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Die skurrilsten Waffenfunde bei Passagieren

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Kontrollen an US-Flughäfen  

Die skurrilsten Waffenfunde bei Passagieren

26.01.2015, 13:25 Uhr | mbö/dpa, Spiegel Online

Die skurrilsten Waffenfunde bei Passagieren. Gesammelte Handgranaten-Fotos der US-Behörde für Flugsicherheit. (Quelle: TSA)

Gesammelte Handgranaten-Fotos der US-Behörde für Flugsicherheit. (Quelle: TSA)

Handgranaten, Wurfsterne, ein Kanonenrohr: In ihrem Jahresbericht dokumentiert die US-Behörde für Flugsicherheit, was Passagiere mit auf Reisen nehmen wollten. Wir zeigen die skurrilen Funde auch in unserer Foto-Show.

Bei Kontrollen an US-Flughäfen werden Fluggäste von Kopf bis Fuß durchleuchtet. Trotzdem werden neben Drogen immer wieder Pistolen, Handgranaten und sogar Sprengsätze entdeckt. Das zeigt auch der jetzt veröffentlichte Jahresbericht 2014 der US-Behörde für Flugsicherheit, der Transportation Security Administration (TSA).

Im Bericht erwähnt wird zum Beispiel ein inaktiver Sprengsatz, der im Oktober im Urlaubsparadies Hawaii am Flughafen auftauchte. Ein Unbekannter hatte Zünder, Sprengkapseln und -schnüre sowie C4-Sprengstoff einfach in einem Koffer aufgegeben. Als die TSA den militärischen Trainingsbausatz entdeckte, musste die Gepäckaufbewahrung in Honolulu geräumt werden.

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Aufsehen erregte auch die äußerst realistische Nachbildung einer Claymore-Landmine, die im Gepäck eines Reisenden am Flughafen von San Francisco gefunden wurde. Oder die Übungsmunition für einen Granatwerfer. Oder die Handgranate, die Sicherheitsbeamte aus dem Handgepäck eines Passagiers in Minneapolis fischten.

Wieso nehmen Menschen Waffen mit?

Es ist ein erschreckendes Arsenal, das die TSA in ihrem Bericht zur Schau stellt. Doch was treibt Menschen an, Waffen, deaktivierte Sprengmittel, Wurfsterne und andere gefährliche Gegenstände mit auf Reisen zu nehmen?

"Die große Mehrheit der Reisenden hat keine bösen Absichten", versichert TSA-Sprecher Ross Feinstein mit Blick auf die Funde an den mehr als 5100 öffentlichen Airports. Die meisten Passagiere erklärten, dass sie schlicht und einfach vergessen hätten, dass sie unerlaubte Gegenstände mit sich führen. Für die knapp anderthalb Kilogramm Kokain, die - in rohes Fleisch eingewickelt - aufgegeben wurden, eine etwas eigenwillige Erklärung.

2212 Waffen entdeckten TSA-Beamte vergangenes Jahr allein im Handgepäck von Fluggästen, das entspricht im Durchschnitt sechs Waffen am Tag und einem Anstieg von 22 Prozent im Vergleich zu 2013. 83 Prozent der Waffen waren geladen. "Das ist eine Mahnung an alle Reisenden, die Vorschriften genau zu prüfen", sagt Feinstein, dessen Behörde die Bilder besonderer Funde bei Instagram hochlädt.

Manche Funde sind wirklich skurril

Am Frankfurter Flughafen war es verdeckten Prüfern der EU-Kommission kürzlich bei jedem zweiten Versuch gelungen, Waffen oder gefährliche Gegenstände durch die Passagierkontrolle zu schmuggeln, was deutliche Kritik nach sich zog.

Bei einigen Funden der TSA dürften selbst Waffenliebhaber nur den Kopf schütteln. Im Oktober tauchte etwa ein vermutlich Jahrhunderte altes Kanonenrohr im Gepäck auf. Entdeckt wurde auch ein nicht ungefährlicher Scherzartikel in Form eines Buches, aus dem eine Stichflamme hervorschießt, wenn man es aufklappt.

Und was wollte ein Reisender in Atlanta mit einem Sprengstoff-Zünder aus dem Zweiten Weltkrieg? Zwei Minderjährige hatten bei ihrer Rückkehr aus Europa gar französische Artilleriegeschosse aus dem Ersten Weltkrieg dabei.

Eine Frau in Kalifornien wurde gestoppt, weil sie in ihren Enchilada-Sandwich ein Messer mit einer 20 Zentimeter langen Klinge gedrückt hatte. "Sie hatte leckere und keine böswilligen Absichten", schreibt die TSA dazu in ihrem Blog. Die Frau durfte ihre Reise nach der Kontrolle fortsetzen.

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