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Rom Fiumicino: Mann schläft auf dem Gepäckband des Flughafens ein

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Mann auf dem Gepäckband eingeschlafen

10.08.2012, 14:26 Uhr | A. Jäger, aja

Rom Fiumicino: Mann schläft auf dem Gepäckband des Flughafens ein. Scan des Touristen, der auf dem Gepäckband einschlief und durchleuchtet wurde. (Quelle: dpa/ANSA / FERMO IMMAGINE TG 2)

Scan des Touristen, der auf dem Gepäckband einschlief und durchleuchtet wurde. (Quelle: ANSA / FERMO IMMAGINE TG 2/dpa)

Nanu, was ist denn das für ein merkwürdiges Gepäckstück? Da müssen die Mitarbeiter des Flughafens Rom Fiumicino nicht schlecht gestaunt haben, als plötzlich der Umriss eines Menschen in Embryonalstellung auf dem Bildschirm erschien statt den wie üblich rechteckigen Koffern. Ein Tourist aus Norwegen hat sich wohl nach seinem Flug ein Nickerchen gegönnt und sich kurzerhand auf dem Gepäckband ausgeruht, seinen Rucksack neben sich.

Auf Mitarbeiter gewartet

Rund 50 Meter und 15 Minuten transportierte das Band den Schlafenden bis dieser von der Röntgenmaschine durchleuchtet wurde, berichtet der englische "Telegraph". Der 36-jährige Mann wollte eigentlich nach Oslo fliegen, habe aber am Schalter der Fluggesellschaft keinen Mitarbeiter vorgefunden, da sei er hinter den Schalter gesprungen und habe sich auf das Gepäckbeförderungsband gelegt, zitiert der "Telegraph" die italienische Zeitung "La Repubblica". Auch nachdem sich das Band in Bewegung setze, sei der Reisende nicht aufgewacht.

Immer mehr Probleme mit Betrunkenen

Ein Mitarbeiter des Flughafens verneinte, dass dieser Vorfall Sicherheitslücken aufweise. Das Sicherheitspersonal erlebe öfters außergewöhnliche Vorfälle mit stark alkoholisierten Reisenden oder solchen mit psychischen Problemen. Einen Fall wie diesen erlebt das Personal nach Angaben des Mitarbeiters rund einmal im Jahr. Laut des Berichts habe sich der Schlafende in einem Rauschzustand befunden. Außerdem habe er nebst seinem Rucksack auch ein Bier mit sich getragen. Um mögliche Folgen der Strahlenbelastung zu untersuchen, wurde der Passagier ins nächste Krankenhaus eingeliefert und muss nun mit einer Anklage rechnen.

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