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"Social Seating": Wie KLM seinen Passagieren nette Sitznachbarn vermitteln will

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Wie KLM seinen Passagieren nette Sitznachbarn vermitteln will

07.12.2011, 15:08 Uhr | jus, Spiegel Online

Fenster oder Gang? Hühnchen oder Lasagne? Beim Fliegen kann man sich vieles aussuchen, nur den Sitznachbarn nicht. Was bisher dem Zufall überlassen ist, will KLM nun planbar machen: Per Facebook und Co. sollen Passagiere ermitteln, wer nebenan Platz nehmen soll.

Gesprächspartner auf Augenhöhe?

Bereits zwei Stunden über den Wolken können unerträglich lang sein - wenn man neben jemandem sitzt, der schlechte Witze reißt und die Luft mit seinen entblößten Stinkefüßen verpestet. Wie schön wäre es, wenn man sich nicht auf nervtötenden Small Talk einlassen müsste, sondern für Kurz- oder Langstrecke einen Gesprächspartner auf Augenhöhe fände?

Soziale Netzwerke sollen helfen

Die niederländische Airline KLM will ihren Passagieren diesen Wunsch bald erfüllen - mithilfe von sozialen Netzwerken im Internet. Wer die Chance auf einen sympathischen Sitznachbarn vergrößern möchte, muss beim Online-Check-in sein Facebook- oder LinkedIn-Profil angeben. Je nachdem, wie gut gepflegt dies ist, teilt man der Airline auf diese Weise mit, welche Hobbys man hat, welche Musik man gerne hört, in welchem Beruf man arbeitet und mit wem man befreundet ist. So kann über ein Abgleichverfahren ein passender Mitreisender ermittelt werden, mit dem man Interessen teilt.

Die "soziale Sitzverteilung"

Eine KLM-Sprecherin bestätigte gegenüber "Spiegel Online" die Meldungen niederländischer Zeitungen, dass der Service mit dem Namen "Social Seating" (auf Deutsch: soziale Sitzverteilung) Anfang 2012 zur Verfügung stehen soll. Ab dann haben Fluggäste schon vorm Kofferpacken die Möglichkeit, sich mit einem anderen Passagier für den gemeinsamen Flug zu verabreden. Die interessensgesteuerte Platzverteilung würde im Idealfall zu einer besser genutzten Flugzeit führen: Geschäftsleute könnten Termine wahrnehmen oder Kontakte knüpfen, Singles könnten sich bei einem Blind Date in den siebten Himmel katapultieren lassen, und wer versucht, Chinesisch zu lernen, könnte sich auf 10.000 Meter Höhe mit einem Muttersprachler verabreden und erste Sprechversuche machen. Vor einem "Social Seating"-Reinfall sind Passagiere natürlich trotzdem nicht gefeit - ob jemand stinkende Füße hat, steht in keinem Facebook-Profil.

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