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Billighotels: Mit diesen12 Tipps buchen Sie richtig

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12 Tipps: Billighotels richtig buchen

03.01.2012, 15:40 Uhr | Christian Boergen, srt, srt, t-online.de

Billighotels: Mit diesen12 Tipps buchen Sie richtig. Motel One Hotel (Quelle: SRT /Christian Boergen)

Motel One Hotel (Quelle: Christian Boergen/SRT )

Mit Übernachtungspreisen ab zwölf Euro im Mehrbettzimmer gewinnen so genannte Budgethotels zunehmend Gäste. Häufig werden günstige Preise mit Verzicht auf Shampoo, Minibar, Restaurant, Spa, Fitnessstudio, Wäscheservice oder Zimmertelefon erkauft; manchmal fehlt sogar der Schrank. Für Extras wie Frühstück, Parkplatz, Internetzugang und Haustiere fallen oft Aufschläge an. Andererseits überraschen einige Billighotels mit Komfort und modernem Design. Ihr Siegeszug hat in den Städten begonnen; in Ferienregionen suchen Urlauber sie meist vergeblich. Konzept, Ausstattung, Lage und Preis sind höchst unterschiedlich. Wir verraten, worauf es zu achten gilt.

12 Tipps für die Buchung

Für kleines Geld wird oft viel geboten, allerdings sind die Unterschiede riesig. Deshalb zwölf Tipps für das Übernachten zu Schnäppchenpreisen:

  1. Auf die Lage achten: Nicht alle Budgethotels befinden sich in Innenstädten. Am Stadtrand kommen oft Fahrtkosten hinzu. Wo bei Anbietern Karten fehlen, besser die Lage per Internetbrowser sondieren.
  2. Wegen auslastungsabhängiger Systeme zahlt sich frühes Buchen meist aus. Lediglich B&B arbeitet mit relativ stabilen Preisen. Manchmal werden Stammkunden Club-Nachlässe gewährt.
  3. Wer kann, sollte vor allem die teuren Messezeiten meiden.
  4. Bei einzelnen Marken ist das Angebot nicht standardisiert. Aufpreise und Sternekategorien können je nach Hotel variieren.
  5. Frühstücks-Zuschläge einkalkulieren oder benachbarte Bäcker und Coffeeshops aufsuchen.
  6. Gibt es eine 24-Stunden-Rezeption? Werden Aufpreise für frühes/spätes Ein- und Auschecken erhoben?
  7. Welche Zuschläge fallen für Kinder und Haustiere an?
  8. Oft ist der Internetzugang in der Lobby kostenfrei, während auf den Zimmern Aufpreise anfallen.
  9. Üppige Entgelte für das Parken sind Kostenfallen. Wer sparen möchte, sollte öffentliche Parkplatz-/Parkhaus-Alternativen in Innenstädten prüfen.
  10. Kleinere Anbieter machen den getesteten Ketten Konkurrenz. So verfügen die dänischen Zleep Hotels bereits über ein Haus in Hamburg. Die britischen Easyhotels zeigen am Hackeschen Markt in Berlin Flagge.
  11. Preise mit Hilfe von Hotelportalen, Suchmaschinen und den Internet-Seiten der Anbieter vergleichen. Kleine Hotels vor Ort können attraktive Alternativen bieten; gelegentlich sind Preise sogar verhandelbar.
  12. Jugendherbergen und Gästehäuser des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM) offerieren unabhängig von Alter und Religion günstige Unterkünfte, auch in Ferienregionen. Allerdings kommen bei Jugendherbergen 21 Euro (unter 26 Jahren 12,50 Euro) Jahresbeitrag hinzu. Zum Teil vermietet der CVJM nur Verheirateten Doppelzimmer.

ADAC testet Budgethotels

Erst kürzlich hat der ADAC einen Preisvergleich in 55 Häusern von sieben Budget-Hotelketten in elf deutschen Großstädten veröffentlicht. Im Fokus stand dabei das Übernachten; Ausstattung und Service wurden nicht berücksichtigt. Laut ADAC-Test haben Etap-Gäste die besten Chancen, günstig zu nächtigen. Durchschnittlich lag der Übernachtungspreis mit Frühstück bei 59 Euro, die B&B Hotels folgten mit 64 Euro. Mit 96 Euro mehr als ein Drittel teurer, landete Holiday Inn Express auf dem letzten Platz, knapp hinter Ibis mit 95 Euro. Beide Schlusslichter wiesen zudem die größten Preisunterschiede zwischen einzelnen Häusern auf. Bei Holiday Inn Express machte das 48, bei Ibis immerhin 41 Euro aus.

Messezeiten machen auch Billighotels teurer

Ferner stellte der Automobilclub erhebliche saisonale und regionale Unterschiede fest. So verlangte das Meininger Hotel Frankfurt-Messe während der "Techtextil" stolze 516 Euro für ein Doppelzimmer, während Übernachtungen im Etap Frankfurt-Süd-Offenbach für nur 56 Euro zu haben waren. Hamburg stufte der ADAC als "sehr teuer" ein. Mit 129 Euro erwies sich dort das Holiday Inn Express St. Pauli-Messe als teuerstes Billighotel, vom Etap Hamburg-St. Pauli um 56 Euro unterboten. Mit Durchschnittspreisen von 65 Euro schnitt Leipzig "sehr günstig" ab, das Etap Leipzig-Nord-Ost war mit 40 Euro Preisführer. Bereits zuvor hatte der Hotelriese Accor entschieden, seine Etap- und Formule1-Hotels mit günstigen Ibis-Hotels unter dem Namen Ibis Budget zusammenzufassen. Das erste Haus dieser Linie wurde im marokkanischen Tanger eröffnet, gefolgt von Grenoble-Voreppe und Leysin in der Schweiz sowie Königswinter bei Bonn. Mit rund 46000 Zimmern zählen über 500 Hotels in 16 Ländern zur Preiswert-Schiene des französischen Konzerns. Als Budget-Standards wurden Einchecken rund um die Uhr, kostenfreier Internetzugang, Zimmer mit TV, Dusche und WC sowie Frühstücks-Büfett, Getränke und Snacks gegen Aufpreis definiert.

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