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Hotel "Die Arche": Nautilus als letzte Zuflucht

05.01.2011, 10:55 Uhr | Spiegel Online

Hotel "Die Arche": Nautilus als letzte Zuflucht. Die "Arche". (Foto: Remistudio)

Die "Arche". (Foto: Remistudio)

Grüne Oase auf dem Meer: Sollte die Welt wegen des Klimawechsels überspült werden, bietet das futuristische Hotel "Die Arche" Hilfe. Nach dem Plan eines russischen Architekten könnte das nachhaltig konzipierte, bogenförmige Gebäude schon bald realisiert werden. Schauen Sie sich das Hotel auch in unserer Foto-Show an.

Energieeffizienz auf 2900 Quadratmetern

Fast wie ein Nautilus liegt "The Ark" (auf Deutsch "Die Arche") im Wasser: eine runde Form, aufgespannt durch hölzerne Bögen, abgedeckt durch eine selbstreinigende Folie und gehalten durch Stahlseile. Das Gebilde, das ein Haus sein will, hat der russische Architekt Alexander Remizow entworfen. Die Landversion dagegen kommt mit der halben Krümmung aus. Energieeffizient und Ressourcen sparend soll das grüne Gebäude auf seiner Grundfläche von 2900 Quadratmetern sein - und den Anforderungen von extremen Umweltbedingungen in Zeiten des Klimawechsels standhalten.

Aufbau in drei bis vier Monaten

Der Aufbau wird schnell und einfach sein, sagt Remizow "Spiegel Online", "vorgefertigte Teile können in drei bis vier Monaten zusammengebaut werden". Ob im Norden oder Süden der Welt, auf dem Wasser oder zu Land und auch in Erdbeben gefährdeten Gebieten kann das zunächst als Hotel konzipierte Gebäude realisiert werden. Insgesamt bietet die "Arche" eine Fläche von 14.000 Quadratmetern.

Auf der Suche nach Investoren

Der Architekt hat sich mit einem deutschen Design- und Ingenieur-Unternehmen zusammengetan und ist zurzeit noch auf der Suche nach Investoren. Zunächst sei der Einsatz in südlichen Regionen geplant, sagt Remizow. Die Baukosten des Gebäudes seien die eines energiesparenden Hauses und abhängig von der Region, in der es gebaut werden soll. Denn auch Materialien, die vor Ort verfügbar sind, sollen zum Einsatz kommen.

Ein Urwald mitten im Haus

Die Mitte der bogenförmigen Konstruktion bildet eine Säule, an deren oberen Ende Windgeneratoren und Wärmepumpen installiert werden und an deren unterem Ende Solar-, Wind- und thermische Energie gespeichert und in Elektrizität umgewandelt wird. An Metallprofilen, die zugleich als Regenwassersammler dienen, sind die Folie und Sonnenkollektoren angebracht. Im Inneren schlängelt sich ein grüner Urwald aus Pflanzen in die Höhe - das bioklimatische Haus soll ein unabhängiges Leben ermöglichen. Den grünen Entwurf hat Remizows Büro Remistudio in Verbindung mit dem Programm "Architektur als Katastrophenhilfe" der internationalen Architektenvereinigung UIA erstellt. Die Technik steuerte der Moskauer Wissenschaftler Lew Britwin bei, der laut Remizow bereits energiesparende Lösungen für Raumstationen entwickelt hat.

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