der Fähre, der Bahn oder dem Bus nach Hause durchgeschlagen hat, habe das selbst bezahlen müssen. "Viele haben hohe Kosten gehabt, die sie jetzt nicht ersetzt bekommen", erläuterte die Verbraucherschützerin. Etwas anders sei es bei Pauschalreisenden. Die Veranstalter seien meist "relativ kulant" gewesen und hätten zum Beispiel zusätzliche Hotelnächte am Ferienort übernommen. Auch hier gebe es in der Regel keine Ansprüche, die gestrandete Urlauber im Nachhinein stellen könnten. Eine Ausnahme sei allerdings der Fall, dass ein Veranstalter aus Kulanz eine Kostenübernahme zugesichert und der Reisende selbst die zusätzlichen Ausgaben an seinem Urlaubsort vorgestreckt hat. Wer dieses Geld zurückfordern möchte, sollte sich binnen eines Monats schriftlich beim Veranstalter melden, empfahl Gahmig.

Ryanair will Kunden nun doch Kosten durch Flugausfälle erstatten

Ryanair will seinen gestrandeten Kunden nun doch die Kosten erstatten, die durch Flugausfälle nach der Sperrung des europäischen Luftraums entstanden sind. Unternehmenssprecher Stephen McNamara sagte am Donnerstag, man habe das EU-Recht zuvor falsch ausgelegt. Die Billigfluglinie hatte zunächst angekündigt, Ausgaben für Unterkunft und Verpflegung nur bis zur Höhe des gezahlten Ticketpreises zu ersetzen. Doch die EU schreibt vor, Passagieren "angemessene Kosten" zu erstatten. Für jede Beschwerde drohten Ryanair Strafen zwischen 5.000 und 150.000 Euro. Nun sollen dem Sprecher zufolge alle Passagiere entschädigt werden, die ihre Auslagen belegen können und nicht auf andere Transportmittel ausgewichen sind oder eine Rückerstattung des Flugtickets beantragt haben. Dies entspreche den EU-Richtlinien.

Bei TUI herrscht wieder Normalbetrieb

Beim größten deutschen Reiseveranstalter TUI herrscht wieder Normalbetrieb. Rund 30.000 Gäste, die wegen der Sperrung des Luftraums nach dem Vulkanausbruch auf Island ihren Rückflug nicht planmäßig antreten konnten, seien inzwischen wieder nach Deutschland gebracht worden. Derzeit warteten noch weniger als 1000 gestrandete Urlauber auf ihre Rückreise. Allein aus Mallorca seien knapp 6000 TUI-Gäste per Bus und Flugzeug geholt worden. Am frühen Mittwochmorgen starteten erste TUI-Urlauber wieder in die Sonne. Die Gäste könnten wieder auf ihren regulär gebuchten Flügen in die Ferien. Vereinzelt seien allerdings Verspätungen möglich. Außerdem gebe es weiterhin Sonderflüge, die gestrandete Urlauber nach Hause holen.

Das Asche-Chaos in Zahlen:

- 95.000 Flüge wurden seit vergangenem Donnerstag gestrichen. Betroffen waren nicht nur innereuropäische Verbindungen, sondern auch Flüge mit Ziel Europa auf der ganzen Welt.
- Fast sieben Millionen Passagiere waren einer Studie des britischen Geldhauses Royal Bank of Scotland zufolge weltweit gestrandet. Die Mehrzahl von ihnen stammte aus Ländern der Europäischen Union.
- Auf 313 europäischen Flughäfen herrschte am Sonntag, dem Höhepunkt der Krise, Stillstand. Damit waren 80 Prozent der Airports in Europa dicht.


Wichtige Service-Adressen der Fluggesellschaften und Veranstalter

Airline/Veranstalter

Service-Hotline

Website

Besondere Meldungen / Tools

Lufthansa

0800 - 850 6070 (kostenfrei)

www.lufthansa.com

Informationen und Flugstatus online prüfen

airberlin

00800-573 780 00

www.airberlin.com

Übersicht über ausgefallene Flüge

Condor

01805 - 767 757*

www.condor.com

Sonderseite zu Flugausfällen

Tuifly

0511 - 567 8000 (Sondernummer für Flugausfälle)

www.tuifly.com

Keine, dafür Servicenummer (s. links)

Germanwings

0900 -19 19 100**

www.germanwings.com

Umbuchen und Flugstatus prüfen

British Airways

01805 - 266 522*

www.britishairways.com

Informationen und Flugstatus online prüfen (englisch)

Air France

01805 - 830 830*

www.airfrance.de

Flugstatus online prüfen

KLM

01805 - 254 750* (Online-Reservierungen)

01805 - 214 201* (Telefon-Reservierungen)

www.klm.com

Flugstatus online prüfen (englisch)

Ryanair

www.ryanair.com

Übersicht ausgefallene Flüge und Flugstatus online prüfen (englisch)

TUI (airtours, Magic Life, Robinson, 1-2-FLY und Discount Travel)

0511 - 567 8000

www.tui.com

Neckermann & Thomas Cook Reisen

06171 - 656 5190

www.thomascook.de

Rewe-Pauschaltouristik (ITS, Jahn Reisen, Tjaereborg)

02203 - 428 75

www.its.de, www.jahn-reisen.de, www.tjaereborg.de

Rewe-Bausteintouristik (Dertour, Meier's Weltreisen, ADAC Reisen)

069 - 958 827 70

www.dertour.de, www.meiers-weltreisen.de, www.adac-reisen.de

FTI

089 - 252 510 00

www.fti.de

Aktuelle Meldungen

Öger Tours

01805 - 351 035*

www.oeger.de

Aktuelle Meldungen

Bucher Last Minute & Air Marin

02132 - 930 80

www.bucher-reisen.de

Olimar

0221 - 20 590 221 (Für Fluggäste)

www.olimar.de

Kosten laut Fluggesellschaft:

* 0,14 Euro/Min. aus dem deutschen Festnetz. Preise aus dem Mobilfunknetz maximal 0,42 Euro/Min.

** 0,99 Euro/Min. aus dem Festnetz der Dt. Telekom. Mobilfunktarife können abweichen

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