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Lufthansa baut mehr Sitze in Flieger

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Lufthansa präsentiert Sitzplatzwunder

16.12.2010, 09:03 Uhr | t-online.de

Lufthansa baut mehr Sitze in Flieger. Schlanker, aber trotzdem bequem: Mit platzsparenden Sitzen will die Lufthansa rund 2000 Reisende mehr befördern. (Foto: Lufthansa)

Schlanker, aber trotzdem bequem: Mit platzsparenden Sitzen will die Lufthansa rund 2000 Reisende mehr befördern. (Foto: Lufthansa)

Die Lufthansa baut in mehr als 180 Flugzeuge ihrer Kurz- und Mittelstreckenflotte rund 32.000 neue Sitze ein. Dabei werden je nach Modell ein bis zwei Sitzreihen ergänzt. Für Passagiere bedeutet das jedoch nicht weniger, sondern mehr Komfort. Denn durch schlankere Rückenlehnen und einer ergonomisch optimierten Sitzform haben Reisende künftig durchschnittlich mehr als vier Zentimeter zusätzliche Beinfreiheit. Durch die Leichtbauweise der Sitze will die Airline zudem Kerosin einsparen. Was Passagiere in der neuen Europa-Kabine erwartet, zeigt unsere Foto-Show.

Bis zu zwei Sitzreihen mehr sparen Kerosin

"Mit den neuen, bequemeren Sitzen, der komplett überarbeiteten Kabine und dem verbesserten Bordservice setzen wir neue Maßstäbe im Europaverkehr. Zudem erlauben uns die schlankeren Sitze die Kapazitäten an Bord unserer Kurz- und Mittelstreckenflotte zu erhöhen. Das sichert unsere Wettbewerbsfähigkeit auch für die Zukunft“, so Thierry Antinori, Mitglied des Passagevorstands der Lufthansa, bei der Präsentation des "Sitzplatzwunders". Die neu konzipierten Sitze von Recaro ermöglichen den Einbau von bis zu zwei weiteren Sitzreihen pro Flugzeug. Damit kann Lufthansa rund 2000 zusätzliche Plätze in ihrer Europaflotte anbieten - das entspricht der Kapazität von zwölf Airbus A320 Flugzeugen. Die Investitionen für die neue Europakabine belaufen sich auf insgesamt 170 Millionen Euro und sind Teil eines umfangreichen Modernisierungsprogramms an Bord der Flieger.

Auch mehr Platz für Handgepäck

Um für alle Reisenden genügend Stauraum zur Verfügung zu stellen, haben die Rückenlehnen der neuen Sitze einen veränderten Neigungswinkel. So passen die als Handgepäck zulässigen Bordtrolleys problemlos unter den Vordersitz. Bei der Boeing 737-Flotte werden die Gepäckfächer umgebaut und in der Tiefe vergrößert, so dass Handgepäck künftig auch quer zur Flugrichtung verstaut werden kann - wie bei den Airbusmodellen schon länger möglich. Auch aus ökologischer Sicht ist der neue Sitz ein Gewinn: Aufgrund der verwendeten Materialien und der neuartigen Konstruktion ist eine Sitzreihe über zwölf Kilogramm leichter als das Vorgängermodell. Im Vergleich zu den alten Sitzreihen führen die neuen zu einer Gewichtsreduktion von fast 30 Prozent - dies wiederum führt zu einer merklichen Reduzierung des Treibstoffverbrauchs: Trotz zusätzlicher Sitzreihen reduziert sich beispielsweise bei einer Boeing 737 das Leergewicht um mehr als 330 Kilogramm. Außerdem verwendet die Lufthansa-Gruppe als erste leichteres, chromfreies und umweltfreundliches Leder für den Sitzbezug. Der Innenbereich der Rückenlehne ist perforiert und soll durch die erhöhte Atmungsaktivität für einen verbesserten Sitzkomfort sorgen.

Wieder Snacks an Bord

Beim Service an Bord geht Lufthansa ebenfalls neue Wege. Das zukünftige Servicekonzept wird sich aus Kundensicht spürbar verbessern. Gäste der Economy Class bekommen auf innerdeutschen Strecken zusätzlich zum gewohnten umfangreichen Getränkeangebot, erstmals einen Snack an Ihrem Sitzplatz gereicht. Passagiere auf grenzüberschreitenden Europastrecken erhalten bereits bei Flugzeiten ab circa zwei Stunden künftig sogar eine warme Mahlzeit. Außerdem wird Lufthansa in Zukunft im Europaverkehr mit renommierten Köchen kooperieren. Den Anfang im Rahmen des neuen Bordservicekonzepts macht der deutsche Starkoch Heiko Antoniewicz.

Auch andere Airlines wollen mehr Platz schaffen

Auch Germanwings hat zwei Sitzkategorien, wie die Webseite airliners.de schreibt. Statt 81,2 Zentimeter beträgt der Sitzabstand in der Economy-Class dann nur noch 73,6 Zentimeter. Das schafft zwar Platz für sechs Sitze extra, der Sitzkomfort für Passagiere verschlechtert sich allerdings. Fast alle Airlines veröffentlichen im Internet eine Übersicht mit der Bestuhlung ihrer Maschinen. Dort können Reisende nachschauen, welche Reihe am Notausgang liegt und welcher Sitz sich direkt hinter der Toilette befindet. Einen guten Überblick gibt die englischsprachige Internetseite www.seatguru.com. Die Grafiken zeigen die verschiedenen Flugzeugtypen 29 verschiedener Fluggesellschaften, von Air France über Emirates bis hin zur Lufthansa. Ist der Sitz grün markiert, steht einem guten Flug nichts mehr im Wege. Ist er gelb, wird es schon kritischer. Fällt die Bewertung allerdings knallrot aus, dann ist Vorsicht geboten: Auf diesem engen Platz können selbst die Kurzstrecke zur Qual werden. Die Homepage hilft nicht nur bei der Orientierung, sondern erklärt auch Begriffe wie "bulkhead-seat". Das ist der Platz, der ein Flugzeug in verschiedene Sektionen unterteilt, also zum Beispiel der Platz hinter einer Wand, der an die Business-Class grenzt, und von vielen als "bequem" eingestuft wird, weil sich der Vordermann nicht zurücklehnen kann.

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