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Südtirols Bergwelt: Die Dolomiten als landschaftlicher Höhepunkt

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Bergwelt  

Imposante Skulpturen aus Stein

15.04.2008, 12:03 Uhr | mro, zse, t-online.de

Dolomitenmythen: Der Paternkofel (links) und die Drei Zinnen. (Foto: Südtirol Marketing/Christian Tschurtschenthaler) Dolomitenmythen: Der Paternkofel (links) und die Drei Zinnen. (Foto: Südtirol Marketing/Christian Tschurtschenthaler)

Kreideweiße Kalkfelsen erheben sich über saftig grüne Wiesen. Wer in den Tälern und Bergen Südtirols unterwegs ist, dem bietet sich eine einzigartige, in Millionen Jahren entstandene Kulisse. Vor allem die majestätischen Massive der Dolomiten lassen Besuchern den Atem stocken, allen voran der Ortler mit seinen 3902 Metern. Der höchste Berg Südtirols wird oft ehrfurchtsvoll auch "König Ortler" genannt. Doch nicht nur reine Höhe beeindruckt den Wanderer in Südtirol. An manchen Stellen entstanden Berge und Gebirge, die mehr an natürliche Skulpturen erinnern als an bloße Ergebnisse der Kontinentaldriften.


Bergiges Wahrzeichen "Drei Zinnen"

Im Gebiet der Gemeinde Toblach findet sich solch ein Gebirgs-Kunstwerk. Die "Drei Zinnen" sind drei Gebirgsgipfel, die sich eindrucksvoll aus Geröllfeldern in den Sextener Dolomiten erheben. Die höchste der Zinnen, die "Große Zinne", misst 2999 Meter. Der Blick vom Panterkofel auf die Nordwände ist berühmt. Er ziert unzählige Ansichtskarten und Fotobände - und war sogar die Vorlage für das Logo des Speiseeis "Dolomiti" von Langnese. Von den umliegenden Gemeinden führen viele Wanderwege zu den "Drei Zinnen". Mit den schönsten Ausblick hat man beim Wanderweg entlang des Panterkofel, selbst eine Skulptur von einem Berg. Die Beliebtheit der Strecke hat allerdings auch ihren Preis: An schönen Tagen ist man auf den Wanderwegen garantiert nicht alleine.

Rotglühender Berg

Der Name ist irreführend. Denn auf dem "Rosengarten" duftet und blüht es keineswegs an allen Ecken und Enden. Vielmehr handelt es sich um ein beeindruckendes Gebirgsmassiv im Naturpark Schlern-Rosengarten, etwa 20 Kilometer östlich von Bozen. An schönen Tagen bietet sich ein beeindruckendes Naturschauspiel. In der Abenddämmerung leuchtet die Westflanke des Rosengartens in strahlendem Rot. Eine weitere gebirgige Attraktion findet sich ganz in der Nähe. Der "Schlern" gilt trotz seiner relativ geringen Höhe als Wahrzeichen Südtirols. Dazu macht ihn seine ungewöhnliche Form mit den beiden vorgelagerten Bergspitzen, der Santner- und der Euringerspitze. Ein wenig weiter südlich liegt die Gebirgskette Latemar, die vor allem bei Wintersportlern beliebt ist.

Natürliche Erdskulpturen

Wer genug von Bergen hat und sich lieber Natur-Kunstwerke kleineren Kalibers ansehen möchte, sollte einen Ausflug an den Ritten machen. Im Finsterbachtal, im Katzenbachtal und im Tal des Gastererbaches finden sich Besucher in einer unwirklichen Welt. Dicht gestaffelt wachsen hier bis zu 30 Meter hohe Lehmsäulen aus dem Boden. Die so genannten Erdpyramiden entstehen durch Verwitterung an Steilwänden auch an anderen Orten Europas, doch nirgendwo sind sie so hoch und formschön wie in Südtirol.

Routenvorschläge für Gebirgsliebhaber

Am besten erkundet man die Bergwelt mit dem Auto. Der Klassiker, die große Dolomitenroute, verläuft von Bozen über Cortina d´Ampezzo nach Toblach, bietet weltberühmtes Felsengebirge und führt über drei Pässe. Durch einen Aufenthalt in der Landeshauptstadt Bozen und der Olympiastadt Cortina kann der Interessierte auch seinen kulturellen Durst stillen. Wer es etwas kürzer mag und die Bergwelt in drei Stunden erkunden will, kann von Bozen nach Canazei fahren und bei Sellajoch abbiegen, um dann Gröden zu erreichen. Wer sich schöne Teile Österreichs, der Schweiz und Italien in einer Tour anschauen will, ist mit der Dreiländer-Rundfahrt im Ortlergebiet gut bedient. Gestartet wird bei der Abzweigung der Stilfser Joch Straße bei Sponding im Obervinschgau. Die Fahrt führt über Prad und Trafoi zum Stilfser Joch nach Santa Maria im Münstertal. Von dort geht es weiter über Taufers und dann zurück nach Glurns. Nun ist es nur ein Katzensprung zurück nach Sponding.

Weitere Informationen
Südtirol Marketing, Pfarrplatz 11, I-39100 Bozen, Tel. 0039/0471/999999, www.suedtirol.info

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