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Vatikan will päpstlichen Bauernhof öffnen

17.12.2014, 11:13 Uhr | Daniela Berretta, AP

Vatikan will päpstlichen Bauernhof öffnen. Franziskus öffnet die Tore zu einem irdischen Paradies: dem Bauernhof auf dem Gelände der päpstlichen Sommerresidenz in Castel Gandolfo. (Quelle: Imago/dpa)

Franziskus öffnet die Tore zu einem irdischen Paradies: dem Bauernhof auf dem Gelände der päpstlichen Sommerresidenz in Castel Gandolfo. (Quelle: Imago/dpa)

Nachdem die schönen Gärten der päpstlichen Sommerresidenz Castel Gandolfo bereits im März für Besucher freigegeben wurden, will der Vatikan nun noch bürgerfreundlicher werden: Die Öffentlichkeit soll sehen können, wo das Essen für den Heiligen Vater herkommt. Franziskus öffnet somit die Tore zu einem irdischen Paradies: dem Bauernhof auf dem Gelände der päpstlichen Sommerresidenz in Castel Gandolfo.

Es ist richtiger landwirtschaftlicher Betrieb, der Milch, Fleisch und Gemüse für den Tisch des Heiligen Vaters und dessen Mitarbeiterstab produziert. Der Vatikan will die Farm im nächsten Jahr der Öffentlichkeit zugänglich machen. Angespornt wurde er durch den Erfolg der im vergangenen Frühjahr begonnenen Besucher-Führungen durch die Gärten der Villa Barberini, einem Teil des Anwesens 25 Kilometer südlich von Rom. Der jetzige Papst hat sich entschieden, die malerisch gelegene Residenz auf den Hügeln über dem Albaner See nicht zu benutzen. Er zieht es vor, während Ferienzeiten in seiner Suite im Vatikan-Gästehaus Santa Marta zu bleiben. Zuletzt hatte der emeritierte Papst Benedikt XVI. den Palast in Castel Gandolfo bewohnt - mehrere Monate lang nach seinem dramatischen Rücktritt 2013.

Angeboten sollen auch Kostproben der Erzeugnisse

Der Bauernhof umfasst unter anderem Hühner in Freilandhaltung, Truthähne, Strauße, Kaninchen und 80 Kühe. "Wir warten auf die Bestellung aus Santa Marta", schildert Osvaldo Gianoli, der für die drei päpstlichen Villen in Castel Gandolfo zuständig ist. "Dann folgen wir der Order und füllen für den Heiligen Vater einen speziellen Korb für seine Küche und seinen Tisch." Papst Pius XI. ließ die Farm zwischen 1929 und 1934 bauen, und betrieben wird sie immer noch nach den landwirtschaftlichen Methoden von damals: nicht ausnahmslos organisch, aber mit natürlichen Düngemitteln. Synthetische Chemikalien werden Gianoli zufolge nur benutzt, wenn es absolut nötig ist. Ein achtköpfiger Stab kümmert sich derzeit um die Tiere und die Beete, auf denen Kartoffeln, Zucchini, Tomaten und anderes Gemüse angebaut werden.

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Insgesamt erstreckt sich das Gelände der päpstlichen Sommerresidenz über 55 Hektar. Das Anwesen ist damit wesentlich größer als der Vatikan mit seinen 44 Hektar. Franziskus selbst wollte, dass die Gärten der Villa Barberini in Castel Gandolfo geöffnet werden, und seit das im vergangenen März geschah, haben sich bereits etwa 8000 Besucher an dem Anblick erfreut. Die Pläne für die Öffnung des Bauernhofes müssten noch im Einzelnen ausgearbeitet werden, sagt Gianoli, aber er schließt einen besonderen Leckerbissen für die künftigen Besucher nicht aus: Kostproben der Erzeugnisse für den päpstlichen Tisch.

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