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US-Behörden filzen Thermoskannen-Besitzer

27.12.2010, 14:24 Uhr | Spiegel Online

US-Behörden filzen Thermoskannen-Besitzer. Menschen mit Thermoskanne werden besonders unter die Lupe genommen. (Foto: imago)

Menschen mit Thermoskanne werden besonders unter die Lupe genommen. (Foto: imago)

Wer eine leere Thermoskanne im Gepäck hat, wird an US-Flughäfen besonders sorgfältig kontrolliert. Das kündigte die US-Flugsicherheitsbehörde an - in den Isolierschichten der Behälter könnte Sprengstoff versteckt werden.

Isolierschicht als Tarnung?

Passagiere mit Thermoskannen im Gepäck müssen in den USA damit rechnen, besonders genau kontrolliert zu werden. Die US-Flugsicherheitsbehörde TSA reagiert damit auf Warnungen der Geheimdienste, die Isolierschichten der Behälter könnten als Versteck für Sprengstoffe genutzt werden. Eine Sprecherin der TSA schränkte aber ein, es gebe derzeit "keine Informationen über eine unmittelbar bevorstehende oder bestimmte Gefahr".

Thermoskannen im Visier der Fahnder

In einer Mitteilung auf ihrer Website erklärt die TSA, sie beobachte sorgfältig Informationen zu Terrortaktiken und arbeite mit den internationalen Partnern beim Austausch von Sicherheitshinweisen und -methoden zusammen. Die Warnung betreffe explizit leere Thermoskannen - auch in den USA ist die Mitnahme von Flüssigkeiten an Bord über eine bestimmte Menge hinaus ohnehin verboten. Die verschärften Kontrollen betreffen nicht nur die Behälter, sondern vor allem die Besitzer von Thermoskannen selbst: Sie würden laut TSA eingehend mit Hilfe von Ganzkörperscannern, sorgfältigem Abtasten und Sprengstoffdetektoren untersucht.

Thermoskanne löst Bombenalarm am Flughafen Hannover aus

Bereits am Mittwoch vergangener Woche hatte eine Thermoskanne am Flughafen Hannover einen Bombenalarm ausgelöst. Am Terminal A sei ein verdächtiger Gegenstand unter einer Sitzbank gefunden worden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Der Terminal wurde daraufhin komplett gesperrt. Nach knapp 50 Minuten konnte die Bundespolizei allerdings wieder Entwarnung geben. Die angeforderten Entschärfer stellten fest, dass es sich bei dem verdächtigen Gegenstand tatsächlich nur um eine Thermoskanne handelte, in der sich roter Früchtetee befand. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hatte am 17. November von einer konkreten Bedrohungslage für Deutschland gesprochen. Nach dem Hinweis eines ausländischen Partners wurde Ende November ein Terroranschlag von Islamisten befürchtet. Aus diesem Grund waren die Sicherheitsvorkehrungen bundesweit verschärft worden.

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