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Bahamas - Out Islands: Perlen am Rande der Karibik

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Karibik  

Out Islands: Die wahren Perlen der Bahamas

05.03.2008, 18:48 Uhr | dpa, dpa-tmn

Die Insel Eleuthena ist an dder dünnsten Stelle, der sogenannten Glass Window Bridge, gerade mal knapp zehn Meter breit. (Foto: bahamas.com)Die Insel Eleuthena ist an dder dünnsten Stelle, der sogenannten Glass Window Bridge, gerade mal knapp zehn Meter breit. (Foto: bahamas.com)

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Türen werden nicht verschlossen, Kinder gehen gern zur Schule. Und auch die Flamingos scheinen glücklich zu sein. So sieht es aus auf etlichen kleineren Inseln der Bahamas, den Out Islands. Diese liegen anders als New Providence mit der Hauptstadt Nassau und Grand Bahama mit Freeport fernab von allen Touristenmassen. Das Propellerflugzeug vom Typ Beech 1900 brummt sanft zwischen dem kobaltblauem Himmel und den sandhellen, grünen und grauen Tupfern im Meer. Der 20-minütige Linienflug der Southern Air von Nassau nach Eleuthera zeigt einen kleinen Ausschnitt der Bahamas. Das Archipel im Atlantik hat gut 700 Inseln, 30 davon sind bewohnt. Hinzu kommen noch mehr als 2000 Korallenriffe, die aus dem seichten Wasser ragen und vor allem Segler und Taucher in ihren Bann ziehen.

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Insel Eleuthera - Ein Flughafen pro 100 Gästezimmer

Eleuthera sieht mit etwas Fantasie aus wie ein riesiges Seepferdchen mit einem sehr dünnen, überdimensionierten Mittelteil. Die Insel ist 180 Kilometer lang, meist aber nur 3 bis 4 Kilometer breit und an der "Glass Window Bridge" keine zehn Meter schmal. Damit es die 11.000 Insulaner, die Häuslebesitzer aus Florida und die Touristen in den 21 Dörfern nicht so weit zum Flughafen haben, besitzt Eleuthera gleich drei davon - internationale, versteht sich. Twin Air verknüpft zum Beispiel jeden Insel-Airport mit Fort Lauderdale in Florida. In mancher Maschine haben nur neun Passagiere Platz. Auf knapp 100 Gästezimmer in Eleuthera kommt ein Flughafen, sagt Tourismuschefin Glenda Johnson.

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Hoher Lebensstandard auf den Bahamas

Was lockt Urlauber nach Eleuthera und auf andere kleine Bahamas-Inseln? Es sind die Ruhe, die Sicherheit sowie das Faulenzen an hellsandigen Stränden zwischen Kokospalmen. Dazu kommen feines Dinieren sowie Wassersport aller Art. Und wer mag, bringt seinen Laptop mit, lümmelt sich in einen Liegestuhl und surft per Hotspot durchs Web. "Die Gäste aus aller Welt schätzen es, dass die Uhren auf den Out Islands langsam ticken und die Menschen Zeit haben", sagt Simon Worley an Bord der Autofähre "Sealink" zwischen Eleuthera und Nassau. Generell gilt für die Bahamas: Lebensstandard und Preise gehören zu den höchsten in der Karibik, die Straßen zählen zu den saubersten und sichersten.

Hafen von Nassau: Tor zum karibischen Abenteuer

Die ersten Lichter von Nassau tauchen in der Dämmerung auf. Deutlich zeichnen sich die Wohntürme des "Hotel Atlantis Paradise Island" ab. In und um Nassau sind die Kontraste groß: Vom kleinen Paradise Island mit seinen Edelhotels und Restaurants ist es nur ein 15-minütiger Spaziergang zum Hafen mit den Fähren, Fischerbooten und Postschiffen. Für manchen Weltenbummler beginnt an diesem Pier eines der letzten karibischen Abenteuer. Die "Lady Mathilda" könnte einen neuen Anstrich vertragen, aber seetüchtig sei sie auf alle Fälle, versichert die Besatzung. Bis zu 36 Stunden braucht das Postschiff nach Great Inagua, dem südlichen Außenposten der Bahamas.

62 Flamingos pro Inselbewohner

In Nassau starten auch Schiffe nach Abaco, Andros, Bimini, Cat Island, Harbour Island, Exuma und Long Island. Jede Insel hat ihre Besonderheiten, besonders aber trifft das auf Great Inagua zu. In den Salzlagunen und im großen Inagua National Park fühlen sich Pelikane, Reiher, Kormorane, Papageien und 60 000 bis 80 000 Flamingos wohl. Auf jeden der 970 Insulaner kommen also mindestens 62 der pinkfarbenen Vögel - eine Zahl, mit der die Insel gerne für sich wirbt.

Karibische Gelassenheit

Am Pier in Nassau wird immer erst abgelegt, wenn der Kapitän es sagt. Diese Erfahrung macht gerade auch Hanno-Lutz Grüner aus Berlin, der mit seiner Ehefrau in der Kabine von "Lady Rosalind" auf den Start nach Mayaguana wartet. Diese Insel ist fast so weit entfernt wie Inagua, aber noch ein bisschen einsamer. Knapp 300 Menschen leben dort, auch Flamingos und große Schildkröten. Er wohne für ein halbes Jahr in einer Siedlung auf Mayaguana, erzählt der 70-Jährige: "Die Ruhe, die Natur - unbeschreiblich", sagt Grüner, schaut auf die Uhr und schmunzelt. "Am Mittwoch sollten wir um 16.00 in See stechen", sagt er - mittlerweile ist es 17.00 Uhr, aber bereits Donnerstag.

Einmalige Gastfreundschaft

Gut 100 Meter weiter legt gerade ein Postschiff nach Cat Island ab. Die Insel hat einsame Stände, begrünte Hügel und den höchsten "Berg" der Bahamas: Der Mount Alvernia ist 63 Meter hoch. Auf ihm steht "The Hermitage", eine Einsiedelei, die ein Franziskanermönch vor 70 Jahren gebaut hatte. Vor der Küste locken Tauchgründe mit Steilwänden, Riffs und alten Wracks. Auf fast jede kleine Insel fliegen auch Propellermaschinen, zumindest im Charter. Wo keine Piste vorhanden ist, landet in Strandnähe ein Wasserflugzeug. Die Gastfreundschaft ist überall groß. Wer auf Great Exuma spazieren geht, dem kann es passieren, dass ein Autofahrer stoppt und ihm die Mitfahrt anbietet. Auf den Bahamas sind knapp 1000 Familien Gastgeber im sogenannten People-to-People-Programm. Sie laden Urlauber, die ihr Interesse beim örtlichen Tourismusbüro bekunden, zu Dorfbummel, Kirchgang oder Sportveranstaltungen ein.

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