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Italien  

Lifting für Rimini

18.07.2008, 16:56 Uhr | Spiegel Online

Hotelturm und Flaniermeile des Entwurfs für das neue Rimini, erdacht vom Architektenbüro Foster+Partners (Foto: Foster+Partners) Hotelturm und Flaniermeile des Entwurfs für das neue Rimini, erdacht vom Architektenbüro Foster+Partners (Foto: Foster+Partners)

Ein gigantischer Hotelturm, ein lauschiger Park, ein glitzernder Pier im schimmernden Meer: Stararchitekten wollen Riminis in die Jahre gekommene Strandpromenade radikal modernisieren. Davon sollen vor allem die Touristen profitieren. Seit die Deutschen in den fünfziger Jahren die italienische Adriaküste für sich entdeckten, hüllt Rimini sich jährlich in eine Sonnenöl-Duftwolke. Feuchtfröhliche Partys, Schirmchenkolonien und Hotelburgen - dafür ist der Ferienort bekannt. Nicht allerdings für seine Architektur. Das soll sich ändern.

Vorbild Barcelona

Die Londoner Architekten von Foster and Partners wollen die Strandpromenade in dem Urlaubsort komplett modernisieren und haben der Stadt auch schon ihre futuristisch anmutenden Entwürfe vorgelegt. Ihre Idee: Die historische Altstadt soll stärker mit der Küste und dem Wasser verknüpft werden. Vorbild hierfür scheint das spanische Barcelona zu sein, dessen Ufer zur Olympiade 1992 ein ähnliches Lifting erfuhr. Der Entwurf des Hotelturms mit abgerundeter Spitze sowie die Uferpromenade erinnern stark an die katalanische Stadt.

Pier ragt 300 Meter ins Meer hinein

Bisher ist das Projekt noch in der Entwicklungsphase. Aber die Bilder versprechen so einiges: Geplant ist ein direkt vom Strand zugänglichen Park, der in den heißen Sommermonaten Schatten spenden soll. Dazu ein hell erleuchteter Pier, der 300 Meter in das Meer hineinragt. Er beginnt an einer schillernden Flaniermeile, die von kleinen Cafés und Lädchen gesäumt ist. In dem Hotelturm soll sich im Erdgeschoss ein Museum den Werken des italienischen Regisseurs Federico Fellini widmen. Der Filmemacher wurde 1920 in Rimini geboren.

Nachhaltiger Energiegewinn

Wichtig für den Entwurf ist nicht nur die betörende Optik, sondern auch die Verknüpfung mit erneuerbaren Energien - ein Grundprinzip, das die Architekten bei jedem ihrer Entwürfe verfolgen: Photovoltaikanlagen und Regenwassernutzung sollen für nachhaltigen Energiegewinn und sparsamen Umgang mit Wasser sorgen. Foster and Partners haben schon zahlreiche Städte auf dieser Welt mit ihren ungewöhnlichen Bauwerken aufgemotzt. Zuletzt entwarfen sie unter anderem das neue Terminal am Pekinger Flughafen.

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