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Skurrile Erlebnisse auf Flugreisen

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Flugreisen  

Das Grauen fliegt immer mit

05.07.2010, 10:30 Uhr | Susanne Reininger

Skurrile Erlebnisse auf Flugreisen. An Bord kann es manchmal auch höllisch sein. (Foto: imago)

An Bord kann es manchmal auch höllisch sein. (Foto: imago)

Schweißfüße in der Business Class, Stewardessen, die zu hysterischen Schreianfällen neigen, geschwätzige Sitznachbarn, die ihren Nebenmann mit Nonstop-Gequassel quälen oder Flugbegleiter, die Passagieren den Stinkefinger zeigen. An Bord eines Flugzeugs sollte man auf alles gefasst sein, wie die Schilderungen in unserer Klick-Show zeigen. Und was nervt Sie am meisten? Stimmen Sie hier rechts ab.

Kein Passagier bleibt verschont

"Das ist ja die reinste Hölle!", lautet meist die entsetzte Antwort, wenn man Flugerlebnisse schildert, wie sie Gregg Rottler aus Florida, USA, und seine Leidensgenossen tatsächlich erlebt haben. Nach einer besonders skurrilen Erfahrung – ein sieben Stunden langer Flug neben einer Frau mit heftigem Schnupfen und Nonstop-Niessanfällen - gaben ihm den Rest und ermöglichten den Start seiner Internet-Karriere: Der findige Blogger aus Florida baute fix eine Website mit dem bezeichnenden Namen "flightsfromhell.com". Auf dieser Plattform schildern Tausende, vom Urlaubsreisenden bis zum berufsmäßigen Vielflieger, aus aller Welt ihre skurrilsten, witzigsten und höllischsten Erlebnisse auf Flugreisen. Schmökert man durch die aufgeschriebenen Horrorerlebnisse, wird schnell klar: Das Grauen fliegt immer mit, ob Holzklasse oder Business Class.

Purser als Pinkel-Polizist

Flugbegleiter werden geschult in Service, internationaler Etikette und diskreter Höflichkeit. Sie müssen ein Erste-Hilfe- und ein Deeskalations-Training durchlaufen, falls es an Bord zu kritischen Situationen kommen sollte. Falls aber das Flugpersonal "eskaliert", ob verbal oder handgreiflich, sind die Fluggäste machtlos. So geschehen auf einem Flug nach Chicago: Auf einem Flug mit einer US-Airline bezog eine junge Familie Plätze, die an die Business Class angrenzten. Als der vierjährige Nachwuchs "gaaaaanz dringend Pipi" musste, suchte Papa mit ihm die nächstgelegene Toilette auf – dummerweise die der Business Class. Dies entging auch dem gestrengen Flugbegleiter nicht. Der stellte Papa zur Rede und nötigte ihn, als Strafmaßnahme den Satz "Ich werde nie wieder die Business Class-Toilette benutzen" laut nachzusprechen. Als sich die junge Mutter zu Wort meldete, empörte sich der Purser: "Wir sind dazu da, um das Leben der Passagiere zu schützen und Leute davon abzuhalten, das Flugzeug zu kapern, wie am 11. September. Wir sind aber kein Putzpersonal!" Er zog ab und verständigte den Sicherheitsdienst, um den Familienvater wegen "ungebührlichen Verhaltens" festnehmen zu lassen. Dies konnte der Flugkapitän gerade noch verhindern. Als sich die Familie bei der Airline beschwerten, erfuhr sie: Der unnachgiebige "Pinkelpolizist" wurde suspendiert – weil er den "11. September" an Bord erwähnte.

Weitere Informationen:

Website von Gregg Rottler, www.flightsfromhell.com.

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