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Alkohol im Flugzeug: Pilot kann betrunkene Passagiere abweisen

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Blau an Bord  

Pilot kann betrunkene Passagiere abweisen

02.01.2015, 11:12 Uhr | dpa-tmn

Alkohol im Flugzeug: Pilot kann betrunkene Passagiere abweisen. Stewardessen dürfen den Fluggästen ihren Alkohol abnehmen. (Quelle: dpa/Klaus-Dietmar Gabbert)

Stewardessen dürfen den Fluggästen ihren Alkohol abnehmen. (Quelle: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa)

Es geht schneller, als manch ein Fluggast gucken kann: Vor dem Abflug noch ein Piccolöchen in der Lounge, dann vielleicht noch ein Getränk, einen Cocktail gegen die Flugangst und schwupps - ist der Passagier alkoholisiert. Jetzt muss der Trunkenbold jedoch um seinen Platz im Flugzeug fürchten, denn betrunkene Passagiere müssen nicht in jedem Fall befördert werden.

Der Pilot darf sich weigern, sie an Bord zu nehmen. Daneben dürfen ihnen die Stewardessen Alkoholika wegnehmen, entschied das Amtsgericht Wedding (Az.: 18 C 181/13). Darüber berichtet die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in ihrer Zeitschrift "ReiseRecht aktuell".

Rangelei im Flugzeug

In dem verhandelten Fall hatte der Kläger Flüge nach Riga und weiter nach Tel Aviv gebucht. Auf dem Flug nach Riga kam es zu Differenzen mit dem Bordpersonal. Zunächst wechselte er eigenmächtig den Sitzplatz. Danach untersagten die Stewardessen ihm, aus einer im Duty-Free-Shop gekauften Wodkaflasche zu trinken. Als der Kläger später dennoch zur Flasche griff, wollte die Stewardess ihm diese wegnehmen. Es kam zu einer Rangelei.

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In Riga erstattete der Pilot der Polizei Meldung über den Vorfall. Sie brachte ihn ins Polizeirevier. Dort wurde er nach eigener Aussage nicht korrekt behandelt, bekam zum Beispiel nichts zu essen. Seinen Anschlussflug nach Tel Aviv verpasste er. Für ein Ersatzticket forderte er von der Airline 520 Euro, daneben Schmerzensgeld wegen der Behandlung auf der Polizeiwache.

Pilot besitzt luftpolizeiliche Hoheitsgewalt

Vor Gericht scheiterte er damit. Grundsätzlich habe der Kläger an Bord die Anweisungen der Besatzung zu befolgen. Der Pilot übe luftpolizeiliche Hoheitsgewalt aus und dürfe deshalb zum Beispiel Reisende vom Weiterflug ausschließen, wenn diese betrunken sind. Rechtmäßig sei es auch, den Vorfall der Polizei am Zielort zu melden. Wenn es auf der Polizeiwache zu unangemessenen Maßnahmen kam, falle das nicht mehr in den Verantwortungsbereich der Airline.

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