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Clever fliegen mit dem A380

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Airbus A380 - Clever fliegen mit dem Riesen

27.05.2011, 11:48 Uhr | Dominik Peter, Clever Reisen

Clever fliegen mit dem A380. Ein Airbus A380 der Lufthansa (Foto: dpa)

Ein Airbus A380 der Lufthansa (Foto: dpa)

Viele Urlauber wollen endlich einmal mit dem neuen A380 fliegen. Das Reisemagazin Clever reisen! nennt die Strecken, erklärt die Vorteile des neuen Flugzeugs und wie man günstig an Tickets kommt. In unserer Klickshow verraten wir, wo bei welcher Airline die besten Sitzplätze im Superjumbo sind. Unsere Tabelle zeigt die Ausstattung der A380 bei den verschiedenen Gesellschaften.

A380: Flugerlebnis der besonderen Art

Clever Reisen! - Jetzt am KioskClever Reisen! - Jetzt am Kiosk Viele Hoffnungen wurden mit dem Superjumbo A380 verbunden. Kein Wunder, denn den Passagieren wurde für alle Bordklassen ein Flugerlebnis der besonderen Art versprochen. Bequemere Sitze, ein geringerer Geräuschpegel an Bord, eine bessere Klimaanlage oder spezielle Dienstleistungen wie Bars oder Bord-Duschen sollten die Langstreckenflüge zum Erlebnis werden lassen. Als die ersten Superjumbos abhoben, war der Ansturm enorm. Nicht nur Flugenthusiasten wollten es sich an Bord eines A380 bequem machen. Doch der Anfangstrubel hat sich etwas gelegt. Das liegt vor allem an zwei Faktoren. Zum einen gab es in der jüngsten Vergangenheit Probleme mit einigen Triebwerken, weshalb die Triebwerke der A380-Maschinen von Lufthansa, Singapore Airlines und Qantas in die Werkstatt mussten. Zum anderen haben schon mehrere Fluglinien Maschinen des Typs A380 in ihren Dienst genommen. Damit hat sich auch das Streckennetz, auf dem man den neuen Supervogel ausprobieren kann, massiv erweitert. Ab Europa startet der A380 inzwischen ab Frankfurt (Lufthansa), London (Emirates, Qantas, Singapore Airlines), Manchester (Emirates), Paris (Air France) und sogar ab Zürich (Singapore Airlines).

Lücken im Streckennetz

Das umfangreichste Streckennetz bietet derzeit unangefochten Emirates Airlines an. Doch leider nicht ab Deutschland. Wer mit dem A380 fliegen will, kommt erst nach dem Umsteigen in Dubai in diesen Genuss. Ähnlich sieht es bei Singapore Airlines aus. Wer mit dem Qualitätscarrier nach Asien oder Australien fliegen will, kann das noch nicht ab Deutschland, sondern nur ab Zürich oder London. Ab London bieten zudem auch Emirates Airlines und Qantas A380-Verbindungen bis nach Australien an. Von Deutschland aus geht es im A380 derzeit nur nach Johannesburg, Tokio, New York, San Francisco oder Peking. Wer mit Air France ein Umsteigen in Paris in Kauf nimmt, kann im Air France A380-Flieger zusätzlich nach Montreal (ab Mai) oder Washington (ab Juni) fliegen. Allerdings garantiert allein die Zielauswahl noch keinen A380-Flug. Denn nicht auf jedem Flug wird der Supervogel eingesetzt. So bedient Lufthansa ihre New York-Route im kommenden Sommerflugplan beispielsweise samstags nur einmal täglich mit dem A380. Laut Flugplan sind jedoch bis zu vier tägliche Flüge vorgesehen.

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Nicht überall willkommen

Zwar würde Lufthansa nach Brancheninformationen den Riesenflieger gerne öfters auf der Strecke nach Peking einsetzen, darf es aber noch nicht. Die chinesischen Behörden sehen anscheinend darin einen Wettbewerbsvorteil für Lufthansa und einen Nachteil für die chinesischen Fluglinien. Auch mit anderen Zielen haben die Lufthanseaten laut Medienberichten so ihre Probleme. So würde Lufthansa den A380 auch gerne nach Indien fliegen lassen, doch auch hier scheinen bislang die Behörden zu mauern. Die Blockadehaltung wird jedoch spätestens dann fallen, wenn noch mehr Fluglinien einen A380 in Betrieb nehmen. China Southern Airlines aus China soll demnächst einen Superjumbo in den Liniendienst stellen und die indische Kingfisher Airlines steht ebenfalls auf der A380-Käuferliste.

A380-Tickets: Zusatzkosten schmelzen

Wer in den ersten Monaten nach Einführung mit dem A380 fliegen wollte, musste in der Regel etwas tiefer in die Tasche greifen. Da jedoch immer mehr A380-Maschinen in der Luft sind, haben sich überwiegend auch die Preisaufschläge minimiert. Doch gänzlich verschwunden sind die Extrapreise für den Superjumbo nicht. Am deutlichsten wird das anhand einiger Preisbeispiele (Anmerkung der Redaktion: Testbuchungen wurden Anfang des Jahres durchgeführt). Emirates Airlines verlangt für den A380-Flug von Dubai nach Bangkok stolze 691 Euro (hin 02.06., zurück 16.06.). Wird dagegen die preisgünstigste Flugverbindung ausgewählt (mit einer B777), kostet das Flugticket zur gleichen Reisezeit nur rund 552 Euro. Das ist immerhin ein A380-Aufschlag von satten 139 Euro. Wer auf die Flugerfahrung im A380 trotzdem nicht verzichten will, kann sich eine Flugverbindung aussuchen, bei der der neue Supervogel nur auf einem Teilstück eingesetzt wird. Beim Preisbeispiel Dubai-Bangkok von Emirates Airlines hätte ein solches Flugticket nur 623 Euro gekostet und zumindest der Hinflug findet im A380 statt. Der A380-Aufschlag beträgt "nur" noch 68 Euro.

Ohne Aufschlag in den Superjumbo

Manchmal kommt man aber auch ganz ohne Aufschlag in den Superjumbo. Wer vom 02. bis 16. Juni von Frankfurt nach Sydney flog, bekam das billigste Ticket bei Emirates Airlines ab 1.409 Euro. Obwohl es der günstigste Preis ist, werden die Teilstrecken von Dubai nach Sydney und Retour im A380 zurückgelegt. Auch bei Air France muss man suchen und vergleichen. Mal nimmt man ohne Zusatzkosten im Superjumbo Platz, mal werden stolze Aufschläge fällig. Ein Flugticket Berlin-New York (via Paris) vom 04.-11. Juni kostete bei Air France gerade einmal 699 Euro - sowohl im A380 als auch in einer Boeing 777 beziehungsweise Airbus 340. Wer hingegen vom 22. bis 29. April fliegen wollte, hätte für einen reinen A380-Flug 1.483 Euro bezahlt. Ein Ticket am selben Tag mit einer Boeing 777 schlug dagegen nur mit 1.178 Euro zu Buche. Das ergibt einen A380-Aufschlag von saftigen 305 Euro. Spartipp: Wer Zuschläge vermeiden will, sucht nach alternativen Flugverbindungen. Manchmal gehören Flugverbindungen, bei denen nur eine Teilstrecke im A380 geflogen wird, mit zu den günstigsten.

Buchungen schwer gemacht

Ein Flugticket zu buchen, das den A380 berücksichtigt, kann spielend leicht sein. Im Internet haben die Fluglinien in der Regel das vorgesehene Flugzeugmuster bei den Flugverbindungen vermerkt. Bei Lufthansa werden die Flugverbindungen sogar auffällig mit einem A380-Symbol hervorgehoben. Etwas anders sieht es aus, wenn Umsteigeverbindungen gebucht werden sollen. Singapore Airlines-Kunden, die eine spezielle Via-Verbindung
mit dem A380 direkt auf der Homepage der Airline buchen möchten, werden keinen Erfolg haben. Wer etwa einen Flug von Frankfurt nach Zürich und weiter mit dem A380 nach Singapur sucht, landet auf der Internetseite von Singapore Airlines schnell im Aus. Die Fluglinie listet im Internet nämlich nur die Direktverbindungen ab Frankfurt beziehungsweise München. Dennoch lassen sich derartige Flüge buchen. Reisebüros oder die Callcenter der Fluglinien helfen da gerne weiter. Wer ein Ticket mit dem Superjumbo in der Tasche hat, fliegt nicht garantiert mit dem A380. Kann ein A380 beispielsweise wegen eines Defekts nicht abheben, wird ein anderer Flugzeugtyp (z.B. B747) eingesetzt. Wer trotzdem mit dem A380 fliegen möchte, stößt bei Lufthansa auf Verständnis. Boris Ogursky, der Sprecher der Kranich-Linie erklärt, dass "Lufthansa-Passagiere in diesem Fall die Möglichkeit haben, kostenlos auf einen anderen A380-Flug umzubuchen." Das dürfte allerdings nur für flexible Flugenthusiasten infrage kommen, die ihre Reisepläne ad hoc ändern können.

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