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Air Asia X richtet kinderfeie Zone ein

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Flugreisen  

Airline richtet kinderfreie Zone ein

06.02.2013, 11:22 Uhr | dpa, t-online.de

Air Asia X richtet kinderfeie Zone ein. Nicht jeder Fluggast hat Verständnis für Kindergeschrei. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Nicht jeder Fluggast hat Verständnis für Kindergeschrei. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Kinder können manchmal ganz schön anstrengend sein – besonders auf Flugreisen. Um die Ohren genervter Passagiere zu schonen, hat die malayische Billig-Airline Air Asia X in den ersten sieben Reihen der Economy Class eine Zone eingerichtet, in der Kinder erst ab zwölf Jahren sitzen dürfen. Erwachsene, die in der ruhigen Umgebung sitzen wollen, müssen allerdings einen Aufschlag zahlen.

Ruhezone für einen angenehmen Flug

"Das neue Angebot ermöglicht unseren Fluggästen eine angenehme und erholsame Reise mit wenig Lärm und Störungen", erklärt Azran Osman-Rani, Geschäftsführer von Air Asia X auf der Website der Airline. Für einen Aufpreis, der zwischen 11 und 35,50 US-Dollar liegt, kommen die Passagiere in den Genuss der Ruhezone. Nach Europa fliegt Air Asia X nicht. Die neue Regelung gilt für Flüge von Kuala Lumpur nach China, Taiwan, Japan, Korea, Australien und Nepal.

"Kinderverbot" auch bei Malysia Airlines

Die Idee des "Kinderverbots" ist nicht neu. Malaysia Airline bietet bereits seit längerer Zeit kinderfreie Zone auf Flügen an. Seit 2011 sind in der First Class keine Buchungen mehr für Kinder möglich. Im vergangenen Jahr sperrte Malaysia Airlines dann das komplette Oberdeck des Airbus A 380 mit Business- und Economy-Sitzen für die jungen Fluggäste. Die Airline argumentierte, im Hauptdeck gebe es mehr Toiletten, und Familien mit Kindern könnten dort schneller einsteigen.

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Betrunkene Erwachsene stören mehr

In Internet-Foren findet sich neben Empörung auch viel Zustimmung zum "Fliegen ohne Kindergeschrei" und einige Kritik an Eltern, die ihren Nachwuchs nicht im Griff hätten. Der Hamburger Luftverkehrsexperte Cord Schellenberg sieht im Vorgehen der malaysischen Gesellschaften dennoch keinen globalen Trend. Mindestens in Nordamerika und Europa seien die Gesellschaften sehr sensibel gegen Diskrimierungen, so dass für die Fluggesellschaften keine Möglichkeit bestehe, die mitfliegenden Kinder schlechter zu behandeln als andere Fluggäste. Die meisten Kinder seien ohnehin gebannt von Bordfilmen oder elektronischem Spielzeug, sagt Schellenberg. "Und das Schreien von Säuglingen, die ja nun wirklich nichts dafür können, muss doch jeder aushalten können." Ohnehin seien angetrunkene Erwachsene viel unangenehmere Mit-Passagiere.

Deutsche Airlines gegen Tabu-Zonen

Die deutschen Fluggesellschaften versichern, es gebe auch überhaupt keine Pläne für kinderfreie Zonen. Air Berlin bezeichnet sich selbst als "Airline mit Herz". "Bei uns gibt es keinerlei Überlegungen in diese Richtung", sagt eine Sprecherin. "Wir werden weiterhin ein vielfältiges Angebot für Familien mit Kindern aller Altersstufen anbieten." Auch beim Marktführer Lufthansa gibt es keine Tabu-Zonen für junge Passagiere. "Das ist auch nicht geplant", heißt es in der Frankfurter Zentrale. Konflikte an Bord lassen sich am besten durch gut geschultes Personal vermeiden, ergänzt der Experte Gerald Wissel von Airborne Consulting. "Da ist Augenmaß und Fingerspitzengefühl gefragt."

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