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Mehr als nur die perfekte Welle: Ein Streifzug durch die Surfer-Hochburg Biarritz

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Alter Glanz und frische Wellen  

Ein Streifzug durch Biarritz

23.07.2014, 14:47 Uhr | Sandra Ehegartner, srt

Mehr als nur die perfekte Welle: Ein Streifzug durch die Surfer-Hochburg Biarritz. Das einst mondäne und kaiserliche Seebad Biarritz bietet mehr als nur die perfekte Welle. (Quelle: imago/arco images)

Das einst mondäne und kaiserliche Seebad Biarritz bietet mehr als nur die perfekte Welle. (Quelle: arco images/imago)

Ab August beginnt die Surf-Hochsaison in Biarritz. Dass das einst mondäne und kaiserliche Seebad in Frankreich mehr als nur die perfekte Welle hat, zeigt es bei einem Streifzug durch die Altstadt. Ein paar Ansichten von Biarritz zeigen wir Ihnen auch in unserer Foto-Show.

Am besten startet man den Tag auf dem Morgenmarkt in Les Halles. Der liegt mittendrin und liefert auch noch die nötige kulinarische Grundlage für einen gemütlichen Bummel oder ein Picknick am Grand Plage. Touristen scheint es hier nicht allzu viele zu geben oder sie sind so früh noch nicht auf den Beinen. Umso besser, dann können all die baskischen Spezialitäten in Ruhe bewundert oder auch verkostet werden. Wem der Sinn zu dieser Stunde oder auch generell nicht nach geronnener Schafsmilch, einer Biarritzer Spezialität steht, der folgt einfach dem Duft der Croissants und nimmt dazu einen Café au lait in der Bar Jean nebenan.

Auf zum alten Hafen!

Gestärkt kann es weitergehen in Richtung alter Hafen, vorbei an zahlreichen netten Cafés und Tapas-Bars. Ein kleines Schwätzchen zwischen Ladenbesitzer und der hübschen Wirtin aus der Bar nebenan mit dem Kaffee in der Hand gehört ebenso zum Straßenbild wie die Surfer, die erwartungsfroh zum Strand pilgern. Und dann liegt dem Besucher auch schon der kleinere der drei Hauptstrände von Biarritz malerisch zu Füßen. Kinder und Hunde tollen herum, Wellenjäger begutachten ihre Bretter und ein paar ganz Mutige haben trotz der bedrohlichen Wolken ihre Handtücher ausgebreitet. Da die Wellen noch kein Spektakel versprechen, bleibt Zeit, zum Jungfrauenfelsen zu wandern.

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Hoch oben auf einem Felsen thront die weiße Statue der Heiligen Maria ein Stück weit im Meer. Sie gilt als die Beschützerin der Seeleute und bei der Wucht der Atlantikwellen, die sich donnernd an den schroffen Felsen brechen, hat sie einiges zu tun. Das hält Möwen nicht davon ab, es sich auf ihrem Kopf bequem zu machen. Vielleicht lockt sie auch die herrliche Aussicht auf die ehemalige kaiserliche Residenz, das heutige Hotel du Palais. Ein Abendessen in diesem Luxushotel muss es nicht gleich sein, aber bei einem Aperitif auf der Hotelterrasse lassen sich die Aussicht aufs Meer und den Grande Plage sowie die Atmosphäre des ehemaligen Palastes genießen.

Nächste Station: Der Stadtstrand von Biarritz

Aber soweit ist es noch nicht. Erst einmal geht es vorbei am Meeresmuseum und erneut durch hortensienüberwucherte Grünflächen oberhalb des Fischerhafens. Das leichte Gedrängel an schmalen Wegstellen stört hier niemanden. Ein Halt in der Kirche Sainte Eugénie bietet sich nun an. Die Kirche ist, so kann es den Informationsblättern im Inneren entnommen werden, nach der Gemahlin von Napoléon III. benannt. Ihr hat der Ort neben dem Palast auch zahlreiche gekrönte und berühmte Touristen auf der Suche nach Ruhe zu verdanken.

Noch eine Kurve und da ist er schon, der große Strand, die Grande Plage von Biarritz. Gewaltig sind seine Ausmaße, bedenkt man, dass er ein Stadtstrand ist. Viele Surfschulen haben hier ihren Sitz und aus der Entfernung sehen die Lehrer aus wie Entenmütter, die ihre eifrigen Schützlinge in die Wogen führen. Da wird gepaddelt, geprustet und gelacht. Wer das Schauspiel auf sich wirken lassen möchte, der ist in einem der zahlreichen Restaurants und Cafés vor dem Casino bestens aufgehoben.

Von typischen Leckereien bis zum gemütlichen Shopping-Bummel

Danach geht's weiter in Richtung Palast, wo einen das mondäne Biarritz mit Designerboutiquen und schicken Restaurants erwartet. Schwindelfreie Liebhaber schöner Aussichten zieht es am Hotel du Palais vorbei zum Leuchtturm an der nördlichen Spitze des Ortes und vielleicht erklimmen sie sogar noch die rund 300 Stufen und genießen dann den Rundumblick. An guten Tagen soll er bis Spanien reichen. Die Alternative ist ein gemütlicher Schlenker zur Place George Clemenceau, dem Hauptplatz. Hier ist die Patisserie Miremont einen Besuch, zumindest aber einen näheren Blick wert. Die bunten Tartes und Küchlein sehen fast zu schade zum Essen aus. Aber eben nur fast. Rugby-Fans kommen ein paar Geschäfte weiter auf ihre Kosten und können in zahlreichen Rugby-Shirts aus den letzten Jahrzehnten stöbern.

Wer beim Shopping nun erst richtig warm gelaufen ist, geht am besten weiter in die Rue Gambetta mit ihren zahlreichen individuellen Läden. Aber Achtung: bei Strandschuhwerk oder Bademode ist die Qual der Wahl groß. Im "Le jeu de l'oie" in der Avenue Victor Hugo ist diese Gefahr deutlich geringer. Denn wer kauft schon spontan ein lebensecht nachgebildetes Kälbchen in Originalgröße? Zum Schluss steht der Biarritz-Bummler erneut vor der Wahl: Kauft er in der Grande Épicerie eine Flasche Wein und baskische Leckereien und kehrt zurück an einen der Strände oder beendet er den Biarritz-Streifzug im Don Ulpiano gegenüber? So oder so, die Frage bleibt: Wie kann einen dieser so ruhig wirkende Ort so müde gemacht haben?

Weitere Informationen:

Anreise zum Beispiel mit der Air France nach Biarritz oder ins 150 Kilometer entfernte Bilbao, Spanien.
Allgemeine Informationen: Biarritz Tourisme, 1 square d'Ixelles Tel. 0033/5/59223710.


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