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Mann futtert sich 36 Mal durch die Business Lounge

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Alibi-Ticket als Essens-Flatrate  

Mann futtert sich 36 Mal durch die Business Lounge

30.06.2014, 18:38 Uhr | t-online.de, aja

Mann futtert sich 36 Mal durch die Business Lounge. Münchner besuchte mit einem Trick 36 Mal die Business Lounge am Flughafen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Münchner besuchte mit einem Trick 36 Mal die Business Lounge am Flughafen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Damit hat die Lufthansa wohl nicht gerechnet, als sie ihren Business-Kunden einen Umbuchungsservice ermöglicht hat: Ein Münchner hat diesen ausgenutzt, um sich ein Jahr lang durch die Business Lounge am Flughafen München zu futtern. Jetzt muss er die Konsequenzen tragen.

Für das Lufthansa-Flugticket von München nach Zürich hat der Kunde 745 Euro gezahlt. Doch die Reise hat er nie angetreten. Stattdessen hat er die Münchner Business Lounge, zu der ihm das Ticket am Flugtag die Türen öffnete, genutzt. Die gehobene Lounge stellt ihren Gästen Frühstücks-, Mittags- und Abendbuffets sowie Getränke, Snacks als auch Duschen und Konferenzräume zur Verfügung.

Trick ermöglichte 36 Business-Lounge-Besuche

Sein Trick: Der Mann besuchte die Business Lounge und nutzte im Anschluss den Umbuchungsservice der Airline. Am nächsten Flugtermin das gleiche Spiel: Ein ordentliches Mahl am Buffet und anschließend den Flug umbuchen lassen. Zu diesem Szenario ließ der Pseudo-Passagier es 35 Mal kommen. Bis ihm die Airline nach einem Jahr das Ticket stornierte.

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Der Münchner kaufte sich daraufhin ein neues Ticket und besucht ein weiteres Mal die Business Lounge. Doch die Airline hatte das Treiben des Herren bereits auf dem Schirm und anstelle einer weiteren Umbuchung, erstattete die Fluggesellschaft ihm zwar den Ticketpreis, stellte ihm aber gleichzeitig die 36 Besuche der Business Lounge in Rechnung: 1980 Euro berechnete die Fluggesellschaft dem Mann.

Gericht urteilt: Mann muss 1980 Euro zahlen

Dieser verweigerte jedoch eine Zahlung und berief sich vor dem Amtsgericht München darauf, dass das Umbuchen der Tickets unbegrenzt möglich sei. Die Fluggesellschaft argumentierte, dass der Service jedoch nur für Geschäftskunden gedacht sei, die auch vorhätten, zu fliegen.

Das Gericht entschied nun im Sinne der Airline und stellte dem Vielfraß die 36 Lounge Besuche á 55 Euro in Rechnung und verdonnerte ihn damit zu einer Nachzahlung der 1980 Euro. Begründung: Die Passagiere hätten die Pflicht, bei der Erfüllung der Leistung mitzuwirken. Sprich: Irgendwann hätte er auch fliegen müssen.

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