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Passagierin von Bettwanzen gebissen

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British Airways  

Passagierin von Bettwanzen gebissen

02.03.2011, 10:28 Uhr | sure, t-online.de, srt

Passagierin von Bettwanzen gebissen. Bettwanzen: Klein und bissig (Foto: AP)

Bettwanzen drohen in New York zur Plage zu werden (Foto: AP)

Bislang gab es vereinzelte Meldungen über Wanzenbisse in Hotelbetten. Dass die ekelerregenden Plagegeister nun auch in Flugzeugsitzen lauern, ist neu: Ende Januar wurde eine Passagierin von British Airways auf ihrem Zwischenflug von Los Angeles nach London gleich von mehreren Bettwanzen gebissen. Die Airline aus London reagierte bislang "not amused" und abweisend auf die Beschwerde der Managerin.

Wanzen auf Fingern und Oberkörper

Nach Berichten der englischsprachigen Ausgabe der "Financial Times" soll die 28-jährige Amerikanerin zunächst auf ihrem Flug nach London Ende Januar von Ungeziefer angefallen worden sein, das über ihre Finger, auf der Fliesdecke und schließlich über ihren Oberkörper krabbelte und zubiss. "Es befanden sich mindestens vier Wanzen auf meinem T-Shirt, zwei mit zerdrücktem Körper auf meiner Schulter und Blutspuren auf meinem Rücken", schildert Zane Selkirk.

Keine Reaktion von British Airways

Als sie den Vorfall reklamierte, wies das Flugpersonal ihr zwar einen Sitz in der Business-Klasse zu, erklärte sich aber "nicht zuständig für Vorfälle dieser Art". Nach einem Rückflug von Bangalore nach London entdeckte sie erneut rund ein Dutzend neuer Wanzenbisse. Wiederum erklärte sich das Flugpersonal für "nicht zuständig". Schließlich machte die empörte Passagieren ihrem Ärger über das Internet Luft und veröffentlichte ihre Wanzenbisse auf der eigens eingerichteten Website www.ba-bites.com, die mittlerweile mehrere tausend Besucher aufweist.

Wanzenattacken bislang nur aus Hotels bekannt

Dieser Fall ist bislang einmalig, doch auch in Hotels verbreiten sich die kleinen Plagegeister immer mehr. Wurden die Wanzen früher noch gnadenlos mit Insektiziden bekämpft, geht man heute zurückhaltender vor. Die Folge: In Matratzen und Polstermöbeln - also dort, wo sich ihre potenziellen Wirte aufhalten - verstecken sich die Schädlinge und krabbeln bei Dunkelheit aus ihren Ritzen.

Nach Kotspuren und Wanzeneiern suchen

Was können Reisende tun? Zunächst einmal sollten sie Bettzeug und Möbel kontrollieren. Dabei müssen Ritzen und Spalten beleuchtet oder auseinander gezogen werden. Auch Kotspuren oder Wanzeneier sind - vor allem auf hellem Stoff - gut zu erkennen. Befallene Räume weisen zudem einen süßlichen Geruch auf, der von einem Sekret der Wanzen herrührt.

Reisegepäck nicht neben Bett oder Sofa stellen

Koffer und anderes Gepäck sollten nicht unmittelbar neben Bett oder Polstermöbeln stehen. Dann nämlich können die Bettwanzen sich dort niederlassen und kommen so mit in die heimischen vier Wände des Reisenden. Die Insekten und besonders die Eier sind dabei extrem robust gegenüber chemischen und mechanischen Beseitigungsversuchen.

Besser Hartschalenkoffer als Stoffgepäck

Außerdem bietet es sich an, älteres Stoffgepäck zu verbannen und stattdessen glatte Hartschalenkoffer zu verwenden. Dort fühlen sich die Wanzen unwohl, Verstecke gibt es kaum. Koffer und Taschen sollten möglichst helle Farben haben, damit Wanzenkot rasch identifiziert werden kann. Fürs Handgepäck - insbesondere, wenn es unter dem Vordersitz im Flugzeug verstaut wird - bieten sich Taschen mit nur einer Öffnung an, am besten durch einen Reißverschluss gesichert.

Vor dem Start Sitze inspizieren

Ungepolsterte Stoffe sind dabei sinnvoller als gepolsterte, da sich Ungeziefer im Dämmmaterial verstecken kann. Einen einfachen Beutel kann man im Zweifelsfall nach der Reise leicht entsorgen. Im Flugzeug ist es angebracht, vor dem Start den Sitz zu inspizieren. Vor allem die Spalte zwischen Sitzfläche und Rückenlehne ist potenziell wanzenträchtig. Auch in der Tasche am Vordersitz sowie unter der Kopfstütze können sich unliebsame Sechsbeiner verbergen.

Nach der Landung Gepäck kontrollieren

Nach der Landung sollten Reisende - so sie im Zweifel sind - ihr Gepäck gründlich ansehen. Alles, was möglicherweise wanzenverseucht ist, muss mit Insektenbekämpfungsmittel desinfiziert oder wärmebehandelt werden, damit die Wanzen nicht ins eigene Heim eingeschleppt werden. Dann nämlich drohen hohe Kosten für einen Schädlingsbekämpfer.

Weitere Informationen:

The Bedbug Registry: www.bedbugregistry.com;

Bed Bugs and Bug Bites: www.ba-bites.com.

Zuhause.de: Fiese Bettwanzen – erkennen, vorbeugen und bekämpfen

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