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Flugstatistik: Das waren die unpünktlichsten Airlines 2012

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Das waren die unpünktlichsten Airlines 2012

01.03.2013, 16:10 Uhr | Markus Roman

Flugstatistik: Das waren die unpünktlichsten Airlines 2012. Air Canada war 2012 die unpünktlichste Airline (Quelle: dapd)

Air Canada war 2012 die unpünktlichste Airline (Quelle: dapd)

Wer mit der Air Canada fliegt, macht am besten keine Folgetermine. In 2012 kamen gerade einmal 60 Prozent der Air Canada-Maschinen pünktlich am Zielflughafen an. Das geht aus einer Statistik des Branchenportals Flighstats hervor, das An- und Abflugszeiten weltweit erfasst. Auch mit einer spanischen Airline kam man im vergangenen Jahr oft zu spät, die deutschen Vertreter dagegen finden sich im Mittelfeld wieder. Sehen Sie, welche Airlines 2012 besonders pünktlich oder unpünktlich waren in unserer Foto-Show.

28 große internationale Airlines auf Pünktlichkeit untersucht

Das Unternehmen Flightstats wertete für seine Untersuchung die Ankunftszeiten 28 großer internationaler Airlines aus. Als verspätet galt dabei eine Maschine, die mehr als 15 Minuten später am Flughafen ankommt als vorgesehen. Das selbst große (Airline-)Namen nicht vor Verzögerungen schützen, zeigt die fünftschlechteste Airline: Die vielgerühmte Emirates brachte 2012 nur etwas mehr als ein Drittel, nämlich 68,99 Prozent, ihrer Flüge pünktlich an den Zielflughafen. Unpünktlicher waren nur El Al (68,39 Prozent), Iberia (67,84 Prozent), Philippine Airlines (67,50 Prozent) und die letztplatzierte Air Canada (60,89 Prozent). Die Pünktlichkeitsstatistik führen zwei japanische Airlines an: Die Japan Airlines konnte 90,35 Prozent ihrer Flüge pünktlich landen, die All Nippon Airways immerhin 88,48 Prozent. Auf den weiteren Plätzen finden sich SAS (87,91 Prozent), KLM (87,85 Prozent) und Air New Zealand (87,76 Prozent). Als deutsche Airlines vertreten sind die Lufthansa auf Platz zehn (83,51 Prozent) und Air Berlin (81,80 Prozent).

Airline nicht immer für Verspätung verantwortlich

Gegenüber T-Online sagte Flightstats-Sprecherin Sarena Regazzoni, dass die Gründe für Verspätungen im Luftverkehr vielfältig sind und nicht immer im Verantwortungsbereich der Airline liegen. Neben Ereignissen höherer Gewalt wie extrem schlechtem Wetter trägt etwa auch der Flughafen einen Teil der Verantwortung. So ist der Airport für die rechtzeitige Gepäckabfertigung, die Sicherheitskontrollen sowie den Zugang zu Start- und Landebahn, Enteisungsarbeiten und mehr verantwortlich.

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Was Airlines zur Pünktlichkeit beitragen

Aber auch jede Airline hat Faktoren, die sie beeinflussen kann, damit ihre Flüge pünktlich ankommen. Etwa koordiniert sie die weltweite Position der Flugzeuge, plant entsprechende Zeitfenster für erwartbare Verzögerungen und ist für das rechtzeitige und reibungsfreie Boarding verantwortlich, um zugewiesene Zeitslots einhalten zu können. Besonders wichtig ist laut Regazzoni seitens der Airline ein gut geplanter Flugplan. Dieser sieht vor allem eine ausreichende Standzeit des Flugzeugs am Airport vor, in der das Flugzeug zu entladen, zu säubern, abflugfertig zu machen und die Gäste zu boarden. Diese Zeit am Boden und der reibungslose Ablauf der Prozesse sei einer der Schlüsselfaktoren zu einer hohen Pünktlichkeit. Manche Airlines - etwa die amerikanische Southwest - planen hierfür nur 20 Minuten ein, Standard sind aber in der Branche Bodenzeiten zwischen etwa 30 Minuten für Inlandsflüge und 40 Minuten für internationale Verbindungen.

Großer Einfluss der Airline auf Pünktlichkeit

Laut Regazzoni ist der Einfluss der Airlines auf Pünktlichkeit recht groß. Dies falle besonders auf, wenn man sich über Jahre die Statistik anschaue und feststelle, dass sich vor allem unter den Top-Performern immer wieder die gleichen Gesellschaften finden. Diese hätten das Ziel der Pünktlichkeit meist besonders priorisiert und beschäftigten einzelne Personen und Abteilungen, die entsprechende Prozesse analysieren und entsprechend anpassen. Schließlich stünden die meisten Fluggesellschaften vor ähnlichen Herausforderungen, einige bewältigen diese offenbar jedoch schlicht besser. Außerdem sei der Betrieb einer Airline nun einmal "voll von logistischen Herausforderungen - egal, ob im Einzelfall die Airline etwas dafür kann oder nicht".

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