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Neuheit beim Billigflieger  

Ryanair schafft freie Sitzplatzwahl ab

04.11.2013, 15:39 Uhr | mro, dpa

Ryanair schafft freie Sitzplatzwahl ab. Ryanair: Bringen fest zugewiesene Sitzplätze weniger Chaos beim Boarding? (Quelle: imago)

Ryanair: Bringen fest zugewiesene Sitzplätze weniger Chaos beim Boarding? (Quelle: imago)

Abkehr vom Billigflieger? Bei den irischen Low-Cost-Spezialisten gibt man einige Regeln auf, die die Fluglinie bislang auszeichneten. Ab Februar 2014 soll es festgelegte Sitzplätze für jeden Passagier geben.

Bislang galt in den Maschinen der Airline freie Wahl der Sitzplätze, lediglich ein kleines Kontingent konnte seit kurzem gegen Aufpreis reserviert werden. Wer ab Feburar 2014 seinen Wunschsitzplatz will, muss allerdings fünf Euro zahlen. Ansonsten bekommt man automatisch einen Tag vor dem Flug einen festen Sitzplatz zugewiesen.

Zweites Handgepäckstück umsonst

Zuletzt schlechte Beliebtheitswerte führten dazu, dass die Airline auch in anderen Belangen einlenkte. Ein Handtäschchen oder eine Plastiktüte kostet künftig als zweites Handgepäckstück nicht mehr extra, die Gebühren für eine Gepäckaufgabe am Flughafen oder Ausstellung einer Bordkarte wurden gesenkt.

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Mit der Möglichkeit der fest vergebenen Sitzplätze folgt Ryanair Konkurrent Easyjet, der dies bereits seit mehreren Monaten erfolgreich ausprobiert hat. Ryanair-Chef Michael O'Learys Strategie ist allerdings keineswegs neu. Schon vor drei Jahren hatte er angekündigt, er wolle mit Ryanair künftig mehr Service bieten und dafür auch höhere Preise verlangen.

Ryanair unter Preisdruck

Es ist aus Sicht von Experten ein konsequenter Schritt. Die Billiganbieter wie Ryanair haben in den vergangenen Jahren ihren Marktanteil am europäischen Luftverkehr auf 45 Prozent geschraubt. Viele Marktinnovationen kämen aus dem Low-Cost-Sektor, resümiert etwa die Unternehmensberatung A.T. Kearney. Nun kommt für Ryanair neben der strategischen Ausrichtung ein gewisser finanzieller Druck hinzu. Der Gewinn dürfte am Ende des Geschäftsjahres im März 2014 um mindestens 50 Millionen Euro niedriger als erwartet bei höchstens 520 Millionen Euro liegen, wie Ryanair bekanntgab. Der Preisdruck in der Billigflug-Branche ist hoch, auch durch Neuankömmlinge wie Norwegian. "Wir haben eine Zeit schwacher Preise, deswegen haben wir eine Gewinnwarnung aussprechen müssen", sagte O'Leary zur Begründung. Im Branchenvergleich ist das allerdings noch immer eine ganz ordentliche Ausbeute.

Nach Auffassung von Kritikern hat es bisher mit dem zusätzlichen Service noch nicht so richtig geklappt. Und auch nicht mit den höheren Preisen. Ryanair hat Kunden verloren. Am Montag mussten die Iren ihre Prognose korrigieren, im Geschäftsjahr 2013/2014 auf mehr als 81,5 Millionen Kunden zu kommen.

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