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Surferparadies mit Tradition

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Karpathos  

Surferparadies mit Tradition

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Erst 1988 landeten auf der fast 50 km langen Insel zwischen Rhodos und Kreta die ersten Chartermaschinen aus Nord- und Mitteleuropa. Tourismuskritiker fürchteten damals, dass eine der letzten großen griechischen Inseln, die vom Pauschaltourismus bis dahin noch völlig unentdeckt war, ihren Charakter völlig verändern würde. Heute müssen sie zugeben: die Zahl der Fremdenbetten hat sich zwar um viele tausend Prozent erhöht, das Leben in den Dörfern aber geht noch immer seinen alten Gang.
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Keine großen Hotels
Noch immer sieht man auch im Alltag Frauen in Tracht in der Inselhauptstadt Pigadia, noch immer werden die großen Feste wie Ostern und Mariä Himmelfahrt ganz traditionell begangen. Und wie früher sitzen die Männer auch heute noch in den Kaffeehäusern zusammen, spielen die tradtionelle dreisaitige Lyra und dichten ad hoc Gesänge auf das, was gerade um sie herum geschieht. Das Tourismus-Geschäft ist in den Händen der Insulaner geblieben, noch keine große Hotelkette hat auf der Insel Fuß gefasst.
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Surfen, wandern, biken
Zu besonders treuen Stammgästen der Insel wurden die Windsurfer, die bei Afiartis ganz im Süden der Insel in unmittelbarer Flughafennähe eins der besten Starkwindreviere im Mittelmeer finden. Kurth Menth, der das Windsurfen nach Karpathos brachte und dort heute Stationsleiter eines deutschen Spezialveranstalters ist: "Afiartis ist sowohl für Anfänger als auch für Überlebenskünstler ideal". Ideal ist Karpathos auch für begeisterte Wanderer, wenn sie aus Deutschland einen guten Wanderreiseführer mitbringen (z.B. den aus dem Michael Müller Verlag) - und für Enduro-Fahrer (Maschinen können ausgeliehen werden), denn viele Straßen auf Karpathos sind noch wilde Pisten.

Idyllische Sandstrände
Aber auch der reine Badeurlauber wird mit Karpathos zufrieden sein. Besonders idyllisch liegt die einst winzige Fischersiedlung Lefkos an der Westküste mit feinsandigen, flach abfallenden Sandstränden auf der Binnenseite einer kleinen Halbinsel und einer Vielzahl von Schwimmerstränden zum offenen Meer hin. Urlaub weitab aller Hektik ist in Kyra Panagia möglich, wo die wenigen Hotels und Pensionen sich an die Felswände eines Tals schmiegen, dass in einem etwa 100 m langen und 40 m breiten Sand-Kiesstrand mündet.

Die Party-Städte
Wer mehr Leben sucht, ist freilich in Arkassa oder Amoopi besser aufgehoben - oder bezieht gleich in der Inselhauptstadt Pigadia Quartier, die an einen kilometerlangen Sandstrand grenzt. Von hier aus führen auch täglich Bootsausflüge in den entlegenen Inselnorden, zu dessen Hauptort Olympos noch immer keine Asphaltstraße führt. Wer mag, kann an ein paar Tagen in der Woche sogar noch weiter fahren bis zur heute unbewohnten Insel Saria, auf der es ein über 1300 Jahre altes Geisterdorf zu entdecken gilt.

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